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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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20. Dezember 2022 Lieber Herr Jesus, / ich stelle mir gerade vor, wie du dir unsere Welt anschaust und uns dann im jetzigen Advent singen hörst „Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir?“ Und ich schäme mich, weil ich zugeben muss, dass wir uns oftmals diese Frage gar nicht stellen. Wir treten deine Schöpfung mit Füßen und leben über unsere Verhältnisse. Wir kriegen den Frieden nicht hin.  / Wie gut, dass das für dein Kommen auch keine Voraussetzung ist. Das entlastet und macht uns frei, uns wirklich und entspannt auf dein Kommen zu freuen und „Fröhiche Weihnacht, überall“ zu singen und zu feiern. / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
19. Dezember 2022

Barmherziger Gott, Vater und Mutter im Himmel, / um deines Sohnes Jesus Christus willen.

Die Blätter fallen von den Bäumen und es ist kalt geworden, / nicht nur in der Natur, auch in mancher Wohnung, / ganz handfest, einfach weil das Geld für Brennstoff fehlt. / Und den Tafeln gehen die Lebensmittel aus. / Wenn Du uns die Menschen zeigst, die unsere Hilfe brauchen, / werden wir helfen, heimlich, still und leise. / Wenn sich in dieser Krise und nach dieser Krise die Verhältnisse ändern sollen, / brauchen wir deine Hilfe, deinen Geist, der uns Ideen gibt und Hoffnung macht, / Lust auf einen Lebensraum, in dem die Menschen zusammenarbeiten / und zusammenhalten,  / Lust auf einen Lebensraum, in dem wir uns an deine Gebote halten.

In vielen Häusern leuchten seit einigen Tagen die Advents-Kerzen, / Weihnachten kommt uns entgegen. / Lehr uns neu das staunen über dein Kommen / und mach uns zu einer Gemeinde und zu einer Kirche,  / die das – wie die Hirten damals – glaubt und der Welt bezeugt: / euch ist der Heiland geboren, der Retter. /  / Wer das glaubt, wird nicht enttäuscht, / wer das glaubt, wird selig.

Unser Vertrauen und unsere Hoffnung setzen wir auf dich, HERR. Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
18. Dezember 2022 Die Augen, die sich trüben, / Die klärt er auf zum Lieben / Und wischt, wo Thränen hangen, / Sie liebreich von den Wangen. // Das gleicht dem bunten Bogen, / In Wolken aufgezogen, / Wenn’s Erdreich nach dem Regen / Aufduftet voller Segen.
Liederschatz 2429,7-8
Wochenrückblick

17. Dezember 2022

Treuer und Barmherziger, Ewiger im Advent!/ So viel zu tun in / dieser Zeit. Einiges kommt dabei heraus und wird dankbar angenommen. / Aber daneben wächst der Berg von dem, was ich nicht geschafft habe / und nicht mehr schaffen werde. Und die dunklen Schatten von dem, was / ich überhaupt nicht schaffe und nicht von ferne im Griff habe. / Enttäuschung und Streit, Unfriede und großes Unrecht, die eigene / Müdigkeit und Hoffnungslosigkeit. // Treuer und Barmherziger, Ewiger / im Advent! / Zeit gerade jetzt, einiges zu lassen? Vor allem den Wahn, / selbst alles zu können, zu schaffen, zu müssen? Sprich du und öffne / meine Ohren für deine Rede, erfreue, bewege und verändere mich - in / deinem Advent! // Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
16. Dezember 2022

Lieber Gott im Himmel, ich danke dir, daß es geschneit hat. Ich liebe den Schnee auch und das Eis auf dem Kanal. Wir gehen Schlitten fahren und machen sonst noch etwas. Danke für den Schnee und das Eis. Kind aus Nordhorn (3. Kl.)


aus: Regine Schindler
15. Dezember 2022

Gott, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns das Herz schwer macht, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. / Aber wann hören wir dich, / deine Bitten an uns, / deinen Schmerz / und deine Sehnsucht!

Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / mit Worten und Taten. / Lass dich erfreuen durch unser Lob.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
14. Dezember 2022

O Gott –  / / wie eisig die Erde / wie kristallfern der Himmel / wie schwer die Riegel und Schlösser / / wie finster die Welt / wie verschlossen der Himmel  / wie jammervoll das Tal unserer Tränen

Krieg mitten in Europa / und wir  / unversehens herausgerissen / aus unserer Sorglosigkeit / in die Verantwortung genommen / mit den Folgen unseres Handelns konfrontiert / hilflos Helfende / ratlos Planende / unschuldig Schuldige /  / wie eisig unsere Herzen / wie gefroren unser Glaube / wie nebelverhangen die Zukunft.

O Gott – hervor das Blümlein bring! AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
13. Dezember 2023

Gewinnen

Die den Krieg gewinnen / Zerren dich Gott+ auf ihre Seite / Sie glauben / Dass du immer auf der Seite der Gewinner seist / Verlieren kannst du nicht / Sonst wärst du doch nicht Gott+ / Das hat seine Logik / Dass du diese Logik durchbrochen hast / Haben sie nicht verstanden / Dass deine Logik Liebe heisst / Und du diese hochhältst / Und keine Panzer für sie einsetzt / Auch keine anderen Heerscharen / Dass du den Verlierer im Arm hältst / Und ihm zuflüsterst: / Du bist mein geliebter Sohn / Meine Freude / Gott+ / Das ist mein Trost im Leben und im Sterben / 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
12. Dezember 2022 Darum bitten wir dich: / Sende uns deinen Heiligen Geist, / damit wir das rechte Maß finden / für Ruhe und Aktion, für Reden und Stille / und für die Zeit, die wir brauchen  / für uns und für dich.  / Dass wir ein wenig mehr Wärme  / in unsere kalte Welt bringen / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
11. Dezember 2022 Jesu, leite mich / Stark und festiglich! / Tausend Böses zu verriegeln, / Tausend Gutes zu versiegeln, / Das sei meine Stärk’ / Und mein Tagewerk.
Liederschatz 2425,1
Wochenrückblick

10. Dezember 2022

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / es geht auf Weihnachten zu. / Die Weihnachtsmärkte laden ein. / Die  Geschäfte ebenso. / Man feiert. Man trifft sich. Man plant. / Manche schauen die Fußball-WM. / Wenn die deutsche Mannschaft auch aus- / geschieden ist – andere sind wirklich gut. / Darf das alles nicht sein? Müsste Protest / sein? Kritik? Warnungen? / Ist das alles eine große Betäubung nur? / Ein Sich-Ablenken von dem, was droht? / Ein Nicht-Hören-Wollen auf die SOS-Rufe / in unserem Land, in der Ukraine, in Syrien? / Kann sein. Vermutlich ist das so. / Aber wer kann vollmächtig mehr verlangen? / Wie scheinheilig wäre das, wenn wir das täten. / Denn wie unbrauchbar sind wir doch für Dein Reich,  / das kommt. Und wie wenig gelingt es uns, Deinen  / Namen so auszusprechen, dass er Hoffnung schenkt  / und Wege zum Guten ebnet. / Aber vielleicht übersehen wir auch etwas: / Die eine Aufgabe, die wichtig ist und die zu schaffen / für uns kein Problem ist. / Die eine Hand, die zu füllen / uns nicht schwerfällt. / Den einen Menschen, der auf uns wartet und  / der bereits schon neben uns ist. / Lass uns sehen, was wir übersehen. / Lass uns sehen, was wir können.  / Lass uns nicht aufs böse Ende schauen, sondern auf / den Anfang, der möglich ist. / Dazu segne uns. Amen. 


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
9. Dezember 2022 Wenn es dunkel wird, / sei du, Gott, mein Licht! / Wenn die Kälte mich erstarren lässt, / umhülle mich mit deiner Wärme. / Wenn mir die Zeit verrinnt, / birg mich in deinen Händen! / Wenn die Unruhe mich quält, / lass mich Ruhe finden in deiner Nähe! / Zu dir will ich gehen, mein Gott: / Deine Gegenwart ist mein Leben! / Wir warten auf dich,  / besonders in dieser Zeit. / Lass uns dein Licht sehen, / das unseren Weg hell macht. / Lass uns die Menschen sehen,  / die im Dunkeln leben.  / Schenke uns den Funken Licht,  / den wir für uns und andere brauchen, / damit unsere Welt heller und wärmer wird.  / Um dies bitten wir dich heute, / so kurz vor der Heiligen Nacht.
RefLit
8. Dezember 2022 Gott, / wir machen alles bereit / für das Fest deines Kommens. / / Wir möchten es schön haben / mit unseren Familien und mit unseren Freunden / und wollen einander Freude machen. / Kein Schatten soll unsere Stimmung verdunkeln, / die innere Leere sich nicht ausbreiten, / sondern leicht soll das Herz sein, / das wünschen wir uns / und deshalb stimmen wir ein in die Bitte: / Gott, tröste uns wieder / und lass uns leuchten dein Angesicht, / so genesen wir. / Herr, wir wünschten, die ganze Welt wäre vorbereitet / / auf das Fest deines Kommens, / Streit und Gewalt nähmen endlich ein Ende, / alle Tränen könnten trocknen, / und die Wunden würden geheilt. / Mit der ganzen Schöpfung / erwarten wir unsere Erlösung. / Gott tröste uns wieder / und lass leuchten dein Angesicht, / so genesen wir.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. Dezember 2022 Gott, du kommst.  / Aber wie wirst du kommen? Werden wir dich erkennen? / Kommst du so, dass wir es merken? Oder kommst du geräuschlos und unsichtbar?  / Wirst du zornig sein? Oder wirst du gnädig sein?  / Du wirst kommen – mit Gnade, mit Segen, mit allem Guten. Versteckt dich nicht hinter all dem Guten, mit dem du uns auf der Spur bist. Zeig dich, damit wir wissen, wem wir all das Gute zu verdanken haben, das uns trägt. Zeig dich bald. Wir warten ungeduldig. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
6. Dezember 2022

Staunen 

Über die Sterne dort draussen / Die Milchstrassen und die Schwarzen Löcher / / Über die Blutkörperchen da drinnen / Die Lungenbläschen Viren und Hormone / / Und sind doch alle an ihrem Platz und erfüllen ihre Aufgabe für das Leben / Ich aber staune und denke verwundert nach über meinen Platz  / Wem diene ich / Welchen Wert trage ich mit mir / Ich Lebewesen aus Sternenstaub Fleisch Blut und Verstand ich Mensch / / Gott loben  / Das sei unser Amt / Das sei unser Amt / Staunen / 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
5. Dezember 2022 Guter Gott! / Es ist Advent. Radios, Weihnachtsmärkte und Einkaufszentren versuchen mit dem Spielen von Liedern wie „Süßer die Glocken nie klingen“ eine entsprechende Stimmung zu erzeugen. Das will aber irgendwie nicht gelingen in diesem Jahr. Die Umstände machen es uns schwer. Sie sind vielfach eben wenig süß. Eigentlich eher sauer aufstoßend.  / Aber - bist du nicht eigentlich genau deswegen gekommen? Darum, weil unser Leben so gar nicht süß ist? / Danke, dass dein Advent so anders ist als der, den wir daraus machen. Danke, dass wir uns bei dir nicht verstellen müssen, sondern so kommen dürfen, wie wir sind. / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
4. Dezember 2022 Seht, die Nacht vergehet. / Geist und Herz erstehet, / Seid der Sonne gleich! / Gottes Güt und Treue / Leuchtet nun aufs Neue / Kräftig, voll und reich. / Was ihr wollt, kann euch erfreuen: / Gnade, Leben und Gedeihen.
Liederschatz 2361,1
Wochenrückblick

3. Dezember 2022

Gott, wir sind in Erwartung, / dass dein Sohn kommt / und dass dein Reich kommt. / Aber bisweilen verlässt uns der Glaube, / dass noch etwas passiert.

So viele Dinge gehen in die falsche Richtung. / Selbstverständlichkeiten werden ignoriert. / Wir Menschen sind gut im Verdrängen. / Es ist zum Verzweifeln.

Aber bin ich selbst bereit, / nicht nur zu reden, / sondern wirklich zu tun?

Gott, lass uns vertrauen, / dass du kommst / mach, dass wir uns trauen, / unsere Posten zu verlassen / und mit dir hinausgehen / und anders leben / und deutlich werden, / aber auch gnädig bleiben. / Amen.


Georg Rieger, Nürnberg
2. Dezember 2022 Barmherziger Gott / wir möchten uns öffnen / für dein Kommen, / Wir sehnen uns / nach deiner Nähe / und hoffen, / dass du unsere Erde verwandelst / in einen Ort / des Friedens und der Gerechtigkeit. / Aber gerade in dieser Zeit, / in der wir uns vorbereiten sollen / auf deine Ankunft / sind wir mit so vielem anderen beschäftigt, / dass wir den Hunger unserer Seele betäuben. / Wir erschrecken, / wenn wir merken, / wie leer und ausgebrannt / wir in Wahrheit sind. / Gott, bahne du dir den Weg zu uns, / über alle Hindernisse. / Öffne du Tor und Tür bei uns / für die Fülle deiner Liebe / und halte in uns die Erwartung wach / dass mit dem Kommen deines Sohnes / Himmel und Erde erneuert werden.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
1. Dezember 2022 Lieber Gott, du ich muss dir was sagen: Mein Vater ist arbeitslos, und wenn du uns hilfst, ist er wieder fröhlich. Christian, Böblingen (2. Kl.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
30. November 2022 Barmherziger Gott, / es ist die Zeit,  / in der wir an dein Kommen denken. / Wir möchten uns dir öffnen, / wir sehnen uns danach, / dass du in unser Leben trittst  / und vieles anders wird bei uns. / Lass uns nicht warten, / sondern gib uns Anstöße für unser Leben. / Mach uns bereit,  / dich in uns ankommen zu lassen. / 
Georg Rieger, Nürnberg
29. November 2022 Einmal sagen zu können / Ich habe mich eingebracht / Ich habe mich gezeigt / Ich habe meine Scham überwunden / Ich habe mich gewagt / Bin gescheitert / Wieder aufgestanden / Ich bin ein Mensch unter Menschen / Gewesen / Dich im Rücken zu wissen / Mit deinem Glauben an mich / Das macht mich froh / Danke Gott / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. November 2022 Herr Jesus Christus, jetzt beginnt die Zeit, / in der wir an dein Kommen denken. / Du schenkst uns deine ganze Liebe, / aber wir bleiben auf uns selbst bezogen. / Wir hören das Wort und singen das Lob, / aber in unseren Herzen ist wenig adventliche Freude. / Du wendest dich uns zu, / aber wir vergessen die vielen, deren Leben dunkel ist. / Vergib uns unsere Schuld. / Bewege uns hin zu dir. / Gib uns deinen Geist, / damit wir dein erlösendes Wort hören, es aufnehmen  / und im Herzen bewegen, wie Maria es tat. Amen.
RefLit
27. November 2022 Erscheine, grosser Freund, / In deiner Kreuzgemeine, / In Herrlichkeit erscheine! / Errette manchen Feind / Zu diesen Gnadenstunden / Durchs Leuchten deiner Wunden, / Bis er mit uns zugleich / Wird Mitgenoss am Reich.
Liederschatz 2193,4
Wochenrückblick

26. November 2022

Großer Gott! / Die dunkelsten Tage des Jahres liegen vor uns, / doch werden sie durch Lichterganz erhellt, / durch Beisammensein und Lieder. / Wie sehr sehne ich mich nach dem Advent! //

Ach, lass doch, Gott, Advent werden / auch in diesen dunkelsten Stunden unserer Zeit: / Auf Schlachtfeldern und in Folterkammern lass die Gewalt ein Ende haben. / In Flüchtlingslagern und auf Schlauchbooten gib Hoffnung auf Rettung. / Wo Gefangenschaften in Unrecht und Hunger herrschen, da löse die Fesseln. //

Habe ich zu viel gesagt? / Die schöne Stimmung mir verdorben? / Aber Gott, es ist doch so: / Es gäbe so vieles zu klären, / selbst im adventlichen Lichterglanz sind Schatten zu vertreiben / - wo fang ich an, wo hör ich auf? / Ach lass, doch, Gott, Advent werden, / bring Klarheit mir / und der Welt nicht weniger als die Rettung. / Ach, lass doch, Gott, Advent werden! / Amen! / 


Simon Froben, Bayreuth
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