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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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8. April 2026

Vater, Mutter, unser, / Gegenwart und himmlische Energie, / in uns und um uns. // Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass wir es für selbstverständlich hielten: / der Strom kommt aus der Steckdose, das Gas strömt aus der Leitung und der Sprit in den Tank. / die Sonne bringt Licht für das Wachstum in Wald und Feld, der Landregen feuchtet den Boden. //
 
Nichts ist selbstverständlich, alles empfangen wir aus deiner Hand. / wenn Du deinen Geist von uns nimmst, tauchen die bösen Geister auf / und es wird dunkel. stockdunkel. / Sturm und Wassermassen nehmen Häuser und Autos mit, / vernichten Existenzen, bringen Menschen ums Leben. // wir bitten dich: / erfülle die Welt mit Heilkraft / lass Liebe in die Herzen sickern. / sättige uns / mit Brot und Sinn. // Amen


Gerhard von der Heyden
7. April 2026

Gerechter Gott – so rühmen dich Psalmen und Lieder, so möchten auch wir dich rühmen. //

Aber noch bist du nicht gekommen, / zwischen Recht und Unrecht zu schlichten, / noch hören wir täglich etwas über Gewalt, über Rechtlosigkeit von politischen Gefangenen, / über Unterdrückung von Schwachen, / noch müssen wir uns täglich sagen, / dass wir selber nicht genug tun, um deine Rechte siegen zu lassen. //

Wunder wirkender Gott – / so rühmen dich Psalmen und Lieder, so möchten auch wir dich rühmen. / Aber noch ist der Kreis der Erde kein Eden geworden. / Nein, das Weltmeer, die Ströme und die Berge haben keinen Grund zum Jubeln. / Sie warten auf das Wunder, dass wir umdenken / und sie nicht länger eigennützig zerstören. / Und viele von uns warten vergeblich auf ein Wunder: / in schwerer Krankheit, nach einer zerbrochenen Beziehung, in Einsamkeit. //

Barmherziger Gott – so rühmen dich Psalmen und Lieder, so möchten auch wir dich rühmen. / Schenke uns die Zuversicht, dass du uns auch dann auf deinen Armen trägst, / wenn wir uns ganz ratlos und verlassen fühlen. / Gib uns Kraft und Mut, dort aufzustehen, wo Unrecht geschieht, / wo Menschen gering geachtet werden, wo Rücksichtslosigkeit herrscht. / AMEN


Gudrun Kuhn
6. April 2026

Im Morgengrauen meiner Gedanken suche ich dich, / aber ich finde dich nicht. /  Ratlos stehe ich am Ort des Versagens, am Ort meiner Ohnmacht und Trauer. / Ich weiss nicht weiter. // Die Vergangenheit haftet an mir, zieht mich hinunter. / Ja, ich selber bin in diesem Grab gefangen. / Mein Verlangen nach Leben ist nicht stark genug. / Es vermag nicht den schweren Stein zu wälzen, der mich vom Leben trennt. //

Doch ohne dass ich selber irgendetwas tue, / beginnt sich der Stein zu lösen. Er wird von aussen zur Seite gerollt. / Das Licht des neuen Tages strömt hinein. / Du lässt mich aus dem Grab steigen und ins neue Leben hineintreten, wie neu geboren. / Ich danke dir, Herr Jesus Christus, dass du meine Schuld und mein Verzagen überwunden hast. / Wie ein älterer Bruder nimmst du mich an der Hand und sagst: / „Ich lebe und du sollst auch leben!“


Catherine MacMillan
5. April 2026

Gott, / schreib uns die Freude dieses Tages / ins Herz, / damit sie nicht verfliegt, / wenn wir zurückkehren in unsern Alltag // Gott, / präge uns ein, / dass du den Tod überwunden hast, / damit wir nicht in Trauer versinken, / wenn wir begraben müssen, / die wir lieben. // Gott, / spiel uns ins Ohr / das Lied vom Leben / das du neu erschließt, / damit wir Hoffnung ausbreiten / wenn wir Verzweifelten begegnen. // O Herr, hilf, lass wohlgelingen, / dass das Licht des Ostermorgens / die Schatten der Sinnlosigkeit vertreibt. / Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
4. April 2026

