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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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23. Januar 2026

Wach auf meine Seele und spüre / die zärtliche Nähe Gottes. // Wach auf meine Seele und höre / auf die unendliche Stille der Schöpfung. // Wach auf meine Seele und singe / trotz des Missklangs unserer Zeit. // Wach auf meine Seele und lebe / in der Gewissheit, dass deine Melodie / einzigartig und unverzichtbar ist. // Amen


Brigitte Wedderburn
22. Januar 2026 Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger, / um deiner Gnade willen. / Du sammelst dir Menschen aus allen Völkern, / die dein Lob mehren / und von deiner Wohltat erzählen. // Lege uns nun dein Wort ins Ohr, / rühr uns an mit deinem Geist, / dass auch wir uns einreihen / in die Schar derer, die dich preisen, / weil sie deine Herrlichkeit gesehen / und deine helfende Hand gespürt haben. // Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger / im Himmel und auf Erden, / durch Christus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
21. Januar 2026

Barmherziger Gott, / im Alltag sind wir umgeben von Menschen, / die uns bereichern aber manchmal auch anstrengen. / Du machst uns Menschen unterschiedlich / und wir müssen uns nicht alle gleich interessant finden. / Mach uns dankbar und gnädig im Umgang miteinander. / Deine Barmherzigkeit soll es uns leichter machen. / Amen


Georg Rieger
20. Januar 2026 Wie ein guter Vater oder wie eine gute Mutter / stehst Du hinter mir / und schenkst mir Halt. / Ermutigst mich / aus zu atmen / aus zu sprechen / aus zu tragen und aus zu stehen / wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst. // Amen
Kathrin Rehmat
19. Januar 2026

Gott – wie schwer ist es doch, das rechte Maß zu finden. / Zu viel Genuss und Vergnügen / macht uns ein schlechtes Gewissen, / wenn wir an Arme und Einsame denken. // Zu wenig Genuss und Vergnügen / macht uns bitter und selbstgerecht. // Zeige uns den richtigen Weg, / wie wir für andere / und für uns selbst sorgen können. / Lass uns deine Gaben genießen, / ohne gierig und rücksichtslos zu sein. // AMEN


Gudrun Kuhn
18. Januar 2026

Gott, / manchmal fällt es uns schwer, / in das Lob der Psalmen miteinzustimmen. / Immer wieder reden sie / von deiner Treue zu Israel, / immer wieder von den Wundern, / mit denen du dein Volk gerettet hast, / und immer wieder rufen sie auf / zur Hoffnung auf dich. // Aber vielleicht, weil uns Israel so fern ist / oder weil wir so wenig Anteil nehmen / an seinem Schicksal / bleiben uns auch diese Psalmworte fern / und berühren uns nicht. // Vielleicht aber auch, / weil wir deine Treue / selbstverständlich hinnehmen, / und meinen, sogar ein Recht zu haben / auf deine Nähe, / können wir nicht mehr mit den Psalmen staunen / und uns mit ihnen freuen an dir. // Gott, wir bitten dich: Durchbrich du unsere Lethargie / und weck in uns neue Dankbarkeit / für deine Barmherzigkeit. // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / ein neues Jahr. / Es ist erst zwei Wochen alt. / Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. / Gewiss: Es gibt Neuerungen. //

Bei jeder Industriemesse gibt es die. / Wir werden geradezu überschüttet mit Ideen, die neu sind. / Und gewiss, wer würde sich nicht freuen über Fortschritte - / etwa auf dem Gebiet der Medizin? / Oder auch der Technik? / Der alte Waschtag – wer wollte den wiederhaben? / Und ist ein Computer nicht eine wunderbare Sache, / wenn man daran denkt, / wieviel Arbeit es machte, / Texte im Zeitalter der Schreibmaschine zu vervielfältigen und zu korrigieren? / Und mal schnell eine SMS zu schicken, / ist doch auch ganz gut, oder? // Ja, es ist vieles leichter geworden durch Neuerungen. //

Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. Der alte Irrsinn ist immer noch da. / Und die vormals Irrsinnigen sind es auch. / Die Fratze des Bösen zeigt sich ohne Scham und versucht kaum noch, sich zu tarnen. //

Wir haben das Gefühl: Es sind die Falschen stark. / Und die Menschen guten Willens sind schwach. / Es sind die Falschen, / die sich über Regeln des Anstandes hinwegsetzen. / Und die Menschen guten Willens treten auf der Stelle. / Es sind die Falschen, denen es gelingt, Menschen zu verführen. / Und den Menschen guten Willens fällt es schwer, / Herzen zu gewinnen. //

Und doch glauben wir, / dass das Ziel dieser Welt im Lobpreis Deines Namens besteht. / In Deinem Reich, das kommt. / In Deinem Neumachen, / das nicht wieder alt werden kann. / Erhalte in uns diese Zuversicht. / Und lass Gleichnisses Deines Himmelreiches da sein. / Dass allen, die Dich suchen, / das Herz auflebt. / Und dass die Elenden sich freuen. // Amen


Klaus Bröhenhorst
16. Januar 2026 Herr Jesus Christus, / wir bitten dich für die Hungernden und die Durstigen, / die Fremden und die Unbekleideten, / die Kranken und die Gefangenen. / Wir bitten dich für alle deine geringsten Brüder und Schwestern. // Lass uns erkennen, / dass sie alle dein Antlitz tragen / und wir dir in ihnen tagtäglich begegnen. // Gib uns die Kraft, / uns von dir nicht abzuwenden, / sondern das zu tun, was nötig ist. // Amen
Meike Waechter, Berlin
15. Januar 2026

Gott, / immer wieder sendest du uns aus, / im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. // Wir danken dir, dass wir dabei, / auf dich vertrauen dürfen, / wie Schafe ihren guten Hirten. / Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - / und hilf uns, zu erkennen, / welche Aufträge du uns anvertraust. // Klug wie die Schlangen sollen wir sein. / Und wir bekennen: / Manchmal halten wir uns selbst für klüger,  als wir sind. / Hilf uns zu erkennen, / was klug ist und was nicht - / und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen / und kluge Entscheidungen zu treffen. // Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: / anderen und vor allem uns selbst gegenüber. / Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, / dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - / also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben. // Amen


Jochen Denker
14. Januar 2026 Dein ist die Zeit  / O Gott / Was vergangen lebt in dir / Und ordnet sich neu // Was weh tat verebbt und ordnet sich unter / Was böse war muss verblassen / Was gut tat vermehrt die Freude und nährt den Boden / Für die Gegenwart. // Wir Menschen stehen da / und sehnen uns mit dir / Nach Zukunft. // Wir planen wir entwerfen wir lernen aus dem Alten für morgen / Es wird alles neu werden es wird vieles anders werden / Du wirst einmal sagen was gut war / Siehe es war sehr gut oder es war nicht gut // Dann richte du Gott alles zum Guten / Damit das Leben in seiner Schönheit und Kraft vor dir aufersteht / Zum Guten. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
13. Januar 2026 Guter Vater, / es tut so gut, / sich im Gebet alles von der Seele reden zu dürfen. // Manchmal aber bleibt das ungute Gefühl, / dass das Gebet an der Zimmerdecke hängen bleibt, / weil sich scheinbar nichts an der Situation ändert, / weil wir dich nicht spüren. // Hilf uns, auch in solchen Situationen / an dich dranzubleiben – / oder anders formuliert: // Bleibe du in solchen Situationen an uns dran / und dann lass uns spüren und wissen, / dass die Zimmerdecke für dich keine Grenze darstellt. // Du bist da – / auch unter der Zimmerdecke. / Amen
Annegret Lambers
12. Januar 2026 Gott, / es ist nicht immer einfach das Leben zu meistern. / Häufig geraten wir an Grenzen. / Unsere Eigenen, / aber auch Grenzen, / die von außen um uns gesetzt werden. // Hilf uns, Wege zu finden, / damit wir uns nicht im Kreis bewegen. // Amen. 
Selma Dorn
11. Januar 2026 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. / Amen. 
Catherine MacMillan
Wochenrückblick Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – / auch die, die wir gar nicht sehen. / Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, / die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. / Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, / als eine Gemeinschaft und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
9. Januar 2026 Ewiger, / wir preisen dich mit unsren Gedanken, / wir loben dich mit unsren Worten, / wir singen dir mit unsern Versen. // Auch mit unseren Taten / wollen wir dich loben. / Wenn es aber zählt, / dann sind wir wie gelähmt. // Löse uns die Hände, / lockere uns die Füße, / damit auch, was wir tun, / dich preist und dem Nächsten guttut. / Amen. 
Jürgen Kaiser
8. Januar 2026 Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – / auch die, die wir gar nicht sehen. / Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, / die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. // Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, / als eine Gemeinschaft / und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen. // Amen
Georg Rieger
7. Januar 2026 Ach mein herzliebes Jesulein“ – / jetzt sind alle wieder gegangen: / die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland. / Und auch ich kann nicht an der Krippe stehenbleiben. / Ich muss mit dir erwachsen werden. / Hilf mir, mutig in deinen Spuren zu gehen. / Hilf mir, / meinen Glauben nicht im Gemüt zu feiern, / sondern zu leben. // AMEN
Gudrun Kuhn
6. Januar 2026 Gott, / wir möchten so gern geborgen bleiben / im Trost der Botschaft von Jesu Geburt. / Wir möchten gern glauben, / dass du mit ihm längst den gesandt hast, / der den Elenden Recht spricht, / der den Armen hilft gegen ihre Bedränger, / und der der Welt großen Frieden bringt. // Aber immer wieder schreit uns die Erde / ihr Leid entgegen, / auf viele Fragen wissen wir keine Antwort / und die Menge ungesühnter Verbrechen / stürzt uns in Zweifel. // Gott, sieh unsere Sehnsucht, / nach festerem Glauben, / heile unsere Zerrissenheit / und lass Gerechtigkeit und Frieden / aufblühen und wachsen in unserer Welt. / Herr, erbarm dich über uns.
Sylvia Bukowski
5. Januar 2026 Gütiger Gott, / wir danken dir für dein Wort und dein Evangelium / und wir bitten dich, / dass es immer wieder aufs Neue / zu einer Kraft wird, / die selig macht. / Nach diesem Vertrauen sehnen wir uns, / wenn das Leben unseren Glauben erschüttert. // Amen
Meike Waechter, Berlin
4. Januar 2026 Du, / heiliger, / gerechter, / langmütiger, / huldreicher, / treuer / und geduldiger Gott. // Vergiss uns nicht. / Tröste uns. / Lass uns bei Dir geborgen sein. / Schenke uns Ruhe. / Du führst uns aus der Gefangenschaft heraus. / Deine Güte reicht so weit wie der Himmel. / Du weisst, was wir brauchen. // Du bist grösser als unser Herz. / Gibst hoffnungslosen Hoffnung. / Bist Sündern und Sünderinnen gnädig. / Dein Erbarmen rettet uns / aus dem Tod ins Leben. // Amen
Kathrin Rehmat
Wochenrückblick „Siehe, ich mache alles neu!“ Was für ein großes Versprechen!

Es kann so nicht weitergehen./ Nicht mit Kriegen und Unrecht./ Nicht mit Ungerechtigkeit und Ungleichheit./ Nicht mit Not und Leid./ Nicht mit Ausbeutung und Zerstörung.

Die Welt steht am Abgrund, / so kann es nicht weitergehen.

Gott, wir klammern uns an dein Wort./ Mach neu, was zerstört ist. / Richte auf, was zerbrochen liegt. / Schenke Frieden, wo Gewalt herrscht, / Gerechtigkeit, wo Menschen leiden, / und Hoffnung, wo Verzweiflung wächst.

Beginne mit uns. / Erneuere unser Denken und Handeln, / lass deinen Neuanfang sichtbar werden
in dieser Welt. / Amen.


Simon Froben
2. Januar 2026 Gott, du Schöpfer allen Lebens, / Wir wissen, dass sich eines Tages die Starken den Schwachen anschließen werden, / Ein Licht wird auf die dunklen Quadrate scheinen, / Die Vorhänge werden geöffnet. // Wir bitten Sie: / Lasst uns diejenigen sehen, die noch im Dunkeln sind, / steck uns an mit deinem Feuer der Liebe, / dass unsere Wärme auch andere wärmt. // Lassen Sie uns sehen, was Sie geschaffen haben, / der Mond und die Sterne, die uns von deinem Licht erzählen, / die Jahreszeiten, die uns an unsere begrenzte Lebenszeit erinnern, / und die Menschen vertrauen Sie uns an. // Wir bitten dich: entzünde dein Licht in uns – / das Licht deiner Freundlichkeit und Güte. // Amen
Achim Detmers, Hannover
1. Januar 2026 Gott der Tage der Nächte der Jahre / Wir zählen wir rechnen wir rechnen ab / 365 Tage und Nächte vom Jahr 2025 / Sie sind dahin / Sie gehören uns nicht mehr / Wir überlassen sie dir / Mit all ihrem Guten und ihrem Schmerz / Es ist der Bodensatz gelebten Lebens // Vielleicht kannst du ihn wiederverwerten / Aus unserem Chaos Neues gestalten / Vielleicht einen Neuen Stern werden lassen / aus unserem Staub. // Wir sind Menschen / Die Tage entgleiten uns / Wir können gar nicht viel angesichts der anstehenden Probleme. / Doch wenn du uns brauchen kannst // Wir werden unser Mögliches tun / und dir beistehen / solange wir atmen. / Versprochen / Wir sind und bleiben die deinen. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
31. Dezember 2025

Guter Gott, unsere Zeit steht in deinen Händen. / Wieder ist ein Jahr vergangen. / Wir bringen vor dich, was es uns gebracht hat: / Unsere schönen Erlebnisse, / das Glück, das du uns geschenkt hast, / gelungene Begegnungen, / neue Freunde, / alte Weggefährten, / neugeborene Kinder / und was immer unser Herz frohgemacht hat. //

Wir bringen dir auch unsere Traurigkeit, / den Schmerz über das Sterben lieber Menschen, / die Angst vor dem was kommt / und die Unsicherheit, ob wir damit zurechtkommen werden, / auch den Zweifel, ob du denn wirklich alles in deiner Hand hast. //

Wir bringen dir unser Versagen und unsere Schuld, / die vielen Gelegenheiten Gutes zu tun, / die wir ungenutzt gelassen haben. //

Wem sollten wir unseren Dank bringen / und wem unsere Klage – / wenn nicht dir, dem Herrn aller Herren / und Vater von uns allen / der täglich seine Hand nach uns ausstreckt, / um uns zu tragen, zu heben und zu erretten. / Amen


Jochen Denker
30. Dezember 2025 Gott, du willst nicht, / dass es auf immer finster bleibt auf dieser Erde. / Darum wohnst du im Dunkel und machst es hell. / Darauf wollen wir vertrauen. / Gib uns die Kraft dazu! // Lass uns Ausschau halten nach dem Tag, / an dem du alles in allem sein wirst, / alle Tränen getrocknet / und alles Leid überwunden ist - / den Tag deines kommenden Reiches. // Amen
Stephan Schaar
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