19. Dezember 2022
Barmherziger Gott, Vater und Mutter im Himmel, / um deines Sohnes Jesus Christus willen.
Die Blätter fallen von den Bäumen und es ist kalt geworden, / nicht nur in der Natur, auch in mancher Wohnung, / ganz handfest, einfach weil das Geld für Brennstoff fehlt. / Und den Tafeln gehen die Lebensmittel aus. / Wenn Du uns die Menschen zeigst, die unsere Hilfe brauchen, / werden wir helfen, heimlich, still und leise. / Wenn sich in dieser Krise und nach dieser Krise die Verhältnisse ändern sollen, / brauchen wir deine Hilfe, deinen Geist, der uns Ideen gibt und Hoffnung macht, / Lust auf einen Lebensraum, in dem die Menschen zusammenarbeiten / und zusammenhalten, / Lust auf einen Lebensraum, in dem wir uns an deine Gebote halten.
In vielen Häusern leuchten seit einigen Tagen die Advents-Kerzen, / Weihnachten kommt uns entgegen. / Lehr uns neu das staunen über dein Kommen / und mach uns zu einer Gemeinde und zu einer Kirche, / die das – wie die Hirten damals – glaubt und der Welt bezeugt: / euch ist der Heiland geboren, der Retter. / / Wer das glaubt, wird nicht enttäuscht, / wer das glaubt, wird selig.
Unser Vertrauen und unsere Hoffnung setzen wir auf dich, HERR. Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf