BildBibelPsalmWortklaubereiChronikGebetImpulsProvokationGlaubensfragenImpressum und Archiv InstagramWas ist das?Datenschutz
weiter ...

2. November 2026

Zu dir, / HERR, / trage ich, / was mir auf der Seele liegt. / Die Unordnung meiner Existenz, / das Durcheinander meiner Gedanken. / Wie soll ich Wege finden, / wenn ich das Ziel aus den Augen verloren haben, / nicht mehr beschreiben kann, / wohin ich denn unterwegs bin. // Zu dir, / HERR, / flüchte ich mich, / weil du schon immer den Sündern den Weg gezeigt hast, / den Armen geholfen hast zu tun was recht ist / und Unterdrückte auf den Weg in die Freiheit geführt hast. // Bei dir, / HERR, / will ich zur Ruhe kommen. / Orientierung suchen. / Nach deinem Willen fragen. / Was erwartest du von mir? / Wenn der Boden unter den eigenen Füßen nicht mehr trägt, / wenn Menschen in der Nähe abgeholt werden / und Abschiebung droht, / wenn hochgerüstete Armeen in Kampfbereitschaft versetzt werden? / Und die verfasste Kirche mit sich selbst beschäftigt ist? // Bei dir, / HERR, / suche ich Zuflucht. / Behüte mich in meinem Tun. / Weise mir, HERR, deinen Weg. / Denn ich hoffe auf dich. / Amen.


Gerhard von der Heyden