Gott, unser Retter!
Die Zeit zwischen dem Tod von Jesus und seiner Auferstehung gibt uns Gelegenheit, um uns klarzumachen, wie nötig wir deine Versöhnung haben.
Was wir täglich hören und sehen  macht uns fassungslos und wütend, leider auch immer unversöhnlicher mit Menschen, deren Beweggründe wir nicht nachvollziehen können.
Gib uns Zeichen der Versöhnung! Jesus hat durch seinen Tod deutlich gemacht hat, wie anders wir leben könnten. Lass uns die Momente nicht verpassen, in denen wir das entdecken können.
Und versöhne uns mit dir,  mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst so dass wir die Kraft schöpfen, die es braucht, das neue Leben zu leben, das du uns geschenkt hast. Amen


Georg Rieger, Nürnberg
3. April 2026 Unser Vater, heute am Karfreitag denken wir besonders daran, / wie du dich zu uns herabgelassen hast, / wie du dich hast bespucken und quälen lassen, / wie du deinem Sohn die Gottverlassenheit zugemutet hast, / damit wir nie mehr verlassen sein müssen. / Und das alles nur aus Liebe zu uns. Nur darum. / Das macht uns sprachlos und beschämt uns zutiefst. / Aber es hüllt uns auch ein in eine Wärme, sie so unglaublich gut tut. / Es gibt keine menschliche Not, keine Tiefe, kein Verlorensein, das du nicht selber erfahren und durchlebt hast und in dem wir allein gelassen sind. / Nicht einmal der Tod ist dir fremd. / Danke für diese unglaublich tiefe und konsequente Liebe, die uns den Weg in ein befreites Leben möglich macht. / Mancherorts wird der Karfreitag auch der stille Freitag genannt, für die Niederländer ist es der gute Freitag. / Wir bitten dich heute um die nötige Stille, die uns die unglaubliche Dimension dieser deiner Liebestat ein wenig bewusst macht, so dass der heutige Karfreitag für uns zu einem guten Freitag werden möge. Amen
Annegret Lambers
2. April 2026 Als wärst du / Gott+ / Der Regisseur eines Dramas / Das jedes Jahr neu aufgeführt würde / Als hättest du das alles im Voraus geplant / Fusswaschung am Gründonnerstag und Verrat / Kreuzigung am Freitag / Abstieg in die Unterwelt am Samstag / Auferstehung am Sonntag // Wenn du das geplant hättest und durchgeführt / Dann wärst du nicht unser Gott+ / Der uns mit Liebe begegnet / Sondern einer der sich profilieren will // So bist du nicht / Du bist da / In Leid und Freud mit uns / Immanuel / Und wir sind mit dir / Wenn die Sonne untergeht / Und wenn sie aufgeht / Über allen // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. April 2026 Du, Gott, wir preisen und loben dich und danken dir. / Wir danken dir für das Leben, dass du uns schenkst. / Wir danken dir für das Wort, das du zu uns sprichst. / Wir danken dir für die Freude und die Kinder, für die Sonne und das Lachen. / Du, Gott, hilf und erhöre uns, wir bringen vor dich unsere Not. // Wir leiden an Unrecht, Ungerechtigkeit und Gewalt in der Welt. / Wir leiden unter der Einsamkeit, der Trauer und der Angst. / Wir leiden unter der Unsicherheit und unserer Schuld. // Du, Gott, wir sagen danke! und wir sagen hilf! / Erbarme dich unser. // Amen
Meike Waechter
30. März 2026 Gott, gebietender und liebender Herr, / Du hast uns durch Mose deine Gebote gegeben, / damit das Leben auf Erden geschützt wird. / Frucht bringen sollen wir, Frucht bringen wollen wir wie ein ewig grüner Baum. // Darum bitten wir: Pflanze uns an die Wasserbäche deines Wortes, / damit wir getränkt und genährt werden von der Zusage deiner Liebe. // So wollen wir fröhlich sein und tun, / was du forderst und was uns gut tut. / Durch Jesus Christus, deinen Sohn, / der uns das Gebot der Liebe vorgelebt hat. // Amen.
Jürgen Kaiser
29. März 2026

Barmherziger Gott, / wir kennen Menschen, / die den Boden verlieren unter den Füßen, / denen so ist, / als würden sie / immer nur fallen, / in einen Abgrund / ohne Ende. // Wir ahnen, / was sie mit Worten / nicht ausdrücken können: / ihre Verzweiflung, / aber auch den Kampf um Hoffnung, / und mitten in der Düsternis ihrer Seele / die Sehnsucht nach der Buntheit des Lebens. // Gott, manchmal geht es uns ganz ähnlich, / weil auch wir manchmal irre werden / an der Normalität des Schrecklichen. / Wir bitten dich Gott, / sei nicht fern mit deiner Hilfe!


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Lebendiger Gott!// Gib mir Mut zum Widerspruch./ Wo Lebensglück an Zapfsäulen von Barrelpreisen abhängig gemacht/ und der Wert des Lebens in Umrechnungskursen bemessen wird.// Gib mir Mut zum Widerspruch./ Wo Zukunft sich erfüllen soll aus Fondsrenditen,/ die die Zerstörung Deiner Schöpfung rücksichtslos vorantreiben.// Gib mir Mut zum Widerspruch./ Wo Kriege triumphal - „great“ und „wonderful“ - inszeniert werden als ein Machtspiel,/ das irgendjemand gewinnen könnte.// Gib mir Mut zum Widerspruch./ Wo menschliches Leben zur Randnotiz wird,/ entwürdigt durch Gewalt und Not.// Du hast widersprochen./ Dem Leid. Der Achtlosigkeit. Der Angst./ Auch der Habgier und dem Missbrauch der Mächtigen./ Sogar dem Tod.// Lass uns Deine Geschichte neu hören/ als Widerspruch für uns alle/ und mit uns allen./ Lass uns Deine Geschichte weitererzählen/ als Botschaft neuer Hoffnung/ für das Leben./ Mach uns bereit,/ Dich erwartungsvoll zu empfangen./ Du willst uns begleiten./ Wir wollen mit Dir gehen.// Amen!
Simon Froben, Bayreuth
27. März 2026

Barmherziger Gott, / um deines Sohnes, des Christus Jesus willen / bist du auch uns Vater und Mutter im Himmel. // Ohne deine heilsame Nähe, / wäre unsere Welt und alles um uns her, wüst und leer, / beherrscht von Willkür, Gewalttat und Rücksichtslosigkeit. // Du stellst deine Engel um uns auf, / Engel, die häufig ganz menschliche Gestalt haben. / Du schaffst uns Raum, / an deiner Hand gehen wir in die Freiheit und nicht in den Tod. // In dir sein, HERR ist das Ganze, das Vollkommene, / das Heilende. / Die leiblichen Augen schließen / und die Augen des Herzens öffnen / und eintauchen in deine Gegenwart. // Wir brauchen dir nicht zu sagen, was uns schmerzt, / wir müssen dir nicht aufzählen, was in deiner Welt geschieht / und wozu wir deine Hilfe brauchen. / Das weißt du alles. // Wir möchten schweigen / und aufmerksam sein für dein heilsames Wort / das Du für uns hast. // Amen


Gerhard von der Heyden
26. März 2026 Wir halten uns fern von allem was uns ablenkt / Wir lenken uns hin auf das was uns wesentlich erscheint / Du bist das innerste Wesen des Lebens / Du bewegst dich und uns und alle Kreatur / Du holst uns aus der Erstarrung des Winters und lockst neue Triebe / Blüten / Dein Parfum / Gott // Wir kommen aus uns heraus und entfalten uns und staunen / Wir halten uns fern von allem was uns wieder einfrieren will / Was unsere keimenden Triebe bedroht / Und unsere Gefühle gefühllos macht / Wir öffnen uns für das Zarte das kommen möchte / Wir verweigern uns der Angst / Wir leben / Wir wagen es / Weil du in uns blühst // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
25. März 2025

O Gott – du Gärtnerin aus Liebe // Gepflanzt hast du uns Menschen „in deinen Vorhöfen“, / wo wir „noch im Alter saftig und frisch“ bleiben, / gepflanzt „an den Wasserbächen“, / wo die „Blätter nicht verwelken“. / So singt es aus den Psalmen. / Und ich missmutiges Wesen / sollte Kopf und Hände hängen lassen, / weil um mich nur Wüste und Dürre ist. / Die Weltwirklichkeit ohne Hoffnung auf Frühling. // O Gott – du Gärtnerin aus Liebe / Gieß mich eifrig mit deinem Lebenswasser / Dünge mich mit deinem Geist / Vertreibe das Ungeziefer der nagenden Fragen. // Lass mich wachsen / durch die harte Erdkruste hindurch / wie meine tapferen Krokusse im Garten. // Amen


Gudrun Kuhn
24. März 2026

Lieber Gott, / wir möchten dir für unser täglich Brot und unsere Welt danken, / die du erschaffen hast. / Wir danken dir, für die vielfältige Natur, für unsere Familien und Freunde. // Wir erkennen, dass die Welt nicht ganz so ist, / wie du es gewollt hast. / Wir sehen die Ungerechtigkeit und die Armut. / Der Klimawandel und der nicht vorhandene Weltfrieden bereiten uns Sorgen. / Wir möchten dich um eine bessere Welt bitten. // Amen


Jugendgruppe Französische Kirche Berlin
23. März 2026 Gott, du siehst mich. / Manchmal möchte ich mich verstecken, vor den Blicken anderer, vor den Erwartungen und auch vor dir./ Ich möchte nicht gesehen werden./ Ich möchte ganz allein sein./Doch du siehst mich und kennst mich. / Ich vertraue dir. / Du lachst mich nicht aus. / Du bist mein Versteck und meine Zuflucht. / Amen
Meike Waechter
22. März 2026 Gott, / wie fremd scheinst du manchmal, / wie fern und wie kalt! / Wir fühlen uns allein gelassen / womit wir täglich zu kämpfen haben. / Wir kommen nicht an gegen das Böse / das in uns und in anderen lauert, / das Beziehungen vergiftet / und Schönes zerstört. // Wir sind verzweifelt, / dass wir so vieles nicht ändern können, / nicht einmal uns selbst / und ohnmächtige Wut verzehrt auch manchmal / unser Vertrauen zu dir. // Gott, warum tust du nichts dagegen! / Warum lässt du uns so lange warten / auf deine Hilfe! / Erbarm dich des Aufruhrs in unserer Seele! // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Barmherziger Gott, / Frühling will es werden, / Ferien stehen bevor, / und doch liegt ein Schatten über all dem. //
Flugrouten müssen bedacht werden, / Spritpreise wollen berechnet werden und die Sorge um das Budget wiegt schwer im Gepäck. / Einige Länder fallen in diesem Jahr als Urlaubsziele aus; / Unruhe und Angst sind dort eingezogen, / wo wir eigentlich Erholung suchten. //
Wir bringen dir unsere Enttäuschung, / wenn die lang ersehnte Auszeit zur Rechenaufgabe wird. / Wir bringen dir unsere Unsicherheit, / wenn der Blick auf die Weltkarte uns mehr Sorgen als Vorfreude bereitet. / Schenke uns die Gelassenheit, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. / Lass uns Orte der Ruhe finden – ob in der Ferne oder ganz nah –, / an denen nicht der Preis den Wert bestimmt, / sondern die Begegnung und das Durchatmen. //
Beschütze alle, die unterwegs sind, / und weite unser Herz für jene, die gar keine Wahl haben, wohin sie gehen. / Lass uns dankbar sein für das, / was möglich ist, / und schenke uns einen Frühling, / der uns trotz allem mit neuer Hoffnung erfüllt. // Amen.
Achim Detmers
20. März 2026 Gott, / so vieles stürmt auf uns ein, / die Wogen brausen, / die Meinungen wüten, / wir sind hin- und hergerissen, / getrieben von Krise zu Krise. / Lass uns Ruhe finden, / beruhige die Welt, / beruhige uns, / lass uns Ruhe finden in dir. / Amen.
Jürgen Kaiser
19. März 2026 Nichts falsch gemacht / Alles richtig gemacht / Und trotzdem / Kein gutes Gefühl / Wäre es besser / Wenn ich alles falsch gemacht hätte / Ein schlechter Kerl wäre / Nun aber / Weiss ich nicht wohin mit mir / Mich selber gut sprechen / Will nicht gehen / Lös mich lös mich / vom Uebel / Ich komme zu dir / Erlöse mich von mir
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
18. März 2026 Gott / Ein Dach, das schützt / Eine Treppe, die trägt / Eine Tür, die sich öffnet / Ein Tisch, der gedeckt ist / Ein Bett, das Ruhe gibt / Eine Hand, die hält / Ein Mensch, der dich liebt // Gott / Der dir Wohnung gibt und Leben / Dich, Gott, zu erfahren, / Deinen Zuspruch zu hören / und darin den Trost und den Segen zu erkennen, / mit dem Du unser Leben begleitest, / darum sind wir hier. // Amen
Wilhelm Bruners
17. März 2026 All Morgen ist ganz frisch und neu des Herren Gnad und große Treu // Wir aber leben in Finsternis / weil wir gleichgültig und leichtfertig sind / weil wir voller Zweifel und Resignation stecken / weil unser Wollen erfolglos bleibt // Wir leben in gnadenlosen Zeiten / weil wir so viele Erwartungen nicht erfüllen können / weil uns so viele Erwartungen nicht erfüllt werden / weil wir einsam und hilflos sind // Wir brauchen Tag und Nacht deine Hand / weil es unserem Herzen an Glauben mangelt / weil wir uns von dir getrennt fühlen / weil wir nach dem Sinn unseres Singens und Betens fragen // Komm in unsere Dunkelheiten. 
Gudrun Kuhn
16. März 2026

Guter Gott! / Danke, / dass du uns aushältst, dich nicht raus hältst, / dass du diese Welt liebst, sie niemals aufgibst, // dass du es immer neu mit uns wagst / und nicht an uns verzagst. // Hilf uns, / anstatt den Mut zu verlieren, / die Hoffnung neu zu spüren, / anstatt zu resignieren, // neue Wege zu probieren, / anstatt zu kleben am Alten, / das Morgen aktiv zu gestalten. // Amen


Annegret Lambers
15. März 2026

Lieber Gott, / wir danken dir, / dass es Orte gibt, / wo wir etwas von dir erfahren. / Wir danken dir für unsere Kirche. // Lieber Gott, / wir danken dir, / dass es Menschen gibt, / die uns zeigen, was Glauben heißt. / Wir danken dir für unsre Gemeinde. // Lieber Gott, / wir danken dir, / dass es Zeiten gibt, / in denen wir spüren, / du bist für uns da. / Wir danken dir für den Gottesdienst / und bitten dich / segne ihn auch heute. // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Ach Gott, ich kann mich dieser Tage nicht sattsehen an der ersten Tulpe im Garten. // Plötzlich war sie da. / Ich hatte längst vergessen, dass ich sie gepflanzt hatte, / vergessen, dass es sie gibt, / und übersehen, wie sie schon vor Tagen die Schneedecke durchbrach. // Nun steht sie da – und blüht. / Ganz ohne mein Zutun. / So bunt. So schön. So stark. // Ach Gott, ich spüre: / Mit der Tulpe wächst auch meine Hoffnung. / Ich hatte vergessen, dass es sie gibt. / Hatte sie verloren im Dunkel der kalten Welt. / Doch nun ist sie wieder da – und blüht. / Ganz ohne mein Zutun. / So bunt. So schön. So stark. / Danke.
Carolin Springer, Leer
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