
Geschäftsstelle des
Reformierten Bundes
Calvin-Zentrum
Knochenhauerstraße 42
D-30159 Hannover
tel.: +49-511-47 399 374
fax: +49-511-47 399 428
e-mail: info@reformierter-bund.de
url: www.reformierter-bund.de
Öffnungszeiten:
Mo - Do: 8-13 Uhr
Aktuelle Termine
21.–29. August 2026
Diese Reise führt in die Landschaften und Städte Schottlands. Auf dem Programm stehen die schottischen Highlands, die Insel Iona sowie die geschichtsträchtigen Städte Edinburgh und Glasgow. Neben kulturellen Höhepunkten erwarten die Teilnehmenden eindrucksvolle Naturerlebnisse und landestypische Besonderheiten.
Reisehöhepunkte
- Busfahrt ab/an Grafschaft Bentheim via Amsterdam mit Fährüberfahrt nach Newcastle
- Besichtigung von Edinburgh Castle und St. Giles’ Cathedral
- Aufenthalt in Glasgow mit der Cathedral of St. Mungo
- Bootsfahrt mit Dudelsackmusik und Whiskykaffee
- Führung und Verkostung in einer Whisky-Destillerie
- Besuch der Insel Iona mit Iona Abbey und der Iona Community
- Ausflug zum sagenumwobenen Loch Ness mit Urquhart Castle
- Fahrt durch den Northumberland Nationalpark mit Besuch der Melrose Abbey
- Fakultativ: Teilnahme am Military Tattoo in Edinburgh
Reisetermin
21.08. – 29.08.2026
Reisepreis
- Pro Person im Doppelzimmer für Bläser der Ev.-ref. Kirche und der EAK: EUR 1.795
- Pro Person im Doppelzimmer für Begleitpersonen bzw. Nichtbläser: EUR 2.280
- Einzelzimmerzuschlag pro Person: EUR 795
- Zuschlag Doppelkabine außen pro Person: EUR 120
Leistungen
- Moderner Reisebus inklusive erfahrenem Fahrer für alle Fahrten laut Programm ab/an Grafschaft Bentheim
- Fährüberfahrt mit DFDS Seaways für Bus und Passagiere von Amsterdam nach Newcastle und zurück
- Unterbringung in landestypischen Mittelklassehotels im Doppelzimmer mit Bad oder DU/WC sowie in Doppelkabinen (innen) auf der Fähre
- Halbpension (Frühstück und Abendessen) in den Hotels bzw. auf der Fähre – beginnend mit dem Abendessen am 1. Tag und endend mit dem Frühstück am 9. Tag
- Deutschsprechende, fachkundige örtliche Reiseleitung ab/an Newcastle (Tag 2 bis 8)
- Eintrittsgelder gemäß Programm
- Fährüberfahrten vor Ort am 4. Tag gemäß Programm
- Bootsfahrt auf dem Loch Lomond inklusive Whiskykaffee und Dudelsackspieler am Pier
- Führung und Verkostung in einer Whisky-Destillerie
- Karten- und Informationsmaterial
Anmeldung
Anmeldeschluss ist der 28.02.2026.
''Mut können wir von den Menschen in der Ukraine lernen''
Kirchentag: Interview mit Susanne Bei der Wieden

Reformierter Bund: „Mutig, stark, beherzt“ - so lautet das Thema des Kirchentags. Wozu brauchen wir eigentlich Mut?
Susanne Bei der Wieden: Mut meint Lebensmut, Mut zur Wahrheit, Mut zum Widerspruch. Und den Mut zum Glauben. Wir erleben gerade eine sehr krisenhafte Zeit. Ich glaube, wir brauchen deshalb den Mut, so etwas wie ein fröhliches Herz zu behalten. Wir erleben momentan eine Stimmung, in der Menschen um uns sehr unzufrieden sind. Wir brauchen Gelassenheit, uns davon nicht infizieren zu lassen. Und den Mut, darauf hinzuweisen, wie gut es uns eigentlich immer noch geht: „Vertraue und glaube! Es hilft, es heilt die göttliche Kraft!“
Leicht gesagt. Menschen in Notlagen wie etwa in der kriegsgeplagten Ukraine könnten da widersprechen. Was würden Sie solchen Menschen sagen?
Zunächst einmal: Wenn Menschen persönlich sehr schweres Leid erfahren, versuche ich, mit ihnen mitzugehen und Trost zuzusprechen, wo ich es kann. Bei Menschen in schwierigen Situationen erlebe ich aber oft einen ungeheuren Lebensmut. In der Ukraine sehe ich Menschen, die weitermachen, die ihr Leben auch unter den momentanen Bedingungen gestalten. Es sind Menschen, die zu uns kommen und den Mut haben, ein neues Leben aufzubauen. Mut, so finde ich, können wir von den Menschen in der Ukraine lernen.
Wie viel Mut sollte Kirche in unserer Gesellschaft aufbringen? In diesen Tagen wurde immer wieder debattiert, ob Kirche politisch sein sollte. Ist sie nur eine weitere NGO?
Kirche kann nicht unpolitisch sein. Wenn Kirche nichts sagt, ist sie auch politisch. Ich finde wichtig, dass wir deutlich machen, aus welcher Haltung heraus, aus welcher Glaubensgrundlage und mit welchem biblischen Bezug wir uns für gesellschaftliche Themen und gesellschaftliche Verantwortung einsetzen. Das unterscheidet uns von NGOs, auch wenn die Ziele manchmal übereinstimmen. Das macht uns ein Stück weit unverwechselbar.
Politisch sein bedeutet, gegen Menschen anzusprechen. Wie können wir Position gegen etwas beziehen, ohne Menschen von uns zu stoßen?
Wir sollten den Menschen sehen und die Rolle des Menschen in der Gesellschaft. Es macht einen Unterschied, ob ich mit jemand rede, der frustriert ist und die AfD wählt. Oder mit einem Funktionär der AfD, der die Gesellschaft zersetzen will. Wenn ein Gegenüber menschenverachtend wird, dann müssen wir klare Kante zeigen, Positionen hinterfragen und Menschen im Gespräch überzeugen.
RB
Der Rintelner Pastor und Präses des Synodalverband X sieht die Gemeinschaft des Kirchentags als Kraftquelle.
Kirchen und NGOs kümmern sich um viele soziale Probleme. Der Moderator des Reformierten Bundes findet: Das reicht nicht. Und ermutigt zusätzlich zur Eigeninitiative eines jeden und zur Hilfe im persönlichen Umfeld - soweit möglich.
Von der Liebe Gottes reden und sie weitertragen: Darin sieht der Bischof der lutherischen Kirche in Oldenburg den christlichen Auftrag.
Die Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche ermutigt dazu Kraft zu schöpfen aus dem Glauben an Gott.





