Wochenrückblick
15. Mai 2021
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben. / Aber wie gar nichts sind auch die, die immerzu unsicher leben. / Wir selbst – wir sind dazwischen. / Hin- und hergeworfen. / Freuen uns, dass das Ende der Pandemie in Sicht ist. / Und sehen, wie das Feuer des Hasses um sich frisst – im Nahen Osten und auch / in unserem Land. / Freuen uns, dass inzwischen auch der letzte begriffen hat, dass wir nur im Einklang mit / der Natur eine Zukunft haben. / Und sehen, dass der Weg dahin scheitern wird, wenn nicht ein Wunder geschieht. / Freuen uns, dass im geeinten Europa schon so lange Frieden herrscht. / Und hören das Säbelrasseln jenseits der Grenzen. / Ja, wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben. Wie unrealistisch. Wie weltfremd. / Und doch: wie tief zu verstehen in ihrer Sehnsucht nach einer Welt ohne Angst und einem / Zusammenleben in Gerechtigkeit und Frieden. / Wir sind hin – und hergeworfen. / Lass uns fest bleiben in Dir. / Dir vertrauen. / Dir alle und alles anbefehlen. / Und gib Deinen Segen - uns und denen, an die wir denken. / Amen.
Klaus Bröhenhorst, Hildesheim