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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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21. November 2025

Gott – du Glanz in der Finsternis / Erweck uns Herz und Mut! // Die Pandemie hat uns in unseren Gewissheiten erschüttert. / Nichts ist mehr wie früher. Trotz Vorsicht und Impfungen. / Da ist die Angst um uns selber, / die Sorge um unsere Lieben / und das Entsetzen, / wenn wir miterleben, / wie manche um ihr Leben ringen / oder der Krankheit erliegen. // Der Tod rückt uns mit den täglichen Meldungen näher. // Wir suchen Halt / und finden uns umgeben von Ratlosigkeit / oder gar von Streit und Hass.

Gott – du Licht vom Licht / Fall auf unser matt Gewissen! // Die internationalen Konferenzen haben außer großen Worten / wenig konkrete Lösungen für das Weltklima / und die globale Gerechtigkeit gebracht. // Die weltweiten Gefahren rücken uns mit den täglichen Meldungen näher. // Wir möchten selbst aktiv werden / und fühlen uns oft wie gelähmt / und von Skepsis und Gleichgültigkeit bedroht.

Gott – bitte begleite uns bei unseren ängstlichen Schritten. / Wir brauchen Halt und Zuversicht, / Fantasie und Mut / und Vertrauen in dich, was auch kommen mag.

Amen


Gudrun Kuhn, Nürnberg
20. November 2025

Guter Gott, / wir kommen zu Dir / mit all den Erlebnissen / und Erfahrungen der letzten Tage. // Es waren schöne Begegnungen dabei, / für die wir dankbar sind. / Wir haben gute Worte gehört, / die uns Mut gemacht haben. / Wir haben aber auch Sorgen getragen / und anderen Sorgen bereitet. / Manches Wort würden wir gerne wieder zurücknehmen, / weil es verletzend war. // Großer Gott, / wir möchten glauben, Dir vertrauen / und tun es auch oft. / Dankbar erleben wir Deine segnende Nähe, / spüren, dass Dein Wort uns aufhilft, / tröstet und befreit. //

Aber da sind auch die Zeiten, / in denen uns der Glaube abhandenkommt, / das Vertrauen angefochten ist / und wir voller Zweifel sind. // So vieles greift nach uns / und will Macht über unser Leben haben. / So vieles hat Einfluss auf uns / und wir können uns ihm nicht entziehen – / manchmal wollen wir es auch nicht. / Dann scheinst Du so weit weg. / Unerreichbar für uns. // Gnädiger Gott, / rede heute Morgen mit uns. / Wir wollen hören, was nur Du / - und kein anderer - uns sagen kannst. // Amen


Jochen Denker
19. November 2025 Gott, / wir danken dir uns bitten dich: / Du weißt um die Gewalt in aller Welt / und auch in uns. / Schenke uns Ideen, / Probleme friedlich zu lösen. / Nimm dich all derer an, / die Opfer von Gewalt sind. / Mach uns sensibel für deren Anliegen, / in Frieden zu leben. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
18. November 2025

Lasst den Titel weg / Lasst ihn Jesus sein / Sohn von Maria und Joseph / Beschnittener Jude / Zimmermann von Beruf wie sein Vater / Von Johannes dem Täufer getauft im Jordan / Von Gott adoptiert / In der Wüste bis auf die Knochen geprüft / Wanderprediger mit Jüngerkreis / Dichter von Gleichnissen / Heiler von Körper und Seele / Frauenversteher / Herausforderer der religiösen Besserwisser / Kritiker der Mächtigen und Reichen //

Werdet wie die Kinder / Vertrauensvolle Verbindung zu Gott als Vater nicht als Herr / Ja sei ja, nein sei nein / Wo er ist / da ist das Reich Gottes in Reichweite / Deshalb von den religiösen Führern als Gotteslästerer eingestuft / Von Pilatus dem römischen Statthalter verurteilt zum Tod am Kreuz mit dem Vorwand König der Juden sein zu wollen / Gefoltert und hingerichtet durch das Kreuz / Gestorben / Begraben / Auferstanden zum Christus, dem vorhergesagten Messias / Erschien erst den Jüngerinnen dann den Jüngern / Von Gott heimgeholt  / Wohnt in Gott bis die Zeit erfüllt ist //

Dann wird er richten die Lebenden und die Toten / im Geist der Liebe Gottes / welcher allem Geschaffenen die Augen öffnet / Seht ihn, den Sohn Gottes, den Christus Jesus im Licht / Er ist euer Bruder / Seid Geschwister / Haltet Frieden / Pflegt die Erde mit Tieren und Pflanzen als Garten des Lebens / Achtet einander und achtet auf Gott / Bis ihr ihm begegnet von Angesicht zu Angesicht / Hallelujah 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. November 2025 HERR, mein Gott und Vater. / Mit dir an meiner Seite wage ich einen neuen Anfang. / Altes loszulassen, / zu unterscheiden, was Halt gibt / und was bindet ist schwer. // Seit Generationen bist du bezeugt / als der gute Hirte. / Wenn andere vor mir diese Erfahrung gemacht, / kann ich mich auch darauf verlassen. // Deine Kraft entfaltet ihre Wirkung, / wenn meine aufgebraucht ist. / Darauf vertraue ich, / wenn ich jetzt aufbreche. // Noch fehlen mir Kraft und Mut, / noch versucht das Alte / mich immer wieder zurück zu halten. / DU aber bist stärker. / Ich glaube HERR, / hilf meinem Kleinglauben. // Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
16. November 2025 Gott, / wie sollen wir bestehen, / wenn du kommst, / über uns zu richten. / Wir denken heute zurück an das Unheil der Kriege, / die von unserem Volk ausgegangen sind, / an das zerstörte Glück / und das zerstörte Leben / so vieler Menschen. // Wir versuchen, der Schuld unseres Volkes standzuhalten, / sie nicht zu verharmlosen, / sie nicht wegzureden, / aber wir trauern auch um unsere Gefallenen / und um die Opfer der Bombennächte. // Gott, / du bist ein Gott des Friedens, / wir bitten dich: / richte uns mit Barmherzigkeit. / Lass Versöhnung wachsen, / wo Feindschaft war / und Trost einkehren, / wo Menschen noch leiden. // Breite den schönen Glanz deines Friedens aus / über Zion / und über allen Völkern der Welt. // Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / »Dieser Gott ist tot« – / das haben schon so viele Menschen vor uns gedacht: / nach Kriegen, nach Schicksalsschlägen,
nach Missbrauchsskandalen, / nach Enttäuschungen mit der Kirche. //
»Dieser Gott ist tot« – / das denken viele Menschen in Deutschland, / Jahr um Jahr kehren sie der Kirche den Rücken. / Bald sollen nur noch halb so viele Mitglieder wie heute. //
Was läuft da schief in unserem Land? / Anderswo wachsen die Kirchen, nur bei uns nicht. / Unsere Kirchen sind reich, / Ist unsere Verkündigung arm? / Predigen wir den Reichen einen Gott, / den sie billiger haben können? / Predigen wir den Armen einen Gott, / der sich nur im Wohlergehen ertragen lässt? / »Dieser Gott ist tot«  – ein solcher Satz verunsichert uns und mahnt zur Umkehr. //
Lebendiger Gott, / wir ahnen, dass Du anders bist / als unsere Vorstellungen zu fassen vermögen: / Weiter weg und doch näher, / ohnmächtiger und doch überzeugend, / göttlicher und doch Mensch. //
Hilf uns, das zu ahnen in unserer Not. / Bleibe bei uns, Herr. / Und bleibe bei denen, / die außer Dir nichts mehr haben, / worauf sie hoffen können. // Amen


Achim Detmers, Hannover
14. November 2025 Du Lebendige/r siehst mich / auch wenn es regnet  - / in gutem Licht / und sanfter Frische. / Ermutigst meine grauen Tage, / förderst meine Herbstfreuden / in denen ich der Vergänglichkeit fröne / und ganz im Vertrauen auf das ewige Leben / alles gebe um so gering und nah zu werden, / dass der Schmerz nachlässt. / Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
13. November 2025 Ewiger Gott – // Wir danken dir für den breiten Strom der Tradition durch die Jahrhunderte, durch den auch wir zum Glauben kommen konnten. / Wir danken dir für unsere Kirche, die für uns Heimat geworden ist. // Rüste uns aus mit kritischer Vernunft, um zu prüfen, was uns überliefert ist. // Hilf, dass wir nicht leichtfertig über Bord werfen, was Glaubende vor uns als dein Wort erkannt haben und in ihr Leben wirken ließen. / Hilf aber auch, dass wir nicht in blindem Gehorsam alles für wahr halten, was Glaubende vor uns in ihrer Zeit als Lehre formuliert haben.// Ewiger Gott – Du bist unsere Zukunft / Lass uns in der Gegenwart bestehen und Salz der Erde sein / durch waches politisches Urteil / durch rückhaltlosen Einsatz für Gerechtigkeit / durch tätige Liebe. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
12. November 2025 Gott des Himmels und der Erde, / Öffne den Himmel / und schau hinunter in unsere Tiefe / bis in unsere Abgründe. / Du siehst unser Leiden und unsere Schmerzen. / Du erbarmst dich der Geringen und Verachteten, / der Einsamen und Kranken, / der Schuldigen und Gescheiterten. / Du erbarmst dich unser. // Gott des Himmels und der Erde, / wir danken dir, / dass du mit uns bist, / uns behütest, / wohin wir auch gehen / und uns nicht verlässt. / Amen
Meike Waechter, Berlin
11. November 2025 Gnädiger Gott! / Ich verstehe nicht, / warum Menschen / so gnadenlos / miteinander umgehen, / sich nicht mehr zuhören, / Worte verdrehen, / Perspektiven ausblenden. / Ich verstehe mich selbst / manchmal nicht. / Wenn ich so bin.
Georg Rieger, Nürnberg
10. November 2025

Wir glauben / Dass das Leben nicht aus sich selbst entstanden ist sondern aus Gott // Wir glauben / Dass es von Anfang an von Gott geliebt wurde // Wir glauben / Dass es von Gott von Anfang an begleitet wurde // Wir glauben / Dass der Jude Jesus aus Galiläa  der Gottesträger auf Erden war und kraftvoll aus Gott gelebt hat sichtbar hörbar und erfahrbar // Sein Leben ist für uns Vorbild / Es ermutigt uns zur Nachfolge in Sorgfalt und Respekt vor allem was lebt // Wir glauben, dass Jesu gewaltsamer Tod am Kreuz für uns der Anfang war in ein neues Leben ohne Machtanspruch / Dank ihm bekommen wir Kraft / uns für den Frieden zu entscheiden und unser Leben für andere einzusetzen / Bis Gott selbst mit dem heiligen Geist zusammen sein Reich einläutet / Zur grossen Erlösung aller  Menschen Tiere und Pflanzen // Wir glauben / Dass menschliches Fehlverhalten nicht vermag / Gottes Fürsorge für das Leben zu entmachten // Glaube Hoffnung Liebe sind am Werk / Amen 

 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
9. November 2025 Ewiger Gott, / Birg uns im Mantel deiner Liebe, / wenn uns kalt wird von innen her, / wenn Trauer und Trostlosigkeit über uns herfallen / und alles nur noch sinnlos erscheint. //Gewähre uns Zuflucht, / wenn wir nur noch darüber grübeln / was wir versäumt / oder falsch gemacht haben / und wenn uns die Erinnerung / an ungelebte Träume einholt. // Halt uns fest, du starker Gott, / wenn der Boden unter uns wankt / und unsere Lebensentwürfe zerbrechen, / wenn wir erkennen, wie hohl vieles ist, / was wir darstellen und behaupten, / oder wenn uns das Ziel unseres Daseins verschwimmt. // Gott, mit der Verworrenheit unserer Gefühle, / mit Fragen und Zweifeln / flüchten wir uns zu dir. / Herr, erbarme dich über uns!  / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Ach Gott, / was ist es mir nach Jammern zu Mute / angesichts all der Dunkelheit in der Welt. / Jetzt im November kriecht das Elendsgefühl / besonders erbarmungslos in mich hinein. / Mein Herz ist schwer. // Doch vorgestern, da habe ich meinen Blick gehoben / und im Dunkel der Nacht den Mond bestaunt.  / So gross und rund hing er / geradezu trotzig / im dunklen Nachthimmel. / Umgeben von unendlich vielen Sternen. / Und ich staunte. // Ich staune noch heute darüber. / Staune über die Vielfalt der Sterne, / über das Licht in dunkler Nacht. / Ich staune über die Vielfalt der Schöpfung / und kann es kaum glauben, / dass ich Teil des Ganzen bin. / Und dir wichtig, Gott. // Ach Gott, es ist dieser Tage nicht wirklich heller geworden, / aber ich bin vielleicht etwas empfindsamer und empfänglicher / für das Licht in dunkler Nacht. / Ich sauge es auf, / sauge es ein, / jeden Lichtmoment, / jeden Hoffnungsfunken, / jede gute Nachricht. // Und je mehr ich es aufsauge, / desto heller wird es in mir - / dank dir.
Carolin Springer, Leer
7. November 2025 Deine Gebote, Herr, hören wir. / Dein Gesetz, Gott, haben wir im Ohr. / Gib deinen Geist, dass wir es uns auch zu Herzen nehmen. / Dass wir daran froh werden / und freundlich gegen jedermann, / dass es uns leicht wird, zu tun, was dir gefällt. // Wenn es aber komplizierter wird, / als dein Gesetz es weiß, / dann erhelle uns den rechten Weg durch dein Wort. / Und vergib uns, / wenn wir meinen, es besser wissen zu wollen als du. / Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
6. November 2025

Allgütiger Gott, / manchmal ist es zum Verzweifeln. / Da wird uns alles zu viel. / Wir machen uns Sorgen um uns selbst / um unsere Lieben, / um die Zukunft unserer Welt. // Wir beten und rufen zu Dir. / Wie oft haben wir das getan? / Und Du hüllst Dich in Schweigen. // Beten wir falsch? / Beten wir das Falsche? / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen? // Doch woher nähmen wir das Recht, / mit Dir ins Gericht zu gehen? // Aber ist es doch die Hoffnung, / die Du in unser Herz gegeben hast, / die uns zu Dir rufen lässt! / Es ist doch Dein Wort, / dass uns mehr verheißt / als wir heute sehen! // Wir trauen Deinem Wort mehr / als unserer Erfahrung, / wenn wir zu Dir kommen / und beharrlich bitten, / dass Du erscheinst, / dass Du hilfst, / dass Du unsere Hoffnung ansiehst / und aus dem Funken, / der uns manchmal nur noch bleibt / ein neues Feuer schlägst. // Zu Deiner Ehre soll das geschehen / und zu unserem Heil. // Amen.


Jochen Denker
5. November 2025 Hallo Gott – unsere Vorfahren haben uns beigebracht, dich als Vater anzurufen. / Sorgst du dich auch um deine Kinder und Enkel? / Wie kann ich daran glauben? / Warum hast du ihr Leben und Überleben ausgerechnet uns überlassen? Uns, die wir so viele hungern und verhungern lassen. / Uns, die wir kein Mittel finden gegen Missbrauch und Ausbeutung. / Uns, die wir mit unserer Politik danebenliegen. / Das war keine gute Idee von dir. Sorry... Amen
Gudrun Kuhn, Nürnberg
4. November 2025 Verständiger Gott! / Es ist manche Tage unerträglich, / die Lügen anzuhören, / die verbreitet werden. / Über Menschen, die anders sind. / Über Menschen, die anders denken. // Wie dem begegnen, / wenn Argumente nicht mehr zählen? / Wenn die Wahrheit nicht mehr gilt? // Oder gibt es noch eine Wahrheit / hinter dem, was mir wahr erscheint? / Kannst du mir das entschlüsseln?
Georg Rieger, Nürnberg
3. November 2025

Großer, liebevoller Gott, / Danke für deine Liebe, / die uns umgibt wie die Luft zum Atmen. / Danke für alles Gute, / das du uns und deiner ganzen Schöpfung schenkst, / ohne zu fragen, / ob wir es verdient hätten – / seit langer Zeit / und immer, immer wieder –. // Gütiger Gott – / wir hören deinen Auftrag, / dich zu lieben, wie du uns liebst, / und unsere Brüder und Schwestern genauso. / Und wir bekennen, / dass es uns oft nicht gelingt. / Vergib uns, / wo wir diese Liebe schuldig bleiben – / sei es aus Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit, / oder weil uns Angst, Konflikte und Feindschaft im Weg stehen. // Gott, wir bitten dich: / gib uns den Mut, / für all die Brüder und Schwestern / liebevoll da zu sein, / die uns in der Nähe und Ferne / als Geschwister brauchen: / dass wir ihre Bedürfnisse und ihre Not sehen / und das tun, was wir tun können. Und dass wir überwinden können, / was trennt und verletzt. // Wir vertrauen darauf, dass deine Liebe uns dabei hilft. / Amen


