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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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20. Oktober 2025

Allgütiger Gott, / manchmal ist es zum Verzweifeln. / Da wird uns alles zu viel. / Wir machen uns Sorgen um uns selbst / um unsere Lieben, / um die Zukunft unserer Welt. // Wir beten und rufen zu Dir. / Wie oft haben wir das getan? / Und Du hüllst Dich in Schweigen. // Beten wir falsch? / Beten wir das Falsche? / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen? // Doch woher nähmen wir das Recht, / mit Dir ins Gericht zu gehen? // Aber ist es doch die Hoffnung, / die Du in unser Herz gegeben hast, / die uns zu Dir rufen lässt! / Es ist doch Dein Wort, / dass uns mehr verheißt / als wir heute sehen! // Wir trauen Deinem Wort mehr / als unserer Erfahrung, / wenn wir zu Dir kommen / und beharrlich bitten, / dass Du erscheinst, / dass Du hilfst, / dass Du unsere Hoffnung ansiehst / und aus dem Funken, / der uns manchmal nur noch bleibt / ein neues Feuer schlägst. // Zu Deiner Ehre soll das geschehen / und zu unserem Heil. // Amen.


Jochen Denker
19. Oktober 2025 Gott, / manchmal kommen wir nicht mehr zurecht / mit dem Leben, / manchmal erscheint uns alles sinnlos. / Dann liegen wir nachts oft lange wach / und grübeln, warum alles so kommen musste, / so anders, als wir es uns erhofften. // Warum sind enge Beziehungen / in die Brüche gegangen? / Warum sind wir gescheitert mit Plänen, / die einmal so verheißungsvoll schienen? / Warum haben wir keine Kraft, / loszukommen von unsren Problemen? // Gott, immer wieder kreisen unsere Gedanken / um solche Fragen. / Liefere uns ihnen nicht hilflos aus! / Richte unseren Blick auf dich, / Zeig uns, was unser Leben trotz allem / kostbar und sinnvoll bleiben lässt / und schenk uns daran wieder Freude. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, wir sind auf der Suche nach Hoffnung.
Jeden Tag hören wir und schauen wir
nach Zeichen, die etwas Gutes verheißen,
dass irgendwo Frieden wächst
und Menschen achtsam miteinander umgehen.
Wir freuen uns über kleine positive Ereignisse, 
die in unserem Leben passieren
und wünschen uns mehr davon –
nicht nur für uns, sondern für alle Menschen, 
damit sie Hoffnung haben
und anderen Hoffnung gaben.

Gott, wir sind auf der Suche nach Zuversicht.
Jeden Tag hoffen wir aufs neue,
dass sich etwas zum Guten verändert,
dass jemand etwas Vernünftiges sagt
und dass das alle gut finden
und dass es umgesetzt wird.
Und dass dann alle etwas davon haben
und es allen ein bisschen besser geht
und es niemand den anderen neidet, 
dass es ihnen auch besser geht.

Gott, wir sind auf der Suche nach Vertrauen.
Zum Glück finden wir es oft auch.
Vielen Menschen schenken wir unser Vertrauen
und stecken es auch weg, 
wenn wir mal enttäuscht werden.
Aber um uns herum gibt es so viel Misstrauen
und Vorbehalte bis hin zu unverhohlenem Rassismus und Hass.

Gott, wir wünschen uns dein Vertrauen.
Für uns und für alle, die meinen,
niemand mehr vertrauen zu können,
oder die Selbstvertrauen mit Egoismus verwechseln.

Gott, wir wünschen uns deine Liebe,
ja ganz massiv wünschen wir uns die,
damit sich grundlegend etwas ändert.


Georg Rieger, Nürnberg
17. Oktober 2025

Wohin sollen wir gehen / mit unserer Angst / mit unserer Erschütterung / mit unserem Zorn / mit unserer Hilflosigkeit? // Du hast Wege des ewigen Lebens, / Jesus ist sie gegangen. // Seine Regeln sind klar: / Hungrige sättigen, / Kranke pflegen, / Fremden Zuflucht gewähren, / Fragenden zuhören, / Alleingelassene nicht übersehen, / Enttäuschten eine Perspektive schaffen, / für das Gemeinwohl sorgen. // Sei mit deinem Geist unter uns / damit wir in Jesu Sinn tun, / was nötig ist. // Sei uns nahe, / wenn wir am Verzweifeln sind, / weil unsere Ideen und Kräfte / schwach sind, / weil gerechter Friede / an so vielen Orten der Welt / unerreichbar scheint. // Reiß uns aus der Resignation / du Geist des Neuanfangs. // AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
16. Oktober 2025 Gott / Richte uns auf, / damit wir verstehen, / dass du es gut mit uns meinst / und gut mit uns machst. / In unserem Alltag halten wir uns für die „Macher“. // Wir müssen so vieles bewältigen / und sehen doch noch so viel, / was unerledigt bleibt. / Der Druck ist manchmal kaum auszuhalten. // Mach uns genügsam, / aufmerksam / für die wirklich wichtigen Dinge im Leben / und bewahre uns davor, / uns zu wichtig zu nehmen. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
15. Oktober 2025

Wir wollen glauben, aber das ist nicht leicht. / Wir wollen vertrauen, das aber fällt uns unglaublich schwer. / Wir möchten im Glauben zuversichtliche Schritte gehen, / aber unsere Beine sind manchmal bleischwer. / Ob es an dem „WIR“ liegt? WIR wollen, WIR möchten… // Hilf uns, uns beschenken zu lassen. Nicht WIR, sondern DU! / DU schenkst und DU gibst umsonst! / DU gehst so wunderbar behutsam auch mit unserem Unglauben, / mit unserem Unvermögen und mit unserem Zweifel um – / fast zärtlich. / Danke. Wir stehen leer vor dir und bitten dich: / Fülle du uns neu! / Amen


Annegret Lambers
14. Oktober 2025 Lebendige/r Gott / Du weißt was heute in mir vorgeht. / Du erkennst mich von Grund auf. // Lass mich zur Ruhe kommen. / Beruhige die Gedanken und öffne mich für das gute Leben. / Sammle Du mich innerlich, / erhelle die verschlungenen Wege, / lass uns gemeinsam deine Liebe erfahren. / In Dankbarkeit, / Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
13. Oktober 2025 Die Pharaonen haben ihren Göttern geopfert / Um sie für sich einzunehmen / Sich ihres Wohlwollens zu versichern / Machen wir das auch? // Wir schmeicheln dir / Nennen dich gut gütig lieb groß größer / Barmherzig allwissend verzeihend / Um dich für uns einzunehmen? // Du bist vielleicht zornig, enttäuscht, müde, erschöpft, am Ende mit Schöpfen / Davon wollen wir nichts wissen / Es macht uns Angst / Wir lassen nur das zu, was uns frommt // Gott / Ich schlage einen Deal vor / Wir nennen dich Gott / Und du bleibst der du bist wie du bist / Dir vertrauen wir // Wir sind ja auch die wir sind und so wie wir sind / Deine unmöglich geliebten Geschöpfe
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
12. Oktober 2025 Gott, / vertreibe mit deiner Güte / die Furcht deiner Kirche, / übertrumpft zu werden / von den Angeboten des Aberglaubens / und unterzugehen / in der Verworrenheit unserer Zeit. // Stärke die Gemeinden, / wenn der Abbruch unserer Traditionen / ihnen die Perspektive raubt. / Sei uns allen eine Zuflucht, / wenn uns die Welt unseres alten Glaubens / zusammenbricht / und wir vor den Trümmern / unserer Gewissheit stehen. // Gott, lass in uns neues Vertrauen wachsen / aus deiner heilsamen Gegenwart. / Gründe unsere Gemeinden / in deiner Treue / und bewahre die Kirche / unter deinem Wort. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott! // Wir bitten Dich in diesen Stunden / um Freiheit für die Geiseln, / um Nahrung für die Menschen in Gaza. // Wir bitten Dich in diesen Tagen und Wochen / um Sicherheit und Frieden für die Menschen in Israel und Gaza. // Wir bitten Dich in den kommenden Monaten und Jahren, / dass die Menschen Gedanken und Wege der Versöhnung / und des Miteinanders finden / und die Wunden und Leib und Seele Linderung erfahren können. // Amen!


Simon Froben, Bayreuth
10. Oktober 2025 Zu dir, HERR, / trage ich, / was mir auf der Seele liegt. / Die Unordnung meiner Existenz, / das Durcheinander meiner Gedanken. // Wie soll ich Wege finden, / wenn ich das Ziel aus den Augen verloren haben, / nicht mehr beschreiben kann, / wohin ich denn unterwegs bin. // Zu dir, HERR, / flüchte ich mich, / weil du schon immer den Sündern / den Weg gezeigt hast, / den Armen / geholfen hast / zu tun was recht ist / und Unterdrückte / auf den Weg in die Freiheit geführt hast. // Bei dir, HERR, / will ich zur Ruhe kommen. / Orientierung suchen. / Nach deinem Willen fragen. // Was erwartest du von mir? / Wenn der Boden unter den eigenen Füßen nicht mehr trägt, / wenn Menschen in der Nähe abgeholt werden / und Abschiebung droht, / wenn hochgerüstete Armeen / in Kampfbereitschaft versetzt werden? / Und die verfasste Kirche / mit sich selbst beschäftigt ist? // Bei dir, HERR, / suche ich Zuflucht. / Behüte mich in meinem Tun. / Weise mir, HERR, / deinen Weg. / Denn ich hoffe auf dich. / Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
9. Oktober 2025 Gott, / so bunt wie die Blätter an den Bäumen / sind derzeit meine Gefühle.  / Ich mache mir Sorgen um die Menschen, / die kein Dach über dem Kopf haben, / die auf der Straße leben, / die auf der Flucht sind. / Gott, fang du meine Sorgen auf / und versorge mich mit Kraft, / um zu helfen, zu handeln, zu gestalten. / Amen
Carolin Springer
8. Oktober 2025 Gott, / lass uns ruhig werden, / dass wir die Hektik des Alltags / hinter uns lassen, / den Druck abbauen, / der auf uns lastet, / die Ansprüche zurückstellen, / die wir uns selbst stellen. // Lass uns ablegen, / was uns zu schwer ist. / Die täglichen Meldungen von Krisen und Katastrophen / nehmen uns den Mut, / lassen uns abstumpfen / gegenüber dem Leid anderer Menschen.
Georg Rieger, Nürnberg
7. Oktober 2025

Gott, Liebhaber des Lebens, / Richter über alle, die Leben zerstören, / wir erinnern uns heute mit der jüdischen Gemeinschaft / in Israel und aller Welt an das, / was am 7. Oktober geschehen ist. // Für die meisten von uns ist dieser Tag nach zwei Jahren / ein gewöhnlicher Alltag geworden. Viele neue Gräueltaten bewegen uns heute. // Du, Gott, hast nichts vergessen. / Nicht das Blut der Gemordeten, / nicht die Schreie der Gejagten und Vergewaltigten, / nicht das Weinen der Kinder, / nicht die Angst der Entführten. / Du weißt, der Schrecken dieses Tages / war ein tiefer Einschnitt in jüdisches Leben, / und der Schmerz Ist noch lang nicht vorbei. //

Das Massaker der Hamas hat unfassbares Leid über Israel gebracht, / hat alte Vernichtungsängste geweckt, / hat bei vielen aber auch / zu glühendem Hass und Vergeltungswünschen geführt. // Wir bitten dich für die Familien und Freunde der Ermordeten, / dass sie geduldigen Beistand finden in ihrer Trauer. / Wir bitten dich für die an Leib und Seele Verwundeten, / dass sie zurückfinden ins Leben. / Wir bitten dich für alle, / die um das Schicksal der verbliebenen Geiseln bangen, / dass sie sie bald in die Arme schließen können. //

Gott, wir bitten dich auch für die, / deren Herz kalt geworden ist durch das Gemetzel, / die kein Mitleid empfinden für das Elend, / das dieser Tag über ganz Gaza gebracht hat, / die nur noch auf dessen Vernichtung aus sind. / Wehre dem tödlichen Gift des Hasses, / und der grenzenlosen Zerstörung. // Wir bitten dich für die jüdische Gemeinschaft in aller Welt, / die immer mehr Ablehnung und Ausgrenzung erfährt, / und sich oft nicht mehr sicher fühlt an ihren Wohnorten. / Stell ihr Menschen an die Seite, / die Verständnis haben für ihre Ängste, / und eine klare Haltung zeigen gegen alle Formen / von Judenfeindschaft und Israelhass. //

