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10. März 2025

Gnädiger Gott, / wie sehr musst du leiden an dem Unheil, / das wir Menschen auf deiner Welt anrichten. / Wie traurig musst du sein über die Gewalt, / die so viel Leben auslöscht! / Wie zornig musst du sein über die Gier, / die alle Grenzen überschreitet! //

Wir danken dir, dass du uns dennoch nicht fallen gelassen hast, / dass du trotz deiner Trauer und deinem Zorn noch an uns festhältst, / ja, dass du immer noch Hoffnung in uns setzt. //

Stärke alle, die sich für einen Frieden einsetzen, / der mehr ist als ein Schweigen der Waffen, / der Feindschaft beendet, / und auf Versöhnung aus ist. / Gib denen Ausdauer, / die für Gerechtigkeit kämpfen / und denen beistehen, die niemand sehen will. / Gott, halte in uns allen die Hoffnung lebendig, / dass die Zerstörung deiner Schöpfung aufzuhalten ist / auch durch das, was wir tun.

Wir bitten dich für die, / die schuld sind am Leid so vieler Kreaturen, / die Menschen verdummen und hörig machen, / die Fakten verdrehen / und Krieg und Gewalt als alternativlos hinstellen. / Lass sie einsehen, / was sie anrichten / und bring sie zurecht / auch durch unseren Widerstand. //

Gott, Du hast Geduld mit uns, / mach uns geduldig miteinander, / du machst dein Erbarmen größer als deinen Zorn, / mach uns barmherzig mit uns und mit anderen, / du gibst uns nicht auf, / lass uns für jeden Menschen Hoffnung behalten. //

Schütze unser zerbrechliches Glück, / halte deine Hand über die, die wir lieben, / Schaffe Frieden in uns und in unserer Welt. // Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal