Wochenrückblick
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / ein bisschen verzaubert waren wir schon. / Und warum auch nicht? / Sonnenfinsternis von Island bis zu den Balearen! / Und eine zarte Ahnung davon, / dass die Welt eine sein könnte. / Geeint in der Ehrfurcht vor der Natur. / Geeint im Wissen um die Kostbarkeit unseres Lebensraumes. / Geeint im Willen, diesen Lebensraum für kommende Generationen zu bewahren. / Geeint darin, Maß zu halten mit den Gütern des Lebens. //
Aber die zarte Ahnung wird verblassen. / Anderes tritt vor unsere Augen. / Die ungebremste Kriegslust des Kremls. / Immer noch. / Und ohne Ende. / Und wie beschämend für uns, / wie sehr das verdrängt wird / und Drohnen in unserem Luftraum kaum mehr als Empörung hervorrufen / und routinierte Krisen-Dramaturgie. //
Da sind die Opfer des Erdbebens in Kolumbien. / Menschen graben mit bloßen Händen nach den Verschütteten. / Und ab und zu geschieht ja auch ein Wunder. / Aber der Tod hält reiche Ernte. / Und wenn wir es auch dagegen wehren: / Die Hilflosigkeit von dort überträgt sich auch auf uns. //
Da ist die Dürre hier bei uns. Der Rhein ist kaum noch schiffbar. / Aber ein großes Feuerwerk wird dennoch entzündet. / Es ist wohl so: Wir amüsieren und zu Tode. / Koste es, was es wolle. / Und wer dagegensteht, wird nicht gewählt. //
Wessen sollen wir uns trösten, Herr? / Wir hoffen auf Dich! / Dass Deine Vorsehung es besser mit uns meint, / als wir das verdient haben. / Dass es Ausnahmen von der Regel des Sich-Wegduckens gibt. //
Dass die Wahrheit gesagt und nicht gescheut wird. / Dass Wirklichkeitssinn Mehrheiten findet. / Dass Männer und Frauen, / die Verantwortung tragen, / Ermutigung erfahren / und mit guten Ideen und ausreichend Geschick gesegnet werden. / Dass dem Eigensinn und dem Zerfall der Gesellschaft gewehrt wird / und die Menschen wieder zusammenrücken – / nicht nur an den Abenden, / an denen es eine Sonnenfinsternis zu bestaunen gibt, / sondern jeden Morgen neu in der Freude an Dir, / die unsere Stärke ist. // Amen.
Klaus Bröhenhorst
14. August 2026
Rabbuni – so nannten sie dich einst, / Jesus, lieber Lehrer und Meister – / so möchten auch wir dich nennen. / Wir wollen hören, wie Jüngerinnen und Jünger hören. / Wir möchten in deinem Auftrag wirken in der Welt. / Wir möchten deine Liebe leben. // Aber wir fühlen uns oft so alleine und ratlos. / Manchmal wissen wir nicht, was richtig ist. / Manchmal tun wir das Richtige nicht. // Oft sind wir Älteren müde und kraftlos. / Mit eigenen Sorgen und Beschwerden belastet. // Oft sind wir Jüngeren desillusioniert. / Wir schaffen es gerade so, unseren Alltag zu meistern in Beruf und Familie. // Mach uns lebendig! / Im Hoffen und im Handeln. // AMEN
Gudrun Kuhn
13. August 2026
Gott, dir Herr, / befehle ich meine Wege, / die geraden und die krummen, / die gepflasterten und die sandigen, / die Irrwege und die Holzwege, / die Leidenswege und die Freudenwege, / die Lebenswege und die Auswege. // Dir befehle ich sie alle / und sage dir entschieden: / Mach‘s wohl damit, / mach aus allen deine Wege, / mach aus allen Gott befohlene Wege. // Deine Treue sei ihr Grund, / deine Gerechtigkeit die Wegmarken / und du, du selbst ihr Ziel. // Amen.
Jürgen Kaiser
12. August 2026
Gott / Wir wollen beten, mit dir reden, auf dich hören, / aber unsere Gedanken sind noch bei uns / und bei dem, was uns umtreibt. // Wir möchten gerne ruhig werden, / aber in uns ist so viel Unruhe. / Wir möchten auf dich hören, / aber in uns ist so viel Lärm. / Wir möchten beten, / aber oft fehlen die Worte. / Wir stehen vor dir mit unserem Leben, / mit der Unruhe in uns, / mit der Sprachlosigkeit, / mit dem Lärm in uns, der die Ohren taub macht. // Aber, wir sind nicht alleine. / Auch du bist hier und nimmst uns so an, wie wir sind, / mehr noch, du freust dich an und über uns / und möchtest Zeit mit uns verbringen. / Das reicht. // Amen
Annegret Lambers
11. August 2026
Ausser dir / Ist keine Macht / Zu der ich beten wollte / Ausser dir ist keine Ohnmacht / Zu der ich Vertrauen hätte // Ob mächtig oder ohnmächtig / Du bist mein Gott / Ich bin dein Mensch / Wie gut // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
10. August 2026
Du / Gott der Gerechtigkeit, / wir danken dir für die Verhältnisse, / in denen wir leben dürfen, / die so viel besser sind / als in vielen Gegenden der Welt. // Wir haben uns das nicht selbst zu verdanken, / sondern dir. / Und es sollte uns dankbar und demütig machen. // Lass uns die Verantwortung spüren, / für Menschen, die keine Chancen haben im Leben, / auch für die, die Chancen nicht wahrnehmen / und immer wieder scheitern. // Amen
Georg Rieger
9. August 2026
Barmherziger Gott, / ja, wer ist wie du! / Du Herr des Himmels / widerstehst den Herren unserer Erde. / Mit deiner Liebe zu den kleinen Leuten / trittst du ihrem Größenwahn entgegen. // Du bist der Höchste / und bist doch nicht fern von dem, / was sich bei den Untersten abspielt. / Du siehst, wie die materielle Armut / menschliches Leben ruiniert, / und deinem Blick bleibt auch nicht verborgen, / wie die geistige Armut / überall Sinnlosigkeit und Leere verbreitet. // Gott, du allein / kannst uns Hoffnung schenken, / dass nicht alles so bleiben muss. / Du machst Veränderungen möglich, / die wir uns selber nicht vorstellen können. // Mach uns bereit, / fremde Not zu lindern / und lass uns im Teilen von Zeit und Geld / das Glück eines fruchtbaren Lebens spüren. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gott, / kann es sein, / dass wir wie Juda einst / heute die Propheten nicht hören, / die uns auf die kommenden Katastrophen hinweisen? // Kann es sein, / dass wir uns vor denen verstecken, / die Versäumnisse aufdecken / und uns den Spiegel vorhalten? // Kann es sein, / dass wir nicht hören wollen, / wie krass sich unsere Umwelt und das Klima / schon jetzt unaufhaltsam verändern? // Kann es sein, / dass wir nicht hören wollen, / wie unsere Freiheit und unser Leben bedroht sind / durch faschistische Kräfte? // Kann es sein, / dass wir nicht hören wollen, / dass wir längst in einem Krieg leben, / der nicht offen ausgetragen wird, / aber durch perfide Einflussnahme und verdeckte Aktionen, / und der immer gefährlichere Ausmaße annimmt? //
Gott, / lass uns die Stimmen wahrnehmen, / die nicht populistisch daherkommen / oder ängstlich diplomatisch! // Lass uns auf die hören, / die ihr Wissen in Podcasts und Zeitungsartikeln, / in Büchern und Expertisen veröffentlichen. // Mach uns auf diese seriösen Analysen aufmerksam, / die wie seinerzeit Jeremia, Ezechiel und Jesaja / hinter die Kulissen schauen. // Wie die Propheten damals / haben sie nicht immer recht, / aber sie haben etwas zu sagen - / und nicht nur heiße Luft. // Mach uns bereit zu lernen, / uns zu verändern und aktiv zu werden. / Lass jeden von uns - / gleich welcher Profession oder Stellung - / unser prophetisches Amt erkennen, / unsere Gemeinden mitnehmen / und lass uns mutig werden. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
7. August 2026
Du Herr, / Jesus Christus, / unser Bruder, / du lädst uns ein, / an deiner Seite zu sitzen, / dir zuzuhören, / mit dir zu sprechen, / egal woher wir kommen / oder wer wir sind. // Du bist offen für uns Mühselige und Beladene, / für Sünder und Gescheiterte. / Du schaust uns an voller Liebe und Respekt. / Du lädst uns ein, deine Geschwister zu sein. // Lass uns nach rechts und links sehen, / zu unseren Brüdern und Schwestern / aus anderen Kirchen, Kulturen und Konfessionen. / Du sollst unser Vorbild im Umgang miteinander sein, / dass auch wir lieben / und einander annehmen / und respektvoll begegnen. // Amen
Meike Waechter
6. August 2026
Gott – du hast deine Welt uns Menschen anvertraut. / Unsere Vorfahren im Glauben erzählen davon und machen uns Mut. // Wir müssen keine Heiligen sein. Du kannst uns brauchen // mit all unseren Eigenheiten und Schwächen. // Manchmal schämen wir uns / Manchmal sind wir träge / Manchmal versagen wir / Manchmal sind wir ungeduldig / Wir stolpern auf dem Weg der Gerechtigkeit. // Bitte lass uns nicht allein. Sei du mit uns und schick uns Begleiterinnen und Begleiter. / Wir wollen gemeinsam an der Hoffnung festhalten, dass Gewalt und Betrug und Selbstsucht nicht siegen werden. // Hol uns aus der Tiefe zum Leben / Weise uns neue Wege zum Handeln / Und wenn wir aufgeben und umkehren wollen: Trockne unsere Tränen! // Vertreibe unsere Angst! / AMEN
Gudrun Kuhn
5. August 2026
Gelobt sei dein Name, / Herr, / vom Aufgang der Sonne / bis zu ihrem Niedergang, // der du in der Höhe thronst / und mit Langmut und Geduld auf uns siehst, / der du die Hochmütigen zurechtrückst / und die Geringen aufrichtest, // sieh mir meinen Ungehorsam nach, / vergib mir meine Trägheit. // Amen.
Jürgen Kaiser
4. August 2026
Herr, wir danken dir am Abend, / dass wir unter deinem Schutz diesen Tag vollendet haben, / dass du uns Kraft gegeben hast / zu unserer Arbeit, / zu unserer Geduld, / zu unserer Feier, / zu unserer Kreativität, / zu unserem Miteinander. // Wir danken dir, dass du immer bei uns bist / und uns in allem und durch alles hindurch trägst. // Amen.
Selma Dorn
3. August 2026
Frieden / Er ist uns abhandengekommen / Wir taumeln mit leeren Händen / Wie sollen wir Frieden schliessen / Wenn der Vertrag nichts zählt / Weil wir uns nicht vertragen wollen / Was sollen wir sagen / Wenn die Worte in Lügen zerbröseln // Was bleibt ist Rechthaberei / Verdrehte Geschichte / Der Esel steht am Berg / Und wir in der Klemme // Du hast Worte / Gott / Du hast den Willen / Dein Wille geschehe / Auf Erden // Wir wollen Worte finden / Die uns aus der Sackgasse befreien / Und uns zum Frieden helfen // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
2. August 2026
Gott, / wie sollen wir anderen etwas von deiner Gerechtigkeit erzählen, / wenn um uns herum / so viel Unrecht herrscht! / Wie können wir von deiner Wahrheit reden, / wenn Lug und Trug überall Überhand nehmen! / Und wie sollen wir auf dein Heil hinweisen, / wenn so vieles zerbricht, / was uns mit dir verbunden hat. // Gott, wir selber sind oft voller / Zweifel und Fragen. / Wir selber brauchen einen, / der uns Mut zuspricht / zum Leben und Handeln nach deinem Willen. // Gott, lass uns nicht ohne deinen Beistand, / stärke uns durch dein Zutrauen / und behüte auch uns / durch deine Güte und Treue. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gütiger Gott! //ein Platz im Schatten wäre jetzt fein /um die Wut zu kühlen /über das bedenkenlose /"immer weiter", "immer mehr" /an Krieg und Terror /an Korruption und Gier /an Ausbeutung der Menschen und der Welt /an Zerstörung all dessen /was das Leben ausmacht. // Ein Platz im Schatten wäre jetzt fein / um die Hoffnung zu nähren / auf Dein liebendes / "immer weiter", "immer mehr" / mit uns Menschen / die da waren / die da sind / und die da kommen / für alle hast Du diese Welt geschaffen. // Ein Platz im Schatten wäre jetzt fein /für danken und bitten /weil du schützt und bewahrst /weil du erältst und regierst /in einem fort /wo ich klage und anklage /über Dürre und Fluten /über Unglück und Leid /der Menschen // Ein Platz im Schatten wäre jetzt fein /beschirme uns /vor unserer eigenen Torheit. //Amen!
Simon Froben, Bayreuth
31. Juli 2026
Es tut gut, / Gott, / von dir zu wissen, / dass wir in unserer Unvollkommenheit / bei dir gut aufgehoben sind. // Lass uns spüren, / was du von uns willst, / aber mehr noch: / lass uns spüren, / was du für uns hast. // Lass uns deine Barmherzigkeit erfahren, / die uns zu dankbaren und guten Menschen macht. // Amen
Georg Rieger
30. Juli 2026
Ewiger, / wir bringen vor dich unsere Klage / über Gewalt, Krieg, Missbrauch, / Hass und viel, viel Leid, / Schrecken und Zerstörung / in der Welt. // Vieles ist nicht zu ertragen. / Wir brauchen dich / und deinen Frieden jeden Tag aufs Neue. // Amen
Meike Waechter
29. Juli 2026
Ach Gott – / Unsere Kirchengeschichte ist mit Blut geschrieben. / Von Christinnen und Christen erduldet. / Von christlichen Herrschern und Klerikern verschuldet. // Unsere Gegenwart ist mit Blut geschrieben. / So viel fehlgeleiteter religiöser Fanatismus. / So viel Gewalt unter dem Vorwand der Religion. // Und wir? / Ratlos – mutlos – gleichgültig ... // Hilf uns, die Hoffnung nicht zu verlieren. / Hilf uns, die kleinen Schritte nicht gering zu schätzen. / Du hast auch uns berufen und für würdig geachtet, / an deiner gerechten Welt mitzuwirken. // Lass uns nicht müde werden. / Die Alten im Vertrauen. / Die in der Mitte des Lebens im Handeln. / Die Jungen in ihren Visionen. // Sei uns allen nahe mit deinem Geist. / AMEN
Gudrun Kuhn
28. Juli 2026
Weil kleinste Pflänzchen Asphalt / von unten her sanft und geduldig aufbrechen, / darum bin ich zuversichtlich. // Weil die Schöpfung im Sommer so wunderbar blüht, lebt, sich wandelt, / darum staune ich. // Eines Tages werden die Wunden der Völker / mit heilsamen Blättern geheilt werden. / Das glaube ich. / Lass uns Bäume pflanzen / und am Du zum Ich werden. / Lass uns wir werden, / komm bald wieder. / Tröste uns, es ist nötig. // Amen
Kathrin Rehmat
27. Juli 2026
Gott, mein Gott, / den ich suche, / Gott, mein Gott, / deine weiten Flügel, / und der Schatten darunter, / der mich schützt. / Gott, die Quelle, / aus der alle guten Worte sprudeln. // Sag sie mir, deine Worte, / die mir gut tun. / Pflanze sie meiner Seele ein. / Ich werde dir die Früchte bringen. // Amen.
Jürgen Kaiser
26. Juli 2026
Gott, / wenn wir an Jerusalem denken, / wird in uns alte Sehnsucht wach: / die Sehnsucht nach dem Ort der Erlösung, / an dem Leid und Geschrei endlich vergehen, / weil du aus deiner Verborgenheit trittst, / alle Tränen abwischst / und den Tod verbannst. // Aber du hast schon der irdischen Stadt / deine Treue geschworen auf ewig. / Du nimmst teil an / an den irdischen Nöten, / die ihr keine Ruhe lassen. // Dein Herz hängt immer noch an ihr. / Gott, lass uns das nicht übersehen, / wenn wir an Jerusalem denken. / Weck auch in uns liebevolles Interesse / an seinem irdischen Geschick, / und lass uns nicht müde werden, / für seinen Frieden zu hoffen. // Heile du selbst die Zerrissenheit, / unter der Jerusalem so leidet, / und mach deine Stadt bald zu einem Ort / an dem sich Menschen aus allen Völkern / ungebrochen an dir freuen können. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, // wir hören nicht auf zu beten / und wir danken Dir, dass wir Deinen Namen anrufen dürfen. / Es tut uns gut, unser Herz auszuschütten vor Dir. //
Da ist ein rätselhaft früher Tod ganz in unsere Nähe. / Wir kennen die, um die es geht. / Wir waren befreundet. / Wir haben Menschenmögliches getan. / Aber tragender Trost will sich nur schwer einstellen. / Lass doch das Wort: „Selig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an“, erreichbar sein für die wunden Seelen. //
Da ist die Sommerpause mit ihren Turbulenzen. / Familien fahren in den Urlaub. / Kinder nehmen teil an Freizeiten. / Auf der Autobahn stauen sich die Autos. / Zugleich wird nach Zuschüssen für Benzin gerufen. / Politiker haben sich unmöglich gemacht und werden ausgetauscht. / Spanien feiert seine Weltmeister. / Die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. / Jürgen Klopp soll der neue Bundes-trainer werden. // Es ist wie auf einem Karussell, das sich dreht und dreht, aber nicht vorankommt. / Lass doch das Wort „Eins aber ist not“ ordnend und bestimmend sein in all dem. //
Da sind wir selbst. / In Sorge um vieles. / Immer näher an der Ohnmacht als an der Vollmacht. / Oft vom Alltag gebannt und irritiert davon, / dass die Frage nach unserem Geburtsjahrgang uns schon lange verlegen macht. // Was bleibt? / Wann ist es Zeit, das Haus zu bestellen? / Und was ist, wenn das, was wir fürchten, / über uns kommt wie ein Dieb in der Nacht? // Wir selbst können da keine Antworten geben. / Aber Du kannst das Wort „Alle eure Sorgen werfet auf ihn; / denn er sorgt für euch“ groß werden lassen in unserer Seele. / Und darum bitten wir Dich. // Amen.
Klaus Bröhenhorst
24. Juli 2026
Gebete sind zum beten da / Stehend sitzend liegend kniend / Wir sind da / Gott / Unter deinem Dach und Schutz / Wir muten uns dir zu / Das tut gut.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
23. Juli 2026
Gott, du Quelle meiner Freude! / Ich bin manchmal so deprimiert. / Misanthropisch nennt sich das / glaube ich, / wenn mir alle Menschen / um mich herum auf die Nerven gehen. // Wenn ich in allem, was ich sehe, / Rücksichtslosigkeit, / Respektlosigkeit / und Lieblosigkeit erkenne. // Wer bin ich selbst in solchen Momenten? Und wie schaffe ich es, an anderen Tagen / unbeschwert zu sein? // Danke auch für diese Momente / und dass du sie wenige sein lässt. / Wahrscheinlich sind sie / für mein seelisches Gleichgewicht wichtig. // Amen
Georg Rieger
22. Juli 2026
Du Gott, / mütterlich und väterlich, / wir loben und preisen dich / und beten zu dir. // Hilf uns, / darauf zu hören / und das zu tun, / was deinem Willen entspricht. / Hilf uns, / barmherzig miteinander umzugehen. / Das ist gar nicht einfach / und wir brauchen deinen Zuspruch / immer wieder neu. // Amen
Meike Waechter