Gott, halte deine Hand über Israel: / es ist doch dein Volk! / lass es nicht allein in seinem Schmerz, / und lass nicht zu, / dass es im Strudel unaufhörlicher Gewalt untergeht. / Segne alle Friedensstifter / und schaffe Schalom für Israel, für Palästina / und für unsere ganze zerrissene Welt. // Amen


Sylvia Bukowski
6. Oktober 2025 Gott – Lass uns von Herz zu Herz mit dir sprechen.// Unruhig sind unsere Herzen. / Voll Zuversicht die einen. / Voll Skepsis andere. // Unruhig sind unsere Herzen. / Voll Dankbarkeit und Lebensfreude die einen. / Voll Sorgen und Zukunftsangst andere. // Unruhig sind unsere Herzen. / Voller Pläne und Ideen die einen. / Voller Resignation und innerer Leere andere. // Lass uns von Herz zu Herz mit dir sprechen. / Und antworte uns! // Schenk uns offene hren, deine Stimme zu hören, / auch und gerade / wenn wir nicht mehr damit rechnen, / wenn wir unser Vertrauen verloren haben. // Schenk uns offene Ohren, deine Stimme zu hören, / auch und gerade / wenn sie uns stört, / wenn sie vom Gewirr übertönt wird. // Gott – Sprich von Herz zu Herz mit uns.
AMEN
Gudrun Kuhn
5. Oktober 2025

Gott, du bist grösser / als unser Sorgen und Verstehen, / darum anvertrauen wir dir, / was war, / und bitten dich für das, was kommt, / rüste uns / mit deinem Wort / für alles, was wir zu bestehen haben / durch Jesus Christus. / Amen.


Walter Wickihalder
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / wir bitten Dich: Halte öfter Rolltreppen an, / wenn Mächtige ausgebremst werden müssen. / Schalte öfter Teleprompter ab, / wenn Mächtige zur Demütigung anderer ausholen. / Lass mehr Menschen ihre Abos kündigen, / wenn dadurch ehrlose Konzerne zur Besinnung kommen können. / Lass uns mehr Staatschefs vor Gericht sehen, / wenn sie ihre Macht missbraucht haben. // 

Barmherziger Gott, / es ist nicht leicht, in dieser Welt zu leben, / in der wir so selten Genugtuung verspüren in unserem Schmerz / und in unserer Sorge für den Fortbestand einer solidarischen Welt. / Es ist nicht leicht für Werte zu leben, / die in unserem Umfeld bekämpft werden. / Lass uns umso mehr zu Dienern und Anwälten der Mühseligen und Beladenen werden. / Lass unsere Kirchenleitungen nicht Herren der Gemeinden sein, / sondern Vorbilder in der Demut und der Bodenhaftung. //

Lass uns in allem Leiden darauf vertrauen, / dass Du für uns sorgst. / Schenke Du Trost und Hoffnung für die, die trauern, / für die, die keine Zukunft mehr sehen für sich und ihre Familien. / Öffne unsere Augen für die Unterdrückten. / Erfülle uns mit Mitleid für die Not der Fremden, / der Geflohenen und Einwanderer. / Lass uns nicht zu sehr vertrauen auf die Machthaber, / die kommen und nur ungerne wieder gehen. / Lass uns stattdessen vertrauen auf den, der auferstanden ist von den Toten, / auf den gekommenen und kommenden Herrn und Hirten Deiner Gemeinde. //

Amen. 


