29. März 2026
Barmherziger Gott, / wir kennen Menschen, / die den Boden verlieren unter den Füßen, / denen so ist, / als würden sie / immer nur fallen, / in einen Abgrund / ohne Ende. // Wir ahnen, / was sie mit Worten / nicht ausdrücken können: / ihre Verzweiflung, / aber auch den Kampf um Hoffnung, / und mitten in der Düsternis ihrer Seele / die Sehnsucht nach der Buntheit des Lebens. // Gott, manchmal geht es uns ganz ähnlich, / weil auch wir manchmal irre werden / an der Normalität des Schrecklichen. / Wir bitten dich Gott, / sei nicht fern mit deiner Hilfe!
Sylvia Bukowski