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14. April 2020

Wir von uns aus könnten nur verlorengehen. Und wir haben solche Errettung nicht verdient, niemand von uns.   / Du hast dich aber in der unbegreiflichen Hoheit deines Erbarmens mit unserer Sünde   / und mit unserem Elend gemein gemacht, um so Großes an uns zu tun.   / Wie sollten wir dir anders danken als damit, daß wir dieses Große begreifen,   / ergreifen und gelten lassen?   / Wie soll das aber anders geschehen, als indem derselbe lebendige Heiland,   / der für uns gelitten hat, gekreuzigt wurde, gestorben und begraben,   / aber auch auferstanden ist, jetzt selbst in unsere Mitte tritt,   / zu unseren Herzen und Gewissen redet,  / uns für deine Liebe aufschließt, uns anleitet, uns ihr ganz anzuvertrauen,   / von ihr und nur von ihr zu leben.  / Daß das in der Macht deines Heiligen Geistes geschehe, darum bitten wir dich:   / in aller Demut, aber auch in aller Zuversicht. Amen.


Karl Barth (1886-1968)