20. August 2025
Im Gebet stehen wir vor Dir / Du Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs / und durch Jesus Christus auch für uns Vater und Mutter im Himmel. / aber ehrlich gesagt: mir gehen die Worte aus; / was sollen wir noch beten HERR? //
So lange schon der Krieg in und um die Ukraine, / viel zu viel Tote und Verletzte, / zerstörter Lebensraum / und jeden Tag und jede Nacht / Angst vor neuen Bomben und Explosionen. //
So lange schon der Krieg in Israel und Palästina; / unzählige Gebete für die Geiseln / in den Tunneln der Hamas-Faschisten, / für die Palästinenser, / die von ihrer eigenen Regierung geopfert werden. / der Bürgerkrieg im Sudan, die Hungersnot im Jemen... / ...mächtige Männer, die handeln, / als wären sie Götter. //
Wie lange willst du noch schweigen HERR? / wie lange noch? //
Ach wenn es doch mehr Menschen gäbe, / von denen man hört, das du mit ihnen bist, / denen man sich gerne anschließen möchte. *) / weil das so eine Art Keimzelle ist für ein zeichenhaftes Leben, / weil dort Ströme lebendigen Wassers fließen und Brot des Lebens zu finden ist. //
Menschen bei denen man Trost findet, wenn einem das Leben schwer wird. / Kraftorte, an denen man zur Ruhe kommt / und sich sammeln kann. / Lebensraum, den Du regierst. // Dass deine Kirche wieder zu etwas wird, / dem man sich gerne anschließt, / weil dort deine heilsame Nähe erfahren werden kann, / daran wollen wir gerne mitarbeiten. //
All das Leid und den Krieg in dieser Welt, / können wir nicht verhindern, / das kannst alleine Du – / und daran werden wir dich immer wieder erinnern. / Aber wenn Du mit uns bist / – und darum bitten wir dich – / werden wir zu einer Gemeinde, der man sich gerne anschließt. //
Dein Wille geschehe HERR! Dein Wille geschehe! / Amen
Gerhard von der Heyden