Wochenrückblick
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, // wir hören nicht auf zu beten / und wir danken Dir, dass wir Deinen Namen anrufen dürfen. / Es tut uns gut, unser Herz auszuschütten vor Dir. //
Da ist ein rätselhaft früher Tod ganz in unsere Nähe. / Wir kennen die, um die es geht. / Wir waren befreundet. / Wir haben Menschenmögliches getan. / Aber tragender Trost will sich nur schwer einstellen. / Lass doch das Wort: „Selig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an“, erreichbar sein für die wunden Seelen. //
Da ist die Sommerpause mit ihren Turbulenzen. / Familien fahren in den Urlaub. / Kinder nehmen teil an Freizeiten. / Auf der Autobahn stauen sich die Autos. / Zugleich wird nach Zuschüssen für Benzin gerufen. / Politiker haben sich unmöglich gemacht und werden ausgetauscht. / Spanien feiert seine Weltmeister. / Die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. / Jürgen Klopp soll der neue Bundes-trainer werden. // Es ist wie auf einem Karussell, das sich dreht und dreht, aber nicht vorankommt. / Lass doch das Wort „Eins aber ist not“ ordnend und bestimmend sein in all dem. //
Da sind wir selbst. / In Sorge um vieles. / Immer näher an der Ohnmacht als an der Vollmacht. / Oft vom Alltag gebannt und irritiert davon, / dass die Frage nach unserem Geburtsjahrgang uns schon lange verlegen macht. // Was bleibt? / Wann ist es Zeit, das Haus zu bestellen? / Und was ist, wenn das, was wir fürchten, / über uns kommt wie ein Dieb in der Nacht? // Wir selbst können da keine Antworten geben. / Aber Du kannst das Wort „Alle eure Sorgen werfet auf ihn; / denn er sorgt für euch“ groß werden lassen in unserer Seele. / Und darum bitten wir Dich. // Amen.
Klaus Bröhenhorst