1. November 2021
Lieber Gott, wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen auf der Straße sitzen und nichts zu essen haben und nicht wissen, wohin.
Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen keine Arbeit finden und keinen Sinn im Leben und keine Freude.
Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen versuchen, ihre Probleme und Schmerzen in Alkohol zu ersäufen oder mit Drogen zu betäuben.
Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen ihre Heimat verlassen, um ohne Furcht leben zu können, um sich eine Existenz aufzubauen.
Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen leben in deiner Welt, die sich noch nie satt gegessen haben, die keinen Frieden kennen.
Wer merkt schon, wie es mir wirklich geht? Dass ich ein Mensch bin, der auch Hilfe braucht, viel Liebe und Worte, die mich aufbauen. Du merkst schon, wie es mir wirklich geht, treuer Gott. Du siehst den Menschen ins Herz und spürst, was in ihrer Seele vorgeht.
Du merkst, wie es uns allen wirklich geht.
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