Wochenrückblick
8. Juni 2019
Gott, wir beten oft für Menschen, die arm dran sind. / Wir beten für uns, wenn es uns schlecht geht. Doch wir tun uns hart, für die zu beten, die wir gewählt haben. Für die Politikerinnen und Politiker haben wir eher Hohn und Spott übrig - zumindest für die, die wir nicht gewählt haben./ Dabei tun sie alle eine Pflicht, die wir selbst scheuen. Sie stehen im Rampenlicht und unter ständiger Beobachtung. Sie müssen sich mit Kritik auseinandersetzen, die manchmal berechtigt ist, oft aber auch unter die Gürtellinie geht./ Was wir dich für das politische Geschäft bitten, bitten wir auch für uns: dass Frauen und Männer respektvoll miteinander umgehen, dass sie ehrlich miteinander sind und an das Wohl aller denken. Dass sie sich von dir getragen fühlen und ihre Ängste überwinden können. / Lass uns kritisch sein aber fair. Die uns in der Politik vertreten, brauchen unsere Unterstützung und sie brauchen dich, so wie wir alle. Amen.
Georg Rieger, Nürnberg