Achim Detmers, Hannover
3. Oktober 2025

Gott, / wir danken dir, / dass du uns sättigst / an Leib und Seele. / Richte unsere Augen / auf deine Barmherzigkeit. // Wir klagen dir / den großen Hunger auf unserer Erde, / den wir mit verschulden / durch unseren Lebensstil. / Richte unsere Augen / auf deine Gerechtigkeit. // Wir warten / gemeinsam mit allen Geschöpfen, / dass du Himmel und Erde endlich erneuerst, / und Frieden wächst / auf unserer Welt. // Richte unsere Augen / auf dein Kommen. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
2. Oktober 2025 Ein Glück für mich / Ich reflektiere mich vor dir / Ich muss mich weder zensieren noch schämen / Du kennst Menschliches / Ich bin dir nicht fremd // Gott / Ich habe mich von mir selber entfernt / Von oben habe ich auf die andere herabgeschaut / Habe sie verurteilt als wäre ich Richterin / Ich habe aus meiner hohen Warte / das Leben der anderen gemindert und belächelt // Verzeih mir / Ich habe damit auch dein Wesen gemindert / und belächelt / als säße ich über dich zu Gericht // Ich will mich wieder eingliedern / Meinen Platz einnehmen / Ein Mitmensch sein / Sei du unser Mitgott / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. Oktober 2025 Gott, / ich erwarte etwas von Dir. / Halte, was Du versprichst, / gib, was Du verheißen hast: / Nimm mich mit auf deinen Weg, /der mich heraus führt / aus der Enge meiner eigenen Mauern / in die Weite Deiner Menschlichkeit. / Nimm mich mit auf den Weg zu Dir. / Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
30. September 2025 Jesus Christus, / wenn du keine Hoffnung gibst, wo sollen wir sie dann suchen? / Wenn du nicht vorbeikommst, nach wem sollen wir sonst Ausschau halten? / Komm, Jesus Christus, sprich zu denen, die sich nach Hoffnung verzehren. / Komm und kehre dort ein, wo unser Trost nicht ankommt. / Amen
Kathrin Oxen, Berlin
29. September 2025 Herr, unser Gott, / nicht nur in Jerusalem, / sondern an vielen Stellen der Welt / herrschen Unfrieden, Krieg und Gewalt. / In den Medien / sehen wir das Leid / und die Zerstörung. / Wir erleben das Gegeneinander-Aufhetzen von Menschen. / Mal geht es um Landesgrenzen, / um Rohstoffe / oder um Ideologien: / Immer scheint die Gewalt / das unumgängliche Mittel der Auseinandersetzung. // Schenke du der Welt Frieden, Gott! / Frieden, wie du ihn verstehst: / der in den Herzen entsteht / und gehalten wird. / Auch in unseren Herzen, / die wir nicht direkt beteiligt sind. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
28. September 2025

Gott, du Schöpfer allen Lebens, / Wir wissen, dass sich eines Tages die Starken den Schwachen anschließen werden, / Ein Licht wird auf die dunklen Quadrate scheinen, / Die Vorhänge werden geöffnet. // Wir bitten Sie: / Lasst uns diejenigen sehen, die noch im Dunkeln sind, / steck uns an mit deinem Feuer der Liebe, / dass unsere Wärme auch andere wärmt. //

Lassen Sie uns sehen, was Sie geschaffen haben, / der Mond und die Sterne, die uns von deinem Licht erzählen, / die Jahreszeiten, die uns an unsere begrenzte Lebenszeit erinnern, / und die Menschen vertrauen Sie uns an. // Wir bitten dich: entzünde dein Licht in uns –
/ das Licht deiner Freundlichkeit und Güte. //


Achim Detmers, Hannover
Wochenrückblick Ach Gott, es wird kälter. / Die Kälte kriecht in Häuser, durch Straßen und in Herzen. / Es wird kälter. / Bei den Nachrichten läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. / Wie wird es weitergehen? // Ich habe Angst, vor der Kaltherzigkeit. / Ich habe Angst um mein Herz. / Ach Gott, / manchmal wünscht ich, / du würdest deine Welt mal kräftig in den Arm nehmen / und ganz fest an dein Herz drücken. / So lange, bis deine Herzenswärme diese Welt neu durchzieht. / Ach Gott, es täte so gut. 
Carolin Springer, Leer
26. September 2025 Gold rot gelbe Hänge / zeichnen sichtbare Horizonte, / die sich sich mit der Jahreszeit sichtbar verwandeln. / Auch Menschen verwandeln sich mit den Jahren,/  die sie leben, / mit den Erfahrungen, / die sie machen. // So bin auch ich geprägt / von meiner Geschichte in Deiner Geschichte. / Lehre mich mit dem Herzen gut zu sehen, / mit den Ohren gut zu hören, / meine Sinne zu schärfen / und dem Augenschmaus der Werbungen / ein bisschen zu misstrauen. / Schönheit ist wandelbar / und du wohnst nicht nur im Schönen. // Lass mich auch zuversichtlich bleiben, / wenn ich den weniger schönen Wandel sehe. / Und dankbar für die Weite  /der bleibenden Horizonte. / Glücklich für die geschenkte Zeit. / Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
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