Friederike Ursprung
2. November 2025 Ewiger Gott, / aus deiner Hand empfangen wir / die Zeit unseres Lebens. / Anfang und Ende liegen bei dir. / Aber wir möchten / selber über alles verfügen. / Wir reiben uns wund / an den Grenzen unserer Kraft / und unseres Daseins. // Gott, lehre uns, / unser Maß zu finden. / Steh uns bei, / wenn wir loslassen müssen / von unserer Jugend, / von unsrer Gesundheit, / von unserem Glück. // Gott, gib / auch unserem begrenzten Leben / einen dauerhaften Sinn / und birg uns am Ende / in deinem Erbarmen. / bei dir. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Ewiger, dein sind die Orte und die Zeiten.// Ich bin umgezogen. Die viel zu vielen Dinge aussortiert, gepackt, gefahren. Und am neuen Ort wieder aufgestellt. In freundlicher Umgebung, hellen und warmen Räumen. Sie erinnern mich, was ich am alten Ort erlebt, empfangen, getan und doch auch nicht getan habe.// Ein neuer Lebensabschnitt fängt an. Wie wird es werden am neuen Ort? Sprich du weiter zu mir durch dein Wort, deine Freundlichkeiten, die Gaben und Möglichkeiten, die du mir in die Hände gibst. Und bring mich zur richtigen Zeit an die Orte und zu dem Tun, bei denen du mich haben willst.// Denn dein sind die Orte und die Zeiten.// Durch Jesus Christus. Amen.
Stefan Maser, Marburg
31. Oktober 2025

Gott, unsere Zuversicht und Stärke, / wir danken dir für die Freiheit, / die du uns schenkst. / Nichts soll uns gefangen nehmen, / nichts soll uns ängstigen. // Lass uns doch so leben, / als hätten wir das wirklich verstanden. / Dass wir mutig werden / in den großen Herausforderungen / und zuversichtlich in den kleinen. // Wir sind deine Menschen, Gott, / wir leben in der Freiheit der Kinder Gottes. / Deine Freiheit soll zu allen Menschen kommen, / zu den Unruhigen und Ängstlichen und Verzagten / und auch zu den Gewalttätigen und den Unterdrückern. //

Gott, du Hilfe in großen Nöten, / wir bitten dich für die Menschen überall auf der Welt, / die leben müssen in Unfreiheit und Zwang, / die unter Krieg und Gewalt leiden, / die auf der Flucht sind. / Gott, wir bitten dich für deine Kirche. / Manchmal haben wir Angst, / dass es gar nicht weitergeht mit ihr. / Die Reformation ist schon so lange her, / und es sieht aus, als könnten wir wieder eine gebrauchen. //

Wir sind die Menschen, die tun können, / was Martin Luther getan hat. / Lass uns die gute Botschaft von deiner Liebe und unserer Freiheit weitersagen. / Lass andere Menschen sehen, / dass es in der Kirche anders zugeht, / dass jeder und jede hier einen Platz hat, / egal, was er oder sie kann. / Hilf uns, glaubwürdig zu leben / und keine Angst zu haben vor dem, was andere über uns sagen. / Amen


Kathrin Oxen, Berlin
30. Oktober 2025 Gott / Ich habe immer gemacht / Fast pausenlos / Ich wollte immer alles richtig machen / Mich im Spiegel sehen und gern sehen. // Nun erkenne ich, /Dass der Anspruch falsch war. / Die Wirklichkeit will, dass wir sie wagen. / Wie es herauskommt, wird sich zeigen. // Leben wird geboren / Weder richtig noch falsch. / Du bist das Leben / Dir sei Dank. / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
29. Oktober 2025 Allmächtiger Gott! / Frische Kraft / neue Impulse / wie das wachsende Licht / eines aufgehenden Morgens / suchen auch wir / in unserem Leben / und für unser Leben. // Reformation, / sprudelnde Erneuerung unseres Glaubens, / Hoffens und Liebens / Das Altvertraute soll neu aufleuchten können, / wo es uns tröstet. / Das Gewohnte soll in neue Bahnen fließen können, / wo wir matt und müßig geworden sind. / Das Bequeme soll umgewälzt werden können, / wo es uns am Leben hindert. // Erneuere uns – o Gott – in Herz und Seele, / erwecke neue Kraft in uns / durch dein Wort. / Lass uns dafür nun offen sein und segne unser Hören. / Amen!
Simon Froben, Bayreuth
28. Oktober 2025 Ich hab mich verlaufen HERR. / überall Wände. / Keine Türe zu erkennen. / Nirgendwo ein Ausweg. // Du bist der gute Hirte, / führ mich zurück auf deine Wege. / Nur auf deinen Wegen / wird dein Segen liegen. // Ich bitte um deinen Segen / für mein Tun und Lassen, / damit Frucht wächst, / von der ich und meine Nächsten leben können. // Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
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