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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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21. September 2026 Gott // Wie oft gehen wir uns selber auf den Leim / Meinen es gut nur gut und sind nicht gut / Meinen uns frei und sind gefangen in eigenen Vorstellungen / Befriedigen unser gelangweiltes Leben mit Abenteuer / Auf Kosten von Bedürftigen / Sind sogar Nutzniesser eines Krieges // Lass uns zur Ruhe kommen bei dir  / Eintauchen in den Frieden / Und darüber nachdenken / Was wir wirklich bewirken können // Für einen Frieden / In dem die Anderen und wir vorkommen / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
20. September 2026 Gott, / wir alle leben von deiner Vergebung / und von deiner Großherzigkeit. / Aber wie kleinlich rechnen wir anderen oft auf, / was sie alles falsch gemacht haben! // Und wie lange tragen wir ihnen ihre Schuld nach / und sind nicht bereit, / ihnen eine neue Chance zu geben. / Unsere Urteile sind oft so grausam, / und unser Verhalten so unversöhnlich! // Gott, ändere uns / um deiner großen Barmherzigkeit willen! / Nimm uns die Angst, / durch Nachsicht und Entgegenkommen / unser Gesicht zu verlieren, / und lass uns mehr als unsere Prinzipien / das Glück der Versöhnung schätzen lernen. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, // wenn wir die Nachrichten einschalten, / wenn uns „news“ über die sozialen Medien erreichen, / dann kommen wir uns vor wie Menschen, / die ihrem eigenen Untergang zuschauen. // Und dann zappen wir meistens weg. / Wer soll das aushalten: / Die Unfähigkeit, klug zu sein? / Die Unfähigkeit, Maß zu halten? / Die Unfähigkeit zur Wahrheit und zur Einsicht in Notwendiges? / All die Lügen, die verbreitet werden? / Und die riesige Dummheit, ohne die manche Regierung und manches Wahlergebnis gar nicht möglich wäre? // Wir halten das nicht aus. / Und darum zerstreuen wir uns / und erklären anderes für wichtig: / Wen wird Jürgen Klopp in die Nationalmannschaft berufen? / Warum haben die Geissens den Sender gewechselt? / Wann finden Harry und Meghan eine Wohnung in England, die ihnen gefällt? //

Angesichts des Kriegs in der Ukraine, / angesichts der Politik Donald Trumps, / angesichts des Versagens, / den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen, / sind das eigentlich völlig belanglose Fragen. / Aber wir können dieses „eigentlich“ nicht durchbrechen. / Und fehlen dazu Kraft und Möglichkeiten. //

Darum bitten wir Dich besonders für die, / die das mit kleinen Schritten und Schrittlein dennoch versuchen. / Wir bitten Dich für die Menschen guten Willens, / die ihrer Verantwortung gerecht werden, / dass Du sie segnest. / Wir bitten Dich für alle, die bereit sind, / im Dienste zu stehen und nicht im Raub. / Und wir bitten Dich, dass die Menschen-, Tier- und Naturquäler dieser Welt / Grenzen erfahren und sie nicht weiter durch ihr böses Tun / Zukunft, Leben und das Lob Deines Namens ersticken dürfen. // Wir bekennen Dir, / dass wir in das, was wir beklagen, / mehr hineinverstrickt sind, als es uns lieb ist. // 

Die Grenze zwischen Gut und Böse geht durch uns selbst hindurch. / Darum beten wir zu Dir nicht mit einem Gewissen, / dass sich überlegen dünkt, / sondern mit einem tiefen Seufzen, / dessen Du dich erbarmen magst. / Amen.


Klaus Bröhenhorst
18. September 2026 Du strenger und gütiger Gott // jedem und jeder von uns traust du zu, nach deinem Willen zu handeln / Aber es gelingt uns nicht / weil wir in unserem Wissen beschränkt sind / weil wir zu sehr an unseren eigenen Wünschen hängen / weil uns so viele Verpflichtungen gleichzeitig beanspruchen / weil wir zu bequem geworden sind / weil, ach weil wir keine Helden und Heldinnen des Glaubens sind // Wir bitten dich / die Jungen – um Phantasie und Tatkraft, dass du an ein gutes Ende bringst, was wir anfangen / die Alten – um Gelassenheit und Vertrauen, dass du zurechtrückst, was wir versäumt haben // Gönne uns immer wieder deine Nähe // Wir brauchen dich, um dieses Leben zu bestehen. AMEN
Gudrun Kuhn
17. September 2026 Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. / Öffne den Himmel, / komm herab, / wie damals / als Jakob die Himmelsleiter im Traum sah. // Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, / einen Hauch deines Segens spüren, / eine Melodie der Loblieder deiner Engel hören. / Lass uns erkennen / wie wir von dir erkannt werden. // Sei und bleibe bei uns / und verlass uns nicht. // Amen
Meike Waechter
16. September 2026 Gott, / zu dir will ich mich halten. / Zu dir bete ich. / Meine Zuversicht, / meine Hoffnung setze ich auf Dich. // Nimm mich mit auf deinen Weg, / der mich herausführt aus der Enge / meiner eigenen Mauern / in die Weite Deiner Menschlichkeit, / aus der Enge meiner Angst / in die Weite deiner Güte. // Nimm mich mit auf den Weg zu Dir. / Dort werde ich auch mich finden. / Amen.
Jürgen Kaiser
15. September 2026 Löse den Nebel auf / Jesus Christus, / lass dein Licht auf mich fallen. / Löse den Nebel auf. / Erfülle meinen Geist mit Klarheit und mein Herz mit Wärme. // Du bist das Licht und in dir ist keine Finsternis. / Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. / Du bist der helle Morgenstern, / die Sonne der Gerechtigkeit. / An dir will ich mich orientieren, an deinem Weg. // Hilf mir, zwischen Fake und Wahr zu unterscheiden. / Hilf mir, in deiner Liebe zu bleiben, / damit auch andere dein Licht sehen. // Amen.
Catherine MacMillan
14. September 2026 Gott, / du Veränderer, / du bist keine Statue, / sondern immer in Bewegung. / Und du hältst auch uns auf Trapp. // Immer wieder erleben wir dich aus anderen Perspektiven, / immer wieder bist du eine Herausforderung für uns. // Wir bitten dich, / dass Du uns für die Veränderungen stark machst, / die nötig sind, / damit es allen Menschen gut geht – / egal wo auf der Welt sie leben. // Amen
Georg Rieger
13. September 2026

Barmherziger Gott, /wir bringen heute unsere Sorge vor dich. // Nach der Wahl in Sachsen Anhalt fragen sich viele Menschen, / wie es weitergehen wird. / Sie haben Angst um die Zukunft um den Frieden im Land / und um die Stärke unserer Demokratie. // Du siehst die Enttäuschung und die Verunsicherung vieler Menschen. / Hilf uns, einander nicht aus dem Blick zu verlieren. // Wir bitten dich für alle Menschen, die sich Sorgen machen. / für die, die Ausgrenzung oder Gewalt erfahren, / für Menschen jüdischen Glaubens, / für Zugewanderte und Geflüchtete, / für alle, die wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion / oder ihrer Hautfarbe bedroht fühlen. // Wir bitten auch für die, die aufgrund ihrer Art zu leben / und zu lieben Angst haben. / Schütze sie und stelle ihnen Menschen zur Seite, / auf die sie sich verlassen können / und die für ihre Würde eintreten. //

Stärke alle, die Verantwortung tragen: / in Politik und Verwaltung, in Schulen und Vereinen, / in Kultur und Wirtschaft, in den Medien / und in der Zivilgesellschaft. / Gib ihnen Klarheit, Besonnenheit und den Mut, / für Recht, Freiheit und ein friedliches Miteinander einzustehen. // Und wir bitten dich für unsere Gemeinden: / um offene Türen und weite Herzen. / Stärke sie, Orte der Hoffnung zu sein, / an denen guter Streit geführt und Verständigung gesucht wird.  / Lass uns einschreiten, wenn Menschen herabgesetzt, / bedroht oder ausgeschlossen werden. // Gott, wir bitten dich: / Eröffne unserem Land eine Zukunft ohne Hass und Gewalt. / Weise uns den Weg der Gerechtigkeit, der zum Leben führt. // Amen.


Bernd Becker
Wochenrückblick Allmächtiger Gott! Wo ich Ohnmacht in mir spüre, da schenke mir Mut. Wo ich verzweifeln will, da stärke mich durch Hoffnungszeichen. Wo ich fliehen will, da halte mich fest in Vertrauen. Ich werfe meine Sorgen auf Dich: Du kennst unser Land. Du kennst die Menschen, die hier leben, ihre Freude und ihre Ängste, ihre Enttäuschungen und ihre Erwartungen. Du weißt um das, was uns trennt, und um das, was uns miteinander verbindet. Ich werfe meine Sorgen auf Dich: Die Sorge um den Frieden in unserem Land, um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, um Menschen, die sich abgehängt oder nicht gehört fühlen, um diejenigen, die Angst vor der Zukunft haben, und um die, die bereit sind, Verantwortung für andere zu tragen. Ich werfe meine Sorgen auf Dich: Gib uns Mut, lass uns Hoffnungszeichen setzen und das Vertrauen nicht verlieren. Lass uns darin Deine Sorge für unser Leben und Zusammenleben erfahren. Amen!
Simon Froben
11. September 2026 Jesus, Freund der Armen. / Gott sei Dank bist Du geboren. / Dein Leben im Gespräch zu bedenken, / befreit zu mehr Menschlichkeit. // Lass nicht zu, dass wir wie Maschinen werden. / Hilf uns die enormen Verstrickungen lösen. / Nimm die Angst weg. / Schenke uns ein Selbstbewusstsein, das Andere leben lässt. / Damit wir durch einander neu verstehen lernen, / zusammen die Eine Welt zu bewohnen. // Gib uns auch Mut zu streiten. / Fair und offen – / im Vertrauen, dass Du hilfst, / dort wo wir nicht weiterkommen. // Amen
Kathrin Rehmat
10. September 2026 Gott – wir dürfen deine Jüngerinnen und Jünger sein // Ein schwerer Auftrag // Nicht immer wissen wir den richtigen Weg / Nicht immer gehen wir den richtigen Weg / Nicht immer gelangen wir ans Ziel // Bitte rufe uns erneut, wenn wir den Aufbruch versäumt haben / Bitte schick uns nicht wieder weg, wenn wir Fehler machen / Bitte gib uns neuen Mut für den nächsten Schritt // Führe uns, o Herr, und leite unsern Gang nach deinem Wort. AMEN
Gudrun Kuhn
9. September 2026 Gott des Himmels und der Erde, / Öffne den Himmel / und schau hinunter / in unsere Tiefe bis in unsere Abgründe. / Du siehst unser Leiden und unsere Schmerzen. // Du erbarmst dich der Geringen und Verachteten, / der Einsamen und Kranken, / der Schuldigen und Gescheiterten. / Du erbarmst dich unser. // Gott des Himmels und der Erde, / wir danken dir, dass du mit uns bist, uns behütest, / wohin wir auch gehen / und uns nicht verlässt. // Amen
Meike Waechter
8. September 2026 Gott, Lebendiger, / ich warte auf bessere Nachrichten, / auf hellere Zeiten, ich hoffe auf dich. // Lösch den Durst meiner Seele mit frischen Worten, / still meinen Hunger nach Gutem mit deiner satten Güte. // Dann will ich dir danken, / dass du mein Gott bist, / meine Hilfe und meine Rettung. / Amen.
Jürgen Kaiser
7. September 2026 Du bist die Wahrheit / Du lässt dich in Buchstaben fassen / Die Buchstaben fassen dich nicht / Sie stützen dich sie nennen dich / Sie sind dein Archiv Wortarchiv Satzarchiv / Wir graben darin und suchen nach dir // Du leuchtest auf / Erhellst unsere Gedanken / Unser Gesicht strahlt auf / Wir sind beglückt // Bis die Buchstaben wieder Stäbchen sind / Und nichts mehr hergeben // Es gibt keine Gefässe auf dieser Erde keine Bücher / Welche die ganze Wahrheit fassen könnten / Es gibt zu wenig Buchstaben und Worte / Welche die ganze Wahrheit ausdrücken könnten // Es ist der Geist der weht wo er will wie er will  / Er befreit sich aus allen Archiven und schwingt sich auf / Heiliger Geist spiel mit unserem Geist / Werde wahr / Wahr und wirksam in uns um uns mit uns / Tanz mit uns // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
6. September 2026 Barmherziger Gott, / von deiner Güte leben wir. / Dein Segen lässt unsere Arbeit gelingen. / Aber oft bilden wir uns ein / wir müssten alles alleine schaffen, / und alles selbst in den Griff bekommen. // Wir stehen manchmal so stark unter Druck, / dass wir zu zerbrechen drohen, / und wenn wir zur Ruhe kommen, / fühlen wir uns ausgebrannt und leer. / Auf die Frage: »Wofür das alles?«, / wissen wir oft keine Antwort, / sondern fallen in ein tiefes Loch. // Ja, es ist umsonst, / dass wir früh aufstehen / und hernach lange sitzen / und unser Brot mit Sorgen essen. // Es ist umsonst, / wenn wir nicht unsere Grenzen erkennen / und auf deinen Segen trauen. // Gott mach du uns des Sinns unseres Lebens gewiss. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, wir bitten dich, dass wir - egal wie die Wahl ausgeht - die Menschen in Sachsen-Anhalt nicht über einen Kamm scheren und damit das tun, was wir an den rassistisch motivierten AfD-Anhängern kritisieren. Die Mehrheit sind sie nicht. Und selbst, wenn sie die Regierung an sich reißen, gibt es noch die Vielen, die freundlich, positiv und Menschlich denken.
Gott, mach uns mutiger, dem Hass und der Menschenfeindlichkeit zu widerstehen. Lass uns wirklich von Herzen für eine Gesellschaft eintreten, in der alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben. Lass uns das wieder positiv vertreten und nicht nur hinter vorgehaltener Hand.
Gott, mach uns auch hellhöriger für die Einflussnahmen, für die Propaganda voller Lügen und die Verharmlosung von rassistischem und sexistischem Gedankengut.
Gott, gib uns Ideen, wie wir die Stimmung wieder ändern können - ohne dass vorher eine Katastrophe passiert. Irgendwie scheint es, braucht es ein Wunder. Das kannst nur du bewirken. Darum bitten wir dich! Amen


Georg Rieger RefApp
4. September 2026

Gott, unser Vater im Himmel, du siehst uns, ermahnst und ermutigst uns. / Wie gut, dass dein Auge über uns wacht! / Lass auch uns genau hinsehen, / lass uns unserer Brüder und Schwestern Hüterinnen und Hüter sein! / Behalte uns im Blick, Gott, höre und erhöre unser Gebet! / Lass uns deine Augen sein, deine Ohren, deine Münder - / lass uns acht haben aufeinander und auf diese Erde, / die du uns zum Wohnort gegeben und uns zu bebauen und bewahren anvertraut hast: //

auf die geschundene Schöpfung, die den Interessen gewissenloser Profiteure geopfert wird, wenn wir es nicht verhindern; / - auf den Frieden zwischen verfeindeten Völkern und Staaten, innerhalb unserer gespaltenen Gesellschaft, unter Nachbarn, in unseren Familien, in uns selbst; / - auf die Achtung von Menschenwürde, Recht und Gesetz, die uns und andere gleichermaßen schützen, in gleicher Weise gelten, uns ausnahmslos alle verpflichten; / - auf die Einhaltung demokratischer Spielregeln, Fairness, Anstand, Wahrhaftigkeit; denn in diesen Werten spiegelt sich unser Respekt voreinander und unsere Ehrfurcht vor dir. //

Wir denken an alle, die Trost und Ermutigung brauchen, / weil sie einsam sind, traurig über den Tod eines lieben Menschen, / enttäuscht von sich selbst oder anderen, krank, süchtig, hilflos, verzweifelt: / Richte auf, die niedergeschlagen sind, und hilf uns zu helfen, soweit unsere Kräfte reichen! / Amen. 


Stephan Schaar
3. September 2026

Gott – / wir leben vielfach in  Angst. / Doch wir wollen kein Spielball der Verhältnisse sein. / Wir wollen Verantwortung übernehmen. // Ich will die Augen nicht verschließen / vor der Wohnungsnot bei gleichzeitigen Immobiliengewinnen / vor den Lücken in den öffentlichen Kassen / bei gleichzeitigem Anstieg der Milliardenvermögen / vor der Gefährdung von Sanitäterinnen und Zugbegleitern / vor der Überforderung von Erziehern und Lehrerinnen / vor der Unsicherheit in der medizinischen Versorgung  / vor der Zukunftsangst der Arbeitslosen. // Ich will nicht abstumpfen gegenüber dem täglichen Sterben / in den Kriegsgebieten und in den Elendsunterkünften. /  Segne uns mit Fantasie und Mut und Durchhaltevermögen, / um gemeinsam mit anderen an politischen Lösungen zu arbeiten. / Lass uns mit unseren beschränkten Möglichkeiten / Zum Segen für andere werden. // AMEN


Gudrun Kuhn
2. September 2026

Gebet zum Ende der Sommerferien - Ankommen

Gott des Lebens, / hinter uns liegt eine große Atempause, / eine wohltuende Unterbrechung, / Tage, an denen, die Uhrzeit keine Rolle spielte, / und das Frühstück auch mal gegen Mittag sein durfte, / weil der Abend bis in den Morgen reichte. //

Hinter uns liegen ausgiebige Spaziergänge am Meer / oder auf Traumpfädchen in den Bergen. / Wir spürten unsere Muskeln, Gott, / waren nicht selten gefordert und manchmal ganz schön aus der Puste. / Oben am Gipfel angekommen wurde manch ein Wanderer / durch eine fantastische Aussicht belohnt. / „Wie wunderbar sind deine Werke, Gott! / Wie schön ist das, was du geschaffen hast!“ //

Doch nun sind die Sommerferien bei vielen vorbei, bei manchen schon bald, Gott, / der Alltag klopft an die Tür und / schon beginnt die Schule wieder. / Die meisten Urlauber sind bereits zurückgekehrt in ihre Heimat: / die Berufstätigen an ihren Arbeitsplatz, / wir alle in die vertrauten vier Wände unseres Zuhauses. / Irgendwie schade, Gott, dass die Ferien immer so schnell um sind. //

Aber das Zurückkehren, / und das langsame wieder Ankommen haben auch etwas Schönes. / Zu wissen: Ich habe einen Ort, eine Heimat, / mein Zuhause wartet auf mich, / und die Nachbarn und meine Katze auch, / empfinde ich als großen Segen. / Wenn ich den Schlüssel in meine Haustür stecke und umdrehe und / beim Eintreten erleichtert mein Gepäck abstellen kann, / fällt alle Anstrengung von mir ab. / Gott, ich danke Dir für diese Auszeit! / Für die Bewahrung! / Für all das, was ich in den letzten Tagen und Wochen erleben durfte.


Claudia Kurrelvink
1. September 2026 Himmlischer Vater, / wir bitten dich: / strahle mit deinem hellen Schein / über die Menschen, die wir lieb haben, / und über die Menschen, die uns zu tragen geben. // Dein sind wir im Licht und im Dunkel. / Du segnest unsern Ausgang und Eingang in Ewigkeit. // Amen.
Selma Dorn
31. August 2026 Gott im Himmel! / Sei uns nah, wenn wir nach dir rufen, / sieh uns an, wenn wir Angst haben, / stärke uns, wenn wir schwach sind, / halte uns, wenn andere uns bedrängen, / mach die Seelen satt mit deiner Güte, die so tröstlich ist. / Amen.
Jürgen Kaiser
30. August 2026 Gott, / warum lassen wir uns immer wieder / so sehr von Menschen beeindrucken, / warum versuchen wir um jeden Preis, / ihnen möglichst zu gefallen / und machen uns abhängig / von ihrer trügerischen Macht! // Wir könnten es doch besser wissen, / könnten die Nichtigkeit ihres Ruhms durchschauen / und uns lieber festmachen an dir! / Denn du gibst uns unvergängliche Würde, / du machst uns wichtig trotz unserer Begrenztheit, / du hast Großes mit uns vor: / die ganze Welt willst mit uns verändern / und ihr ein menschlicheres Antlitz geben. // Gott, mach uns los / aus unseren verkehrten Abhängigkeiten. / Gründe uns / allein in dir. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Ach Gott, / ein Lied hat Einzug in mein Herz gehalten: / “Yes, I see God.” / Ja, ich sehe Gott.* / Es berührt eine Sehnsucht in mir. / Denn ja, ich würde dich so gerne bewusster sehen, Gott. / Ich möchte dich sehen / im Lächeln meines Kindes – / und genauso in seinen Tränen. / Ich möchte dich sehen / im faltigen Gesicht meiner Nachbarin / und in den suchenden Augen eines Fremden. / Ich möchte dich sehen, / wenn ich müde in den Spiegel schaue. / Ich möchte dich sehen / und ein bisschen mehr verstehen, / wie wunderbar vielfältig du bist – / und wir mit dir. / Amen
Carolin Springer
28. August 2026 Gott des Himmels und der Erde, / öffne den Himmel, / öffne dich, / öffne uns / und verbinde uns mit dir. // Lass uns erkennen, / wie wir von dir erkannt werden. / Hilf uns, uns so anzunehmen, / wie wir sind, / mit all unseren Schwächen und Unzulänglichkeiten. // Lass uns mit deiner Hilfe leben, / aus unseren Fehlern lernen, / Versöhnung wagen / und immer wieder neu beginnen. // Amen
Meike Waechter
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