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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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9. Juli 2025

Du Ewige/r forderst es heraus: / Ich denke an dich, und daran dir zu gefallen. / In der Weise wie du mir gefällst, / unerreichbar und annäherungswürdig / wie nichts Anderes. / Am Morgen und am Abend, / beim Blick in die Weite des Landes, / wenn ich die Berge in der Ferne betrachte / und meine Augen über die Auffaltung der Alpen schweifen, / wenn ich in die Augen meiner Freundin sehe, / die weint um ihren Sohn / und um alles / was in ihrem Leben nicht so wurde, / wie sie es gehofft hatte.  //

Komm bitte, / halte dein Versprechen: / Wisch die Tränen ab, / weck die erkaltete Liebe, / lass die Schönheit der Schöpfung / in allen Farben und Zeiten / leuchten und Gerechtigkeit erfahren. / Amen


Kathrin Rehmat, Zürich
8. Juli 2025 Halt ein / Bete / Ich trete vor / Ich bete / Zu wem / Zu dir Gott / Ich bete hinaus zu dir ohne Gewissheit / Ich betrete weiten Raum ohne zu wissen wohin / Ich setze einen Fuß und noch einen Fuß und vertraue dir wie ein Kind das gehen lernt / Fang mich auf Gott / Wenn ich bete / Sei da / Da treffen wir uns / Amen 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. Juli 2025 Du gaben-reicher Gott // Lass mein suchendes Herz Freude finden / in dieser schönen Sommerszeit // Lass mich die Kirsche sehen / und nicht den Wurm // Lass mich die Blumen betrachten / und nicht das Unkraut // Lass mich fröhliche Kinder hören / und keine mürrischen Besserwisser // Lass mich dich erfahren / und nicht meine Selbstverbohrtheit // AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
6. Juli 2025

Gott, / der du die ganze Welt umspannst / mit Gerechtigkeit und Liebe: / Wir wissen, dass deine Schöpfung leidet / unter unserem Lebensstil / und oft beklagen wir ehrlichen Herzens / das Elend der Tiere, / die Zerstörung der Wälder / und den Raubbau an der Natur. //

Aber unsere Gewohnheiten / wollen und können wir trotzdem nicht ändern, / und unsere Ansprüche wachsen weiter. / Gott, bei dir / suchen wir Zuflucht und Rat / mit den Widersprüchen in unserem Leben: / Wir wollen nichts Böses / und richten doch so viel Unheil an. //

Lass du uns doch im Licht deiner Wahrheit / Wege finden aus unserem Zwiespalt / und leben und handeln / im Geist deiner Güte / Du Quelle des Lebens, / schaffe uns neu!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ach Gott, / bei uns beginnen gerade die Ferien. / Und während ich mit Vorfreude den Urlaubskoffer voll packe / und gespannt in ferne Länder aufbreche, / raffen andere Familien gerade mal das Nötigste zusammen / und fliehen aus ihrer Heimat. //

Während für mich der Blick auf das Meer Freiheit, Erholung und Segen bedeutet, / bringt eben dieses Meer viel zu vielen Menschen den Tod. / Während ich die Auszeit mit meine Lieben um mich herum genieße, / weinen andere um die ihren und die Zeit steht still. //

Es ist, als lägen Welten dazwischen. / Doch es passiert alles gleichzeitig / auf dieser einen Welt. / All das… Jetzt…. Hier… / Ach Gott, / mir sind die Worte ausgegangen. / Aber vielleicht verstehst du, was ich dir sagen will.


Carolin Springer, Leer
4. Juli 2025

Ewiger Herr und Gott! //

Gepriesen sei dein Name.  / Es ist der Name eines Erlösers. / Befreie, / dann wird der Mund voll Lachens / und die Zunge voll Rühmens. / Gepriesen sei dein Name.  / Es ist der Name eines Richters. / Schaffe Recht allen, / die Unrecht leiden. / Dann werden mit Freuden Ernten, / die mit Tränen säten. //

Erbarme dich unser, Herr, / das bitten wir dich / durch deinen Sohn Jesus Christus. // Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
3. Juli 2025

Ich lobe dich, / Gott, / denn du bist der, / der dieser Welt / und allem anderen / seinen Wert gab. / Du bist der, / der unser erstes etwas schuf. / Du bist der, / dessen Präsens / überall ist, / ob als Vater, / Allmächtiger, / Schöpfer / oder Gedanke. //

Ich staune über deine Taten, / deine Werke. / Du bist der Grund, / weshalb ich es zwitschern höre, / Vögel sehe, / Gras rieche / und das Brot koste. / Ich staune – / Ich staune über dich. / Ich freue mich über jeden Tag, / an dem ich ich bin / und bleiben darf. / Jeden Tag, / an dem ich sehe / wie die Sonne geht / und die Welt in ihrem Schein tränkt. / Wie der Mond aufzieht / zwischen dem Universum / und den funkelnden Sternen. //

Wir danken dir / und loben dich für alles, / das du uns gabst / und geben wirst / in dieser Welt. / Amen 


Jugendgruppe der Französischen Kirche zu Berlin
2. Juli 2025

Gott, / wir sehen das Unrecht / um uns herum. / Wir sehen das Unrecht, / das andern geschieht. / Wir sehen das Unrecht, / dass uns widerfährt. / Wir sehen, / wo wir Unrecht getan haben. //

Aber du bist Hoffnung. / Die Hoffnung auf eine andere Welt. / Die Hoffnung auf Recht. / Die Hoffnung auf deinen stärkenden, / heil- machenden Geist. //

Lass uns Abstand gewinnen / von dem was uns beschwert. / Lass uns deine Hoffnung wieder sehen. / Lass uns Erfahrungen machen / mit dir und deinen Zusagen. / Lass uns einen gestärkten Glauben entdecken. / Amen.


Selma Dorn
1. Juli 2025 Wo fängt Frieden an? / Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen sieht / Wenn der Laute beim Stummen verweilt und begreift was der Stumme meint / Wenn das Leise laut wird, und das Laute still / Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos und das scheinbar Unwichtige gross / Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht. / Und du zögerst nicht, sondern gehst darauf zu
/ dann Ja dann, fängt der Frieden an / Amen
Kathrin Rehmat
30. Juni 2025

Gott – / Du erwartest so viel von uns. / Aber Felsen sind wir nicht. / Brüchig ist mein Glaube, / anfällig für Zweifel über Zweifel. // Überlässt du die Welt sich selber? / Ich sehe nur Unvernunft und Gewalt. // Warum verlangst du so viel von uns Menschen? // Was auch immer ich für andere tue, / es ist zu wenig. // Warum machst du dem Leiden kein Ende? / So viele verzweifeln, / so viele sterben einen viel zu frühen Tod. // Wie kann ich Hoffnung in deinem Namen verkünden? / Lass mich Menschen finden, / die sich mit mir auf den Weg machen. / Trotz alledem. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
29. Juni 2025

Gott, / du liebst das Leben, / und versprichst eine Zukunft, / in der deine ganze Schöpfung in Frieden lebt. / Musst du nicht leiden unter den Kriegen, / die an so vielen Orten unserer Erde Leben zerstören? //

Wir dachten und hofften, / nach den Weltkriegen mit ihren Millionen von Toten, / und den zahllosen an Leib und Seele versehrten, / hätten die Menschen gelernt, / dass Krieg deinem Willen widerspricht. //

Nun übt man uns wieder ein, / auf militärische Stärke zu setzen. / Wir sollen wehrhaft werden, / wir sollen die Milliardenausgaben für Rüstung mittragen, / bereit sein, unser Land zu schützen, / die immer zerstörerischer wirken. //

Gott, wir sehen das Leid, / das Kriege anrichten, / an so vielen Orten unserer Erde. / Wir wollen nicht kriegstüchtig werden, / und hören doch ständig Argumente, / warum das alternativlos sei. //

Wir sind verwirrt, Gott, / es fällt uns schwer zu erkennen, / was richtig ist, / um Leben zu schützen. //

Weise du uns den Weg, / der zu Frieden führt, / und der allem, was lebt, / Zukunft ermöglicht.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
28. Juni 2025

Ach, Ewiger, noch so eine Woche.//  Ich klebe an Radio und Computer und höre, was sie von "Frieden" und "Schweigen der Waffen" sagen,/ warte mit Hoffen und Bangen auf die nächsten Worte von Diktatoren und Autokraten,/ auch von zwei Männern zum Fürchten in Ländern, auf deren Demokratien ich immer vertraut habe.//

Und Angst und Sterben, Hunger und Vertreibung,/ das Leiden von Geiseln und Gefangenen seit Monaten und Jahren und die Angst ihrer Angehörigen,/ Bomben und Geschosse, der Terror gegen Menschen in Schutzräumen und ohne Schutz gehen immer weiter.//

Und dann an einem Krankenbett, auf dem Blatt von der Gold- und Diamantkonfirmation:/ Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der EWIGE von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, 8//

Ach, würde ich doch auf dich hören und mich an deine Worte halten,/ statt an den Reden dieser Laut-Sprecher zu hängen./ Ich wüsste, was ich zu tun und zu geben hätte:/ das, was andere Menschen, nah oder fern, jetzt dringend brauchen und was in meiner Hand und meinen Möglichkeiten ist. Aber das auch wirklich./ Und demütig sagen, dass am Ende niemand anders wirklich Frieden schaffen wird als du ./ Aber dass du's tun wirst, auch durch Menschen.//

Dazu sag mir immer wieder dein Wort und hilf mir, mich daran zu halten.// Durch Jesus Christus. Amen. 


Stefan Maser
27. Juni 2025 Gott, / richte uns auf! / Richte uns auf, / dass wir nicht verzagt sitzen bleiben. / Richte uns auf, / dass wir aufrecht stehen können / und sich unsere Blicke weiten. // Hilf uns, / mit dir und durch dich / einander anzusehen, / auf Augenhöhe, / in gegenseitigem Respekt, / mit wachen Sinnen. // Hilf uns, wahrzunehmen, / wer was braucht, / ein offenes Ohr, / ein gutes Wort, / Zuwendung, Ansporn, / Rat oder Tat – / es gibt so viele Möglichkeiten / füreinander da zu sein – / lass uns erkennen, / was nötig ist. / Amen
Meike Waechter, Berlin
26. Juni 2025 Ich verbinde mich mit allen Menschen / Die beten / Die für sich bitten / Die von sich absehen / Für andere beten // Ich verbinde mich mit allen Menschen / Die Gott bitten für die verworfenen Tiere / Die geplagten Esel / Die gequälten Hunde / Mit Menschen die zu Gott schreien wegen der Ozeane / die im Plastikmüll ersticken // Ich lege mein Gebet in die Fülle der Gebete der Menschen / Die für Gott bitten / Gib nicht auf / Gott / Hilf uns auf / Hilf uns retten / Wir helfen dir.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
25. Juni 2025 Guter Gott! / Es ist Sommer. / Die Sonne zaubert wohlige Wärme / und sauberhaft bunte Blumen. // Wir sind von so vielen Wundern umgeben / und nehmen sie doch oft nicht wahr. // Vergib uns unsere Unaufmerksamkeit und Undankbarkeit. / Oftmals sind das auch selbst geschossene Eigentore, / denn es tut so gut, / bewusst wahr zu nehmen, / in welcher wunderbaren Welt wir leben / und wie reich wir gesegnet sind. // Danke du kreativer, / lebensbejahender / und Leben schenkender Gott. / Amen
Annegret Lambers
24. Juni 2025 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen / und in deiner Kraft / will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, / Vorurteil für Vorurteil. // Ich bekenne dir, / dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war / und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe / als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. // Du bist aber da bei mir, / um mich in der Liebe anzuleiten, / auch heute. / Öffne mich für dich. // Amen. 
Catherine MacMillan
23. Juni 2025 Ewiger Gott, / du bist Anfang und Ende von allem, was ist, / Ursprung des Lebens, / Schöpfer von Himmel und Erde. // Dir verdanke ich alles / und in diesen Tagen freue ich mich über die Natur, / die grünt und sprießt, / und freue mich über neues Leben, / das wächst und lacht. // Lass mich nicht vergessen, Gott, / wem ich das verdanke. / Vollende die Freude mit Dankbarkeit. // Das bitte ich dich / durch deinen Sohn Jesus Christus, / in dem die Wahrheit, / die Liebe / und das Leben zu uns kommt. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
22. Juni 2025 Barmherziger Gott, / wir danken dir, / dass wir mit allen unseren Sinnen / deine Freundlichkeit / aufnehmen können. / Aus deinem Wort hören wir / Trost und Mahnung für unser Leben. // Am Kreuz deines Sohnes sehen wir, / wie grenzenlos deine Liebe ist, / und in Brot und Wein / schmecken wir deine Vergebung. // Gott, mit allen unseren Sinnen / wollen wir dich loben: / mit unserem Mund deine Güte verbreiten, / mit einem achtsamen Blick anderen Menschen begegnen / und mit offenen Händen dazu beitragen, / dass Hungrige satt werden an Leib und Seele. // Gott, lass deine Engel um uns lagern / und erbarme dich unser. // Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger, Geist, //

wenn wir zurückblicken, / ergeht es uns wie der Frau von Lot. / Wir erstarren. / Wir sehen, wie sich Katastrophe auf Katastrophe häuft. / Fliehende und verhungernde Menschen. / Kinder, die zu Waisen werden. / Alte Menschen, die keine Bleibe mehr haben. //

Krankenhäuser, denen die Medizin ausgeht. / Regime, die ihre Bürger ans Messer liefern. / Politiker, die auch keine Lösung wissen. / Die Unverschämtheiten der ganz Mächtigen, / die keine Regeln anerkennen / und über Leichen zu gehen keine Skrupel haben. / Die beflissenen Europäer, / die gute Miene zu bösem Spiel machen, / weil ihre Macht zu begrenzt ist, / um von den wirklich Mächtigen ernst genommen zu werden. / Wir erstarren. Das ist unser Zustand. //

Und wenn wir vorausblicken, / ergeht es uns nicht besser. / Wir bleiben erstarrt. / Ja, mehr noch: / Wir fürchten das Schlimmste. / Nationen rüsten zum letzten Gefecht. / Flugzeugträger sind unterwegs. / Atomsprengköpfe werden gezählt. / Die Apokalypse ins Werk gesetzt. //

Wer – ja, wer nur - kann all den Teufeleien Einhalt gebieten? / Wer – ja, wer nur – kann die Lügengeister entlarven / und sie zum Schweigen bringen? / Wer – ja, wer nur – kann helfen? / All die Elenden überall. / Die Kinder. / Die Frauen. / Die Verletzten. / Die Geiseln. / Die Verschleppten. / Die Gefolterten. / Die Weggesperrten. / Die seelisch Zerrütteten. / Die Millionen, die Angst haben. / All, das Elend, / das zum Himmel schreit. / Wer – ja, wer nur – kann all dem Einhalt gebieten? //

Nur Du kannst das, / Herr, unser Gott. / Du kannst die Teufel dieser Welt zerstreuen / in einem Augenblick. / Du kannst der Hölle gebieten, / dass sie fliehen muss. / Du kannst die Elenden aus dem Staube heben. / Und den Gefangenen sagen, / dass sie frei sein sollen. //

Du wirst dein herrlich Werk vollenden. / Haben wir oft gesungen. / Jetzt aber sind wir erstarrt. / Höre unser Seufzen. / Amen.


Klaus Bröhenhorst
20. Juni 2025

Gott – du unbegreifliches Licht. / Dein Glanz wird gebrochen / in den Farben des Regenbogens. / Wir sind winzige Teilchen davon. // Ich möchte danken / für die Farbe, die du mir verliehen hast. / Scheine du durch meine Dunkelheiten. / Hilf mir zu leuchten. // Und hilf mir zu lernen, / deine Vielfalt in allen Farben / zu sehen und zu würdigen. // AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
19. Juni 2025 Die Zertretenen treten auf / Die Gemobbten  mobilisieren ihre Kraft / Die Ausgelachten lachen aus Lust am Leben / Das Abgestandene wird geniessbar / Und Jesus bleibt nicht wo sie ihn versorgt haben / Er ist da / Jesus bleibt nicht, wo ich ihn versorgt habe / Er kommt.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
18. Juni 2025 Gott, / es gibt so viele Menschen, / die auf ein Wunder hoffen, / auf Heilung, / darauf, dass alles anders wird, / dass sie die Zeit zurückstellen können, / um Dinge ungeschehen zu machen. // Gott, / hilf uns und sei bei uns, / auch wenn keine Wunder geschehen. / Es soll uns Wunder genug sein, / dass du für uns da bist / und dein Angesicht leuchten lässt über uns. // Amen.
Meike Waechter, Berlin
17. Juni 2025 Jesus, Freund der Armen. / Gott sei Dank bist Du geboren. / Dein Leben im Gespräch zu bedenken, / befreit zu mehr Menschlichkeit. // Lass nicht zu, / dass wir wie Maschinen werden. / Hilf uns die enormen Verstrickungen lösen. / Nimm die Angst weg. / Schenke uns ein Selbstbewusstsein, / das Andere leben lässt. / Damit wir durch einander neu verstehen lernen, / zusammen die Eine Welt zu bewohnen. // Gib uns auch Mut zu streiten. / Fair und offen – / im Vertrauen, / dass Du hilfst, / dort wo wir nicht weiterkommen. / Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
16. Juni 2025 Unser Vater! / Viele Menschen interessieren sich leider nicht / oder nicht mehr für dich. / Die Gottesdienste sind zunehmend schlecht besucht. / Vielleicht ist das ein Nebenprodukt unseres Wohlstands / und der vielen anderen Alternativen, / die sich uns bieten. // Dennoch haben die Menschen auch Hunger nach Sinn, / nach Angenommensein, / nach Halt. // Hilf uns als deine Botschafter so zu leben, / dass wir genau das ausstrahlen. / Hilf uns, unsere Gottesdienste so zu feiern, / dass sie einladend wirken / und die Menschen dort Antworten finden auf ihre Fragen, / Sicherheiten finden in allen Unsicherheiten, / Ruhe finden in aller Unruhe. // Mögen die Menschen erfahren, / dass du unser Hirte bist / und uns bei dir nichts mangeln wird. / Amen
Annegret Lambers
15. Juni 2025 Heiliger Gott, / Wir haben viel Grund, / deinen Namen zu loben. / Auf dich ist Verlass. / Du bleibst uns treu / und du gehst gnädig mit uns um. // So vieles andere ist ins Wanken geraten, / dass wir unsicher geworden sind; / so oft haben uns Menschen enttäuscht, / dass wir kaum noch einem trauen; / so gnadenlos geht es oft unter uns zu, / dass wir schon mit Angst aufwachen. // Gott, du weißt, wie es um uns steht, / wieviele Verletzungen wir mit uns tragen / und wieviel Scham und Wut wir verbergen / hinter der Maske unserer Coolness. // Herr, hilf uns, wenn wir zu fallen drohen, / richte uns auf, wenn wir niedergeschlagen sind / und behüte uns vor allem, / was unser Leben zerstört und vergiftet. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
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