Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Interreligiöser Kalender 2017

Der Interreligiöse Kalender erscheint 2017 erstmals auch als Download für elektronische Kalender.
Das religiöse Zusammenleben in Nordrhein-Westfalen ist vielfältig. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales freut sich, auch in diesem Jahr dieser Vielfalt mit dem neu erschienenen Interreligiösen Kalender gerecht zu werden.

Regenbogenfamilien in der Beratung

Fortbildung für Beratungsfachkräfte aus Lippe
Kreis Lippe/Detmold. Familien haben viele Gesichter: bunt wie das Leben. Eines der „jüngsten Gesichter“ sind Regenbogenfamilien, Mütter- und Väterfamilien, in denen mindestens ein Elternteil gleichgeschlechtlich liebt oder transgeschlechtlich lebt. Alle Eltern, ob heterosexuell oder homosexuell, stehen vor Herausforderungen, die ohne kompetente Beratung und Unterstützung nur schwer zu meistern sind. Das gilt auch für Regenbogenfamilien.
Detmold. In der Nähe ihres vermuteten Wohnortes erinnert jetzt ein Straßenschild an das Schicksal eines der Opfer der Hexenverfolgung in Detmold, an Anna Maria Tintelnot.

»Verleih uns Frieden gnädiglich«

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Zum gestrigen, mutmaßlichen Terroranschlag von Berlin hat Kirchenpräsident Martin Heimbucher heute erklärt:

Afghanistan bietet keinen Schutz

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Angesichts der erfolgten Abschiebungen nach Afghanistan erklären Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche) Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen) Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Köln):

Multiple outbursts of violence shatter peace in Germany, Switzerland, and Turkey

Conference of European Churches: we support the churches of this land and all people of goodwill as the work for a society that rests on freedom, openness, equality, and security for all
Europe has again woken up to news of multiple acts of violence claiming lives across the continent. Yesterday in Berlin an attack at the Christmas market left a reported 12 dead and up to 50 more with injuries. Earlier in the day a gunman opened fire in a Zurich mosque while people were at prayer, seriously wounding two and leaving a third victim with lesser injuries. In a third and unrelated event, Russia’s ambassador to Turkey Andrey Karlov was assassinated at the opening of an art exhibit.

»Kirchen sind Orte des Friedens«

Kirchenkreis Dortmund verurteilt Besetzung des Turms der Reinoldi-Kirche durch Angehörige der rechtsextremen Szene
Am 16. Dezember wurde der Turm der Dortmunder St. Reinoldi-Kirche durch Angehörige der rechtsextremen Szene widerrechtlich besetzt. Der Ev. Kirchenkreis Dortmund verurteilt dies scharf und nimmt wie folgt Stellung:

Neue CD über ostfriesische Orgellandschaft

Fünf reformierte Orgeln sind mit dabei
An kaum einem Ort der Welt kann man so viele alte Orgeln erleben wie in Ostfriesland. Ein im wahrsten Sinne des Wortes stimmiger Grund, eine zweite CD unter dem Titel „Orgellandschaften Ostfriesland" herauszugeben, auf der acht weitere Orgeln zu hören sind.

Chinesische Weihnachten in Neu-Isenburg

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Auch dieses Jahr wieder feierte die chinesische-christliche Gemeinde, die seit einigen Jahren mit der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz fest verbunden ist und dort ihre Heimat gefunden hat, wo sie ihre Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen abhält, auf ihre besondere Weise die Adventszeit und vorweg genommen das Weihnachtsfest.
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