25. September 2023
Unbegreiflicher Gott, Schöpfer und Vollender, / Vater und Mutter im Himmel / mit Liebe und voller Erbarmen siehst du uns und unsere Existenz an; als Erlöste und Befreite, als Menschen, die Dir gehören stehen wir vor dir.
Und fragen Dich, was wir tun können / in dieser unerlösten Welt; in unserer Gesellschaft, die verlernt hat das Gespräch zu suchen, / in der jede und jeder nur noch das eigene sucht und sieht, / ein einziger Schrei nach Anerkennung und der Sehnsucht danach irgendwo dazu zu gehören.
Wir wären so gerne die Menschen, die dem Baum gleichen zwischen den Wasserbächen, / möchten Leuchtturm sein, in Nacht und Wind, für jedes Boot und sind doch selber nur ein Schiff in Not. Erbarm dich HERR und führe uns aus dem Nachdenken ins Handeln.
Der Krieg in der Ukraine ist zum Alltag geworden; / und verschlingt doch weiter so viel Leben, soviel Hoffnung, so viele Ressourcen. / Wie lange willst Du noch tatenlos zu sehen? / Oder bist Du schon längst wirksam, im Stillen, verborgenen?
Erbarm dich HERR.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf