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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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17. August 2025 Barmherziger Gott, / von deiner Güte leben wir. / Dein Segen lässt unsere Arbeit gelingen. / Aber oft bilden wir uns ein / wir müssten alles alleine schaffen, / und alles selbst in den Griff bekommen. / Wir stehen manchmal so stark unter Druck, / dass wir zu zerbrechen drohen, / und wenn wir zur Ruhe kommen, / fühlen wir uns ausgebrannt und leer. // Auf die Frage: »Wofür das alles?«, / wissen wir oft keine Antwort, / sondern fallen in ein tiefes Loch. // Ja, es ist umsonst, / dass wir früh aufstehen / und hernach lange sitzen / und unser Brot mit Sorgen essen. / Es ist umsonst, / wenn wir nicht unsere Grenzen erkennen / und auf deinen Segen trauen. / Gott mach du uns des Sinns unseres Lebens gewiss. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ach, Gott, // es ist zu heiss. / Die Erde glüht / und auch so viele Gemüter sind überhitzt. / Es wird gestritten und verletzt. / Sogar Menschenleben / werden in Kauf genommen. / Warum? / Weil Macht, Geld und Ego scheinbar wichtiger sind?! //

Ach, Gott, // ich sehne mich so nach deinem Geist, / deinem Windhauch. // Wir brauchen ihn / an so vielen Orten / und in so vielen Herzen. / Wir brauchen diesen Wind, / der dein Wort des Friedens / in die Ohren der Politiker haucht, / die dieser Tage wieder / über Menschenleben entscheiden. //

Wir brauchen diesen Wind, / der dein Wort der Hoffnung und des Trostes / in die Ohren der Verzweifelten haucht. // Wir brauchen diesen Wind, / der dein Wort der Verantwortung und Liebe / in unser aller Ohren haucht. / Und weiter weht mit aller Kraft, / unser Innerstes durcheinanderwirbelt / und uns mitten ins Herz trifft. //

Ja, / vielleicht brauchen wir / längst mehr als einen Hauch. / Also lass deinen Geist kräftig stürmen. // Amen


Carolin Springer
15. August 2025 Wir verstehen vieles nicht / Gott / Wir verstehen uns selber nicht / Reaktionen unserer Kinder verstehen wir nicht / Wir verstehen unsere Mitmenschen nicht / Wir missverstehen dich // Wir machen aus dir so etwas wie Künstliche Intelligenz / Die das regeln soll was wir nicht verstehen // Du bist aber nicht künstlich / Du bist keine Erfindung die das Leben erleichtern soll / Du bist des Lebens Kern / Du bist der Liebe Kern / Du wärmst uns und stärkst uns für Taten / In welchen du dich erkennst / So erkennen wir uns selbst / Und erfahren / Dass du bist / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
14. August 2025 Nicht nur du, Gott, kommst auf uns zu, / sondern auch so vieles Andere im Leben. / Wie können wir das richtig einordnen? / Was fördert uns und was fordert uns? / Was tut uns gut und was überfordert uns? // Wir wollen uns dem stellen, / was wir an Erwartung spüren, / uns aber auch trösten lassen, / dass wir nicht allen Erwartungen / gerecht werden können. // Hilf uns dabei, / indem du bei uns bist / und mit uns gehst. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
13. August 2025

Gott – du Anfang und Ende der Schöpfung // ich suche dich – ich brauche dich / Wie sehr würde ich mir wünschen, / dass du wie der König im Märchen / losziehen würdest, / gegen alles, was mir Angst macht. / Gegen alles und gegen alle. // Jesus – du Ebenbild ewiger Liebe / ich suche dich – ich brauche dich / Wie sehr würde ich mir wünschen, / dass alle so leben würden, wie du es gezeigt hast, / dass ich so leben würde / und alle, die mir Angst machen. //

Heilige Geistkraft – du Vollendung von allem, was ist / Ich suche dich – ich brauche dich / Wie sehr würde ich mir wünschen, / dass du die Welt veränderst. / Überall. Und sofort. // Du Gott – vielfältig und unbegreiflich / Lass mich verstehen, / dass du dich dort finden lassen willst, / wo wir unsere Erwartungen sein lassen / und auf dein unvorhersehbares Kommen vertrauen. / Mitten im Alltag, / wo wir gesucht und gebraucht werden. / Mit unserer Tatkraft oder mit unserer Geduld. / Oder mit beidem. // Amen


Gudrun Kuhn, Nürnberg
12. August 2025

Wir danken dir, Gott, wir danken dir. / Vater von uns allen, / in Jesus Christus deinem Sohn, / unserem Bruder. / Wir danken dir für die Erfahrungen deiner heilsamen Nähe, / für die Wunder, die du immer wieder tust. // Paulus fordert uns auf zu prüfen, / das Gute zu behalten und zu tun, / und uns auf das Böse nicht einzulassen. / Er fordert uns auf, /zu unterscheiden / zwischen Wahrheit und Irrtum. // Unser Vater im Himmel: / das ist alles andere als eine leichte Aufgabe, / das ist Arbeit, / manchmal mühsam, / öfter mal mit streiten verbunden und Konflikt. / Du traust uns das offensichtlich zu. // Du traust uns das zu, / wenn wir darüber streiten, / wie Kirche sich ändern muss, / damit sie Salz und Licht bleibt und wird. // Amen


Gerhard von der Heyden
11. August 2025

Wach auf meine Seele und spüre / die zärtliche Nähe Gottes. / Wach auf meine Seele und höre / auf die unendliche Stille der Schöpfung. / Wach auf meine Seele und singe / trotz des Missklangs unserer Zeit. / Wach auf meine Seele und lebe / in der Gewissheit, dass deine Melodie / einzigartig und unverzichtbar ist.


Brigitte Wedderburn
10. August 2025 Gott, / warum lassen wir uns immer wieder / so sehr von Menschen beeindrucken, / warum versuchen wir um jeden Preis, / ihnen möglichst zu gefallen / und machen uns abhängig / von ihrer trügerischen Macht! // Wir könnten es doch besser wissen, / könnten die Nichtigkeit ihres Ruhms durchschauen / und uns lieber festmachen an dir! / Denn du gibst uns unvergängliche Würde, / du machst uns wichtig trotz unserer Begrenztheit, / du hast Großes mit uns vor:  die ganze Welt willst mit uns verändern / und ihr ein menschlicheres Antlitz geben. / Gott, mach uns los / aus unseren verkehrten Abhängigkeiten. / Gründe uns / allein in dir. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Danket dem Ewigen, denn er ist freundlich!// An einem anderen Ort, an dem ich nicht sein wollte, schon gar nicht zu dieser Zeit./ Die Schreckensnachrichten und Hoffnungsschimmer, Herausforderungen und Ratlosigkeiten dieser Wochen bringe ich mit.// Und hier: Freundlichkeit. Der vielen, die für mich und die anderen arbeiten. In Gesichtern, Lächeln, Grüßen. In Aufmerksamkeiten und gegenseitiger Rücksichtnahme./ Und auch ich werde freundlicher.// Freundlichkeit. Ich nehme sie als Geschenk und Zeichen, als Chance und Auftrag von dir, meinem Gott./ Und ich will sie nicht vergessen, wenn ich wieder an meinem Ort und bei meiner Arbeit bin.// Danket dem Ewigen, denn er ist freundlich!./ Durch Jesus Christus. Amen. 
Stefan Maser, Hoerstgen
8. August 2025 Du Gott der Wahrheit, / wir erinnern uns an unsere Aufgabe / als Christinnen und Christen in unserer Welt, / und auch an die Verirrungen der christlichen Kirchen / in der Geschichte und in der Gegenwart. // Lass uns glaubwürdig sein und uns an dein Wort halten. / Wir bitten dich für die vielen partnerschaftlichen Beziehungen / von Kirchen und Gemeinden nach Osteuropa, / in Begegnungen, Projekten und diakonischer Hilfe. // Lass die Verbindungen nicht abreißen, / zeig uns gerade jetzt, wo wir helfen können. / Wir bitten dich für alle Kirchen und Gemeinden dort, / wo jetzt Krieg ist, dass sie trotz allem Orte der Hoffnung bleiben. // Die reinen Herzens sind, werden dich schauen, / die Lügner und Frevler aber werden vergehen. // Amen
Kathrin Oxen, Berlin
7. August 2025 Du Gott / Wir dürfen dich um alles bitten / Lieber Gott bitte / Du hast ein Ohr für uns / Du hast ein Auge auf uns / Du tust deine milde Hand auf / Und sättigst alles was da lebt // Aber du verwöhnst uns nicht / Du nimmst uns das Leben nicht ab / Du nimmst uns das Lernen nicht ab // Du wohnst im Allerheiligen / Wir haben keine Ahnung weshalb du gibst oder nimmst / Uns bleibt das Vertrauen in dich / Und die Freude am Gelingen der Liebe / wenn wir sie wagen / trotz aller Zweifel und Zweiflern / Wir schaffen das mit dir / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
6. August 2025 Ach, Gott, wir haben so viele Sorgen – eine ärztlichen Diagnose / ein drohender Verlust des Arbeitsplatzes / vergebliche Wohnungssuche / das Ende einer Liebe / Streit in der Familie / die Zukunft unserer Kinder und Enkel / und noch viel mehr … // Ja, Gott, wir sollen und dürfen unsere Sorgen auf dich werfen. / Aber wir zögern – sind unsere Wünsche erfüllbar? / kreisen wir zu viel um uns selber? / sind wir zu tatenlos? / machen wir uns Illusionen? / können wir überhaupt mit dir rechnen? // Bitte zeig uns, dass du für uns sorgst! / Vielleicht ja ganz anders als wir es erwarten. / Und bitte zeig uns, wie wir für andere sorgen können.
AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
5. August 2025

Allmächtiger Gott, / wir danken dir für dein Wort. / Es ist gesagt, es ist geschrieben, / es ist gedruckt, als wäre es ewig unveränderlich. / Doch Du bist anders. / Du bist lebendig. / Lass uns das nie vergessen! / Daraus erwächst uns Hoffnung! // Immer wieder neu eröffnest Du uns Dein Wort. / Immer wieder neu rufst Du uns als Deine Gemeinde zusammen. / Lass uns auf der Suche bleiben, / jeden Tag neu. / Lass uns die Gemeinschaft suchen, / im Hören und Sprechen, jeden Tag neu. / Daraus erwächst uns Orientierung und Halt für unser Leben. //

Mit Deinem Wort rufst Du uns auch in den Widerspruch. / Gegen das Unrecht und Leiden dieser Welt, / gegen Fremdenhass und Antisemitismus, / gegen Gewalt und Kriege, / Habgier und Hunger. / Lass uns Deinen Ruf hören / und gib uns Kraft und Mut, / und immer wieder neu die Achtsamkeit / zum genauen Hinhören und Hinsehen, / dass wir einstehen für unseren Nächsten in der Not. // Und wo wir zu verzweifeln drohen / an der Unabänderlichkeit der Dinge, / an Krankheit und Katastrophen, / an Einsamkeit und verworrenen Beziehungen, / Unglück und Schmerz. / Da schenke uns Trost / und lass unser Vertrauen nicht sinken, / dass Du uns jeden Tag zu einem neuen Anfang rufst / durch Dein Wort / und durch das Mahl der Versöhnung.


Simon Froben, Bayreuth
4. August 2025 Herr, unser Gott, // wir danken dir, / dass du uns dein Kommen ankündigst. / Aber in dieser Zeit / merken wir auch besonders deutlich, / dass die Erfüllung der Zeit noch aussteht: // Wir hoffen auf den Frieden, / der mehr als das Ende aller Kriege ist, / aber es brechen nur immer wieder neue Krisenherde auf. // Auf Gerechtigkeit warten alle, / die auf unserer Welt hungern müssen / oder in unmenschlichen Verhältnissen leben. / Und unser alltägliches Leben / fühlt sich auch alles andere als erlöst an. // Merken wir es nur nicht, / was du mit uns schon bewegt hast? / Könnten wir – / wenn wir es merken – / mehr für diese Welt tun? // Öffne uns die Augen, / bewege unsere Herzen, / sprich uns an, Gott!
Georg Rieger, Nürnberg
3. August 2025 Barmherziger Gott, / wir danken dir / für deine Liebe, / mit der du nicht geizt. / Wir machen uns manchmal gar nicht klar, / wie reich du jede von gemacht hast / an Fähigkeiten, / die wir für andere einsetzen können, / an Zeit, / die wir anderen schenken können, / an Hab und Gut, / mit dem wir fremde Not stillen können. // Die Angst, / mit allem zu kurz zu kommen, / macht uns unersättlich in unserer Gier / nach immer noch mehr, / und es gelingt uns viel zu selten, / wirklich freigiebig zu sein / mit dem, was wir empfangen haben. // Barmherziger Gott, / befrei uns mit deiner Großzügigkeit / aus der ständigen Sorge / um uns selber. / Fülle unsere ängstliche Seele / reichlich mit Vertrauen zu dir / und öffne uns Herz und Hand / für die, die uns brauchen. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Hab Dank, dass wir glauben dürfen: wir sind nicht allein. / Du hörst uns. Du hörst alle, die zu Dir rufen. / Du hörst das Seufzen der Kreatur. / Auch wir selbst seufzen. / Denn zu Klugem sind wir nicht in der Lage. //

Es geschieht so vieles. / Und dies so viele ist zu viel für unsere Seele. / Wir haben das Gefühl: der Irrsinn ist überall. / Bösartige und Wirrköpfe sind an den Hebeln der Macht. / Und was die Bewahrung der Natur angeht, hieß es bereits vor Jahren, / es sei fünf vor zwölf. / Es muss also inzwischen schon viel später sein. //

Dennoch kommt es zu keiner wirklichen Umkehr. / Eine wirkliche Umkehr hieße ja: Zumutung. / Das Unbequeme zumuten. / Aber unsere Art des Zusammenlebens gibt das nicht her. / Denn wer wiedergewählt werden will, braucht eine Mehrheit. / Und Mehrheiten scheuen das Unbequeme. // 

So wird er immer stabiler: / der Kreislauf des Verderbens – / befeuert von der Überzeugung, / dass nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf, / und am Laufen gehalten durch das Tiki-Taka der Meinungen, / die heute ausgesprochen und morgen schon vergessen sind. //

Da kommt uns ein Einzelschicksal ganz recht: der Tod von Laura Dahlmeier. / Die lässt sich ehrlich betrauern. / Ihr Geschick geht uns nahe, / während anderes in der Routine der Nachrichten schon begraben ist, / noch bevor wir es hören, / wenn wir es überhaupt noch hören wollen: / der Krieg in der Ukraine und die Zerstörung des Gaza-Streifens. //

Die Vision eines guten Endes ist uns ferngerückt. / Die Angst vor einem bösen Ende ist uns nahe. / Nein, zu Klugem sind wir nicht in der Lage. / Auch nicht zu klugem Flehen. / Aber wir seufzen. / Und wir bitten Dich, dass Du unser Seufzen erhörst / und Dich erbarmst über uns und / über alle, die im Elend sind. / Amen.


Klaus Bröhenhorst
1. August 2025 Unser Vater! // Wie schön, dass du da bist / und dass deine Gegenwart nicht davon abhängt, / ob wir sie nun gerade spüren oder nicht. / // Manchmal setzt uns das Leben hart zu. / Fiese, ungerecht scheinende Krankheiten / oder andere Ereignisse / treffen uns / und wir kriegen das nicht zusammen / mit einem liebenden Gott.  Warum so viele Schmerzen? / Warum so viel Fragen, / auf die es keine Antworten gibt? // Und doch bist du da als Fundament, / als tragender Boden, / der unsere Verzweiflung / und unser Schreien aushält, / mitleidet und mitträgt. / Gerade in den Tiefen bist du uns nahe, / denn du hast sie selber erlebt und erlitten. / Mach du es gut mit. // Amen
Annegret Lambers
31. Juli 2025 Hörst du mich, Gott – / Manchmal falte ich die Hände, / aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, / aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, / aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, / aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. / Manchmal bin ich voller Glück, / aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, / aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. Juli 2025

Gott, wir vertrauen darauf, / dass du in deiner grossen Güte / und ewigen Treue / uns nicht vergisst. / Darum kommen wir vor dich / und bitten dich für die, / die trauern / um Menschen, mit denen sie ihr Leben geteilt haben / und die ihnen weggestorben sind, / richte du sie wieder auf mit deinem Trost; // eir bitten dich: erhöre uns! //

die erschöpft und müde sind / von der Arbeit und von den Zumutungen des Lebens, / gib ihnen neue Kraft, / dass sie der Kraft des Lebens wieder trauen können; / wir bitten dich: erhöre uns! //

die nicht wissen, / woher sie zu essen und zu trinken / und ein Dach über dem Kopf bekommen sollen, / gib, was sie nötig haben; / wir bitten dich: erhöre uns! / Amen


Walter Wickihalder
29. Juli 2025 Gott, wir danken dir, / dass du in unserer unruhigen Umgebung / eine offene Tür für uns hast. / Wir können hindurchgehen. / Wir dürfen auf dich zugehen. / Denn du bist da. / Du rufst uns zu dir. / Amen.
Selma Dorn
28. Juli 2025

Gott, / deine Stimme reist / von einem Ende der Erde / zum anderen. / Unhörbar ist deine Stimme, / deren Schall / sich überall verbreitet. /Dein Wort ist ein Geheimnis. / Wir versuchen, / auf dich zu hören, / dich zu verstehen, / dir zu folgen. //

Aber oft sind unsere Ohren verschlossen, / unsere Herzen träge / und unsere Blicke / anderen Dingen zugewandt. / Unsicherheit und Sorgen / sind unsere lauten Begleiter. //

Öffne unsere Ohren, / öffne unsere Herzen, / schärfe unseren Blick. / Dass wir dich wahrnehmen / und hören wie der Himmel / von deiner Herrlichkeit erzählt / und das Werk deiner Hände verkündet. / Amen


Meike Waechter, Berlin
27. Juli 2025

Dennoch bleibe ich stets an dir. / Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. //

Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. / Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, / wegen der vielen Dinge, / die gerade falsch laufen, / vergesse ich dankbar zu sein / und klage lieber. / Das ist nicht fair, / denn es gibt viele Gründe, / dir dankbar zu sein und das auch laut werden zu lassen. //

Es ist immer noch so, / dass ich mich an der Natur freuen kann, / mich an ihrer Schönheit ergötzen / und mich über ihr Zusammenspiel wundern. / Auch die Kraft, die in der Natur steckt, / beeindruckt mich und macht mir Mut. / Gott, ich will dir dafür danken! //

Es läuft so vieles in unserer Welt gut: / Bewährtes, aber auch Innovationen, / die das Leben leichter machen. / Was für ein Erfindungsgeist / und was für Erkenntnisse, / die wir von unsere Vorfahren lernen dürfen. / Gott, ich danke dir dafür! //

Auch was das Zusammenleben angeht, / profitiere ich von den vielen Werten, / die unsere Gesellschaft prägen. / Auch wenn die gerade so massiv in Frage gestellt werden – / ja genau deshalb will ich dir dafür danken / und mich dafür einsetzen, / dass sie erhalten bleiben / und für alle gelten. //

Gott, / ich danke dir auch für die vielen Menschen, / die ich kenne / und die sich nach wie vor Mühe geben, / ein gutes Leben zu führen, / sich anderen Menschen zuzuwenden. / Die mir ein Vorbild sind. / Die mich ermutigen. //

So viele kluge und nachdenkliche Dinge / lese und höre ich jeden Tag / und wünsche mir, / dass diese Stimmen lauter werden. / Nicht schrill und nicht manipulativ, / sondern bedächtig und überzeugend. / Ich bin dankbar dafür, / dass du mir dieser Erfahrungen und Begegnungen schenkst. / Sie machen mir Mut. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
25. Juli 2025

Gott, / überall sind deine Werke. / Doch wir sehen sie nicht. / Wir starren nur auf unsere Werke. //

Öffne unsere Augen für deine Werke. / Dass wir all das Gute wahrnehmen, / es registrieren, / es vermerken, / es berichten, / es erzählen, / es uns merken. / Denn es geschieht: / So viel Gutes, / du wirkst es. / Menschen werden gesund, / Leute haben Glück, / Jung verlieben sich, / Alte genießen ihre Tage, / Fremde werden heimisch, / Heimische werden freundlich. / Öffne