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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

7. Januar 2023

Guter Gott, / Gib Kraft für die Aufgaben, die vor uns liegen. / Gib Trost in den Abschieden, die wir nehmen müssen. / Gib Zuversicht in allen Sorgen, die uns bedrängen. / Gib Hoffnung in Verzweiflung und Not. / Gib Frieden, Gott, gib Frieden! / Gib die Bereitschaft zur Versöhnung. / Gib den Mut des ersten Schrittes. / Gib Freude am Leben wie Kinder sie haben. / Gib Dankbarkeit wie Erfahrung sie lehrt. / Sei Du unser Licht in Dunkelheiten, / lass uns aufbrechen, licht zu werden in diesem Jahr. / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
6. Januar 2023 Gnädiger Gott, / nur hörend können wir erfassen, / was unseren Augen verborgen bleibt: / das Kind im Stall, / in Windeln gewickelt, / ist dein göttlicher Sohn. / Der Prediger / ohne feste Bleibe / gibt deiner unbegrenzten Gnade Gestalt. / Der Mann am Kreuz / ist der Herr der Welt. /  / Du lebendiger Gott: / allen Bildern entziehst du dich, / bist größer, als wir ermessen können, / und machst dich kleiner, / als wir denken. / Lass uns deine Herrlichkeit / in der Menschlichkeit Jesu erkennen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
5. Januar 2023 Wir danken dir, dass wir wissen dürfen: wir beten nicht umsonst und werden nie umsonst zu dir beten. Wir danken dir, dass du dein Licht hast aufgehen lassen,  / dass es scheint in der Finsternis und dass die Finsternis es nicht überwältigen wird. / Wir danken dir, dass du unser Gott bist und dass wir dein Volk sein dürfen. / Amen.
Karl Barth (1886-1968)
4. Januar 2023

Jahre

365 Tage füllen ein Jahr / Ob unser Zählen so wichtig ist wie wir meinen / Ich stelle mir vor / Dass du Gott nicht die Tage zählst / Und nicht Jahreszahlen erinnerst / Sondern die Taten der Liebe  / Die unberechenbar geschehen / Die nicht gezählt werden wollen / Sie geschehen und berühren Menschen, Tiere und Pflanzen / Und erfreuen dein göttliches Herz / Weil sie Freude vermehren / Und die Erde bewohnbar machen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
3. Januar 2023 Wie gern möchten wir glauben, dass du längst den gesandt hast, der den Elenden Recht spricht, der den Armen hilft gegen ihre Bedränger, der der Welt großen Frieden bringt. Aber immer wieder schreit uns die Erde ihr Leid entgegen. Immer wieder nisten sich Zweifel in uns ein, ob wir von dir noch etwas zu erwarten haben.  Gott, sieh unsere Sehnsucht, heile unsere Zerrissenheit und lass Gerechtigkeit und Frieden wachsen in unserer Welt. Sende uns deinen Heiligen Geist, damit wir das rechte Maß finden für Ruhe und Aktion, für Reden und Stille.
Georg Rieger, Nürnberg
2. Januar 2023 Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs,  / du schenkst uns ein neues Jahr,  / und wir werden diese geschenkte Zeit gestalten.  / Wir bitten dich:  / Segne das vor uns liegende Jahr  / und lass alles, was es uns bringt,  / uns zum Guten und dir zur Ehre dienen.
RefLit
1. Januar 2023 Gott, Ursprung und Ziel unseres Lebens, / wir wünschten, / mit dem neuen Jahr / könnte auf einen Schlag / vieles neu werden: / wir kämen los von schlechten Gewohnheiten, / könnten unseren Ärger hinter uns lassen / und unbeschwert von vorn beginnen. / Aber wir wissen, / wir nehmen die Vergangenheit mit / und müssen uns auch im neuen Jahr / mit vielen alten Problemen abplagen. /  / Im Namen Jesu bitten wir dich: / Gib uns die Kraft, / das zu verändern, / was möglich ist, / und zu ertragen, / was wir nicht verändern können. / Dazu gib die Weisheit, / das eine vom anderen zu unterscheiden. Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Wochenrückblick 31. Dezember 2022

Barmherziger Gott, / das Eine wünschen wir für das beginnende Jahr: / dass wir unsere verlorene Hoffnung wiederfinden - / Hoffnung für den Fortbestand unserer Erde, / Hoffnung für das Ende dieses grausamen Krieges. / Hilf uns, die Hoffnung neu zu buchstabieren:
H wie Himmel – zu dem wir aufschauen, wenn es auf der Erde dunkel wird.
O wie Optimismus – der uns Kraft gibt, das Unmögliche zu wagen. 
F wie Freude – die ansteckend ist, wenn wir sie weitergeben.
F wie Friede – der möglich wird, wenn wir etwas für ihn tun.
N wie Nachsicht – mit der alles Verstehen beginnt.
U wie Umdenken – mit dem neue Wege begehbar werden.
N wie Nähe – die dem Missverstehen vorbeugt.
G wie Gemeinschaft – mit der vieles leichter geht.
Gott, Du bist der Grund unserer Hoffnung. / Erfülle uns mit Deinem Frieden. Amen.


Achim Detmers, Hannover
30. Dezember 2022 Herr Jesus Christus, / frag mich nicht nach meiner Liebe, mach dich nicht unglücklich. Ich würde schon gerne einfach Ja sagen, wenn du mich fragst. Aber ich kann es nicht. Da ist nämlich so vieles noch zu bedenken.  / Vergib mir die ewige Bedenkenträgerei und nimm von mir das ewige Kritischsein. Mach mir den Glauben kindlich und die Bekenntnisse ehrlich.  / Und erkläre mir, wie Nächstenliebe geht. Hilf mir beim Helfen, rate mir beim Raten, stütze mich beim Auffangen und stärke mich beim Mahnen. Gib mir Geduld und Freundlichkeit und bring mich dahin, immer öfter Ja als Nein zu sagen.  / Und wenn du mir gegeben hast, um was ich dich bitte, dann darfst du auch nach meiner Liebe fragen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
29. Dezember 2022

Weihnachten

Freu dich / Der Himmel ist auf die Welt kommen / Freu dich / Engel sind Hirten geworden / Freu dich / Gott Säugling in einer Futterkrippe bei den Tieren / Wundere dich / Gott klein  / Herrscher wird Diener kniet nieder / Wäscht Füsse / Dienst Gottes an Menschen / Wir singen laut / Auch für uns ist der Heiland geboren / Wir müssen ihn nicht selbst gebären / Das hat Maria für uns getan / Dafür danken wir Maria / Die schräge Welt ist im Lot / Halleluja 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. Dezember 2022 Guter Gott, wir haben die Hektik der Vorweihnachtszeit hinter uns und wollen uns sammeln. Wir wollen dem näher kommen, weswegen es Weihnachten eigentlich gibt. Wir denken an die Geburt deines Sohnes hier in dieser Welt. Gott, du bist unfassbar in deiner Größe und begegnest uns in der Gestalt eines Kindes. Du bist erhaben über alles und machst dich in Bethlehem angreifbar und verletzlich. Wir können das nicht zusammendenken. Aber wir spüren: Vor dir dürfen wir sein, wie wir sind, ohne uns zu schämen. Oft wähnen wir dich nur in unendlicher Ferne, selbstgenügsam und unberührt von unserem Leben; dann aber missbrauchen wir auch deine Nähe, wollen dich einspannen für unsere Ziele und machen mit dir, was wir wollen, ohne Ehrfurcht, ohne Respekt. Hol’ uns zurück, Gott, von unseren Irrwegen. Lass uns dein wahres Wesen erkennen, dich lieben und ehren, so wie du bist: als menschlichen Gott, offenbar und geheimnisvoll, mächtig und zart.  Amen.
Georg Rieger, Nürnberg
27. Dezember 2022

Gott –  / du hast das Universum und unsere kleine Erde darin geschaffen / du hast dich in Jesus anschaubar gemacht.

Fließ aus den Wolken / Spring aus der Erde / Leucht in die Finsternis /  / Mach dich sichtbar / Lass uns deine Spuren erkennen / Auf den umstrittenen politischen Wegen. / Mach dich hörbar / Lass uns deine Stimme vernehmen / Unter den Mitmenschen, die nach Hilfe rufen. / Mach dich fühlbar / Lass uns deinen Trost spüren / In unseren Seelen.

Mach unsere müden Hände wieder stark  / und unsere weichen Knie wieder fest. / Gib uns die Gewissheit deiner Nähe.  / Nimm uns unsere Angst. /  / So viel fernes Leid macht uns traurig und bestürzt. / So viele eigenen Nöte belasten uns. / Komm und lass uns nicht damit alleine! AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
26. Dezember 2022

Mitten im Dunkel / feiern wir das Licht, / das Jesus in die Welt gebracht hat. / Mitten in schlechten Nachrichten / feiern wir die gute Botschaft / von Gottes Menschenfreundlichkeit. / Mitten im Seufzen der Kreatur / feiern wir die Hoffnung, / dass Leid und Tod nicht das letzte Wort behalten. / Mitten in unseren Abhängigkeiten / feiern wir die Freiheit, / zu der uns Christus befreit hat / durch seine bedingungslose Liebe. / Aller Welt Enden sollen sich in dieser Nacht / freuen an der Herrlichkeit / unseres Gottes!

Großer Gott, / richte unseren Blick / auf das Kind in der Krippe / und lehre uns deine Herrlichkeit sehen / im Unscheinbaren. / Öffne unsere Ohren / für die Worte der Himmelsboten, / die unserer geschundenen Erde / Frieden ansagen. / Füg uns zu denen, / die sich aufmachen, / den Christus zu finden / in Menschengestalt. / Füll unser Herz / mit den Lobgesängen / der heiligen Nacht, / und tauche unser Leben / in dein gnädiges Licht.

Du Gott der Fülle: / in schäbige Armut / wurde dein Sohn hineingeboren, / bedroht war sein Leben / von Anfang an. / Das Los eines Flüchtlings / musste er teilen / schon als kleines Kind. / Fremden war er ausgeliefert / auf Gedeih und Verderb. / Nichts Menschliches ist ihm also fremd. / Aber du schenkst uns die Gewissheit: / nichts kann uns scheiden / von der Macht seiner Liebe, / die Böses mit Gutem überwindet, / die mitten im Elend Hoffnung eröffnet / und die Schatten des Todes vertreibt / aus unseren Herzen / und aus unserer Welt. / Dafür danken wir dir, Gott, / und preisen den Namen deines Sohnes, / voller Lebensfreude / im heiligen Geist.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
25. Dezember 2022

Ich gebe mich mit Hand und Mund / Dir, dem ich zugehöre, / Und suche, wie ich jedes Pfund / Nach deinem Sinn vermehre. / Lass aber meine Seele nie / Aus deinen treuen Armen, / Und thu nichts andres spät und früh, / Als meiner dich erbarmen.


Liederschatz 2574,4
Wochenrückblick

24. Dezember 2022

Da ist sie nun also wieder da, die Nacht der Nächte. / Und ich bin müde. / Ich bin müde von den Friedensgebeten und Friedenspredigten, die in den Ohren der Kriegstreiber ja doch nicht ankommen. / Ich bin müde von dem Blick auf den Hoffnungsstern, der spürbar nicht über allen scheint. / Ich bin müde von der Sehnsucht nach Gemeinschaft, die auch in dieser Nacht nicht bei jedem Menschen gestillt wird. / Ich bin müde von der Botschaft der Liebe, die in manch verletztem Herzen wie billiger Trost klingt. / Ich bin müde, Gott. / Hilf mir, wach zu bleiben. / Wach in der Nacht der Nächte. / Wach im hier und jetzt. / Wach für die, die mich brauchen. / Wach für das, was ich brauche. / Wach für dich!


Carolin Springer, Leer
23. Dezember 2022 Geschenkt / Du hast mich mir geschenkt / Gott / Verpackt in meiner Geschichte / Ich entwickele mich durch Schichten / Neugierig tastend / Ahnend wer ich sein könnte / Ich bin / Nun bin ich zerbrechlich geworden / Bin alt bin sichtbar geworden / Dein Geschenk  / Gott / Das Geschenk an mich / Ich nehme es an 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
22. Dezember 2022

Bleibe bei uns durch die langen Nächte, Herr, und erleuchte uns mit deinen Verheißungen!

Unsere Kerzen sind verbrannt und verglüht, unsere Batterien sind am Ende, wir haben keinen Empfang und kein Internet – wir beten, bis uns die Dunkelheit einschließt. Wir erinnern uns an den früheren Zustand einer aus den Fugen geratenen Welt. An die guten alten Zeiten, als das Wasser immer aus dem Hahn kam, der Lichtschalter in den Zimmern aufleuchtete, die Heizung funktionierte und wir nicht in ängstlicher Sorge aufwachen und zu Bett gehen mussten. Als du meine Hand hieltst, mich beim Namen nanntest, mir Versprechen gabst und mir eine Prüfung versprachst. Danke, dass du uns vorgewarnt hast.

Lange Tage und unbemerkt sind wir voll von Klagen und Spannungen, Herr. Einige von uns sind gestresst, andere haben abnormales Gewicht verloren. Viele erhoffen sich leichten Trost vom Alkohol und rutschen unbemerkt in die Sucht ab. Unsere Ehemänner werden von stiller Verzweiflung in die Selbstzerstörung getrieben, ihre Frauen von Angst. Der Tod erwartet diejenigen, die weder Seelsorger noch Hoffnung haben. Bleib bei uns in den langen Nächten, Herr, finde und führe die Verlorenen, die Verlassenen zurück.

Unsere Kinder sitzen in feuchten, dunklen Kellern unter Luftangriffen. In unseren Kirchen zünden wir Kerzen an, wärmen unsere Hände an ihrer Flamme. Wenn wir singen, schmelzen die Buchstaben vor uns, so singen wir das Vertraute. Mehr aus dem Herzen als aus einem Gesangbuch. Unsere Augen und Seelen sind müde von der Anstrengung, Wir hören leichtgläubig den düsteren Nachrichten zu. Wir glauben Dinge zu wissen, die wir nicht wissen können, wir warten ängstlich auf die ersten Schneeflocken, die fallen. Bleib bei uns durch die langen Nächte, Herr, denn der Winter kommt! Wir warten auf dich, Herr, wie die Wächter auf den Morgen warten, wie die, die im Dunkeln sitzen, auf die ersten Lichtstrahlen. Wir warten darauf, dass du sprichst, dass du handelst, dass du uns leitest.

Wir danken dir, dass deine Verheißungen nichts von ihrer Kraft verloren haben, wir vertrauen auf sie. Wir danken dir, dass wir von unseren Vorfahren Beharrlichkeit gelernt haben und dass wir unsere Nachkommen Beharrlichkeit lehren können. Wir danken dir für die Familien, die zusammengeführt werden, Herr, schenke, dass die Prüfung die Menschen einander näherbringt!

Danke, dass wir Reserven haben, dass unser Haus nicht zerstört ist und dass wir für die Zukunft planen können. Danke, dass in deiner Hand Zeiten und Anlässe sind, die Könige aufrichten und Könige stürzen. Auf dich vertrauen wir, denn du hast Gnade und kannst erlösen – du erlösest von aller Sünde. /  / Bleib bei uns durch die langen Nächte, Herr, und die Nacht wird enden, sie wird sicher enden / / Amen


Zoltán Laskot, Reformierten Kirche in der Karpato-Ukraine
21. Dezember 2022 Gott, du kommst.  / Aber wie wirst du kommen? Werden wir dich erkennen? / Kommst du so, dass wir es merken? Oder kommst du geräuschlos und unsichtbar?  / Wirst du zornig sein? Oder wirst du gnädig sein?  / Du wirst kommen – mit Gnade, mit Segen, mit allem Guten. Versteckt dich nicht hinter all dem Guten, mit dem du uns auf der Spur bist. Zeig dich, damit wir wissen, wem wir all das Gute zu verdanken haben, das uns trägt. Zeig dich bald. Wir warten ungeduldig. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
20. Dezember 2022 Lieber Herr Jesus, / ich stelle mir gerade vor, wie du dir unsere Welt anschaust und uns dann im jetzigen Advent singen hörst „Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir?“ Und ich schäme mich, weil ich zugeben muss, dass wir uns oftmals diese Frage gar nicht stellen. Wir treten deine Schöpfung mit Füßen und leben über unsere Verhältnisse. Wir kriegen den Frieden nicht hin.  / Wie gut, dass das für dein Kommen auch keine Voraussetzung ist. Das entlastet und macht uns frei, uns wirklich und entspannt auf dein Kommen zu freuen und „Fröhiche Weihnacht, überall“ zu singen und zu feiern. / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
19. Dezember 2022

Barmherziger Gott, Vater und Mutter im Himmel, / um deines Sohnes Jesus Christus willen.

Die Blätter fallen von den Bäumen und es ist kalt geworden, / nicht nur in der Natur, auch in mancher Wohnung, / ganz handfest, einfach weil das Geld für Brennstoff fehlt. / Und den Tafeln gehen die Lebensmittel aus. / Wenn Du uns die Menschen zeigst, die unsere Hilfe brauchen, / werden wir helfen, heimlich, still und leise. / Wenn sich in dieser Krise und nach dieser Krise die Verhältnisse ändern sollen, / brauchen wir deine Hilfe, deinen Geist, der uns Ideen gibt und Hoffnung macht, / Lust auf einen Lebensraum, in dem die Menschen zusammenarbeiten / und zusammenhalten,  / Lust auf einen Lebensraum, in dem wir uns an deine Gebote halten.

In vielen Häusern leuchten seit einigen Tagen die Advents-Kerzen, / Weihnachten kommt uns entgegen. / Lehr uns neu das staunen über dein Kommen / und mach uns zu einer Gemeinde und zu einer Kirche,  / die das – wie die Hirten damals – glaubt und der Welt bezeugt: / euch ist der Heiland geboren, der Retter. /  / Wer das glaubt, wird nicht enttäuscht, / wer das glaubt, wird selig.

Unser Vertrauen und unsere Hoffnung setzen wir auf dich, HERR. Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
18. Dezember 2022 Die Augen, die sich trüben, / Die klärt er auf zum Lieben / Und wischt, wo Thränen hangen, / Sie liebreich von den Wangen. // Das gleicht dem bunten Bogen, / In Wolken aufgezogen, / Wenn’s Erdreich nach dem Regen / Aufduftet voller Segen.
Liederschatz 2429,7-8
Wochenrückblick

17. Dezember 2022

Treuer und Barmherziger, Ewiger im Advent!/ So viel zu tun in / dieser Zeit. Einiges kommt dabei heraus und wird dankbar angenommen. / Aber daneben wächst der Berg von dem, was ich nicht geschafft habe / und nicht mehr schaffen werde. Und die dunklen Schatten von dem, was / ich überhaupt nicht schaffe und nicht von ferne im Griff habe. / Enttäuschung und Streit, Unfriede und großes Unrecht, die eigene / Müdigkeit und Hoffnungslosigkeit. // Treuer und Barmherziger, Ewiger / im Advent! / Zeit gerade jetzt, einiges zu lassen? Vor allem den Wahn, / selbst alles zu können, zu schaffen, zu müssen? Sprich du und öffne / meine Ohren für deine Rede, erfreue, bewege und verändere mich - in / deinem Advent! // Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
16. Dezember 2022

Lieber Gott im Himmel, ich danke dir, daß es geschneit hat. Ich liebe den Schnee auch und das Eis auf dem Kanal. Wir gehen Schlitten fahren und machen sonst noch etwas. Danke für den Schnee und das Eis. Kind aus Nordhorn (3. Kl.)


aus: Regine Schindler
15. Dezember 2022

Gott, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns das Herz schwer macht, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. / Aber wann hören wir dich, / deine Bitten an uns, / deinen Schmerz / und deine Sehnsucht!

Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / mit Worten und Taten. / Lass dich erfreuen durch unser Lob.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
14. Dezember 2022

O Gott –  / / wie eisig die Erde / wie kristallfern der Himmel / wie schwer die Riegel und Schlösser / / wie finster die Welt / wie verschlossen der Himmel  / wie jammervoll das Tal unserer Tränen

Krieg mitten in Europa / und wir  / unversehens herausgerissen / aus unserer Sorglosigkeit / in die Verantwortung genommen / mit den Folgen unseres Handelns konfrontiert / hilflos Helfende / ratlos Planende / unschuldig Schuldige /  / wie eisig unsere Herzen / wie gefroren unser Glaube / wie nebelverhangen die Zukunft.

O Gott – hervor das Blümlein bring! AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
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