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12. April 2019

Wir von uns aus könnten nur verloren gehen. Und wir haben solche Errettung nicht verdient, niemand von uns. / Du hast dich aber in der unbegreiflichen Hoheit deines Erbarmens mit unserer Sünde und mit unserem Elend gemein gemacht, um so Großes an uns zu tun. / Wie sollten wir dir anders danken als damit, daß wir dieses Große begreifen, / ergreifen und gelten lassen? / Wie soll das aber anders geschehen, als indem derselbe lebendige Heiland, / der für uns gelitten hat, gekreuzigt wurde, gestorben und begraben, / aber auch auferstanden ist, jetzt selbst in unsere Mitte tritt, / zu unseren Herzen und Gewissen redet, / uns für deine Liebe aufschließt, uns anleitet, uns ihr ganz anzuvertrauen, / von ihr und nur von ihr zu leben. / Daß das in der Macht deines Heiligen Geistes geschehe, darum bitten wir dich: / in aller Demut, aber auch in aller Zuversicht. Amen.


Karl Barth (1886-1968)