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Wochenrückblick

30. Januar 2021

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,
wie lange das schon wieder her ist: Weihnachten.
Ja, selbst die Einführung des neuen amerikanischen Präsidenten
scheint lange her zu sein.
Als ob in der Zwischenzeit so viel passiert wäre.
Als ob unser Leben eine dichtgedrängte Folge von Paukenschlägen wäre.
Das ist es aber nicht.
Die Pandemie lähmt uns.
Das Impf-Desaster ärgert uns.
Wir selbst gehen uns auf die Nerven.
Hilf uns zur Stille vor Dir.
Was sind schon unsere Sorgen, wenn wir an die denken, die um ihr
Leben fürchten?
Was sind schon unsere Sorgen im Vergleich zu den Sorgen derer,
die willkürlich verhaftet und eingesperrt werden?
Wer sind wir, dass unsere Glücksansprüche stets so großen
Vorsprung haben vor den Taten unserer Barmherzigkeit?
Lass uns die Deinen sein, die sich durch Mitgefühl auszeichnen.
Es wird vieles, es werden viele auf der Strecke bleiben durch die aktuelle Krise:
Arbeitsplätze, Firmen, Familien.
Schon heben Verteilungskämpfe an.
Schon wird nach Wählerstimmengeschielt.
Und alle hoffen, dass wieder alles normal wird.
Aber das Normale war nicht gut.
Wir brauchen Neues.
Darum bitten wir Dich.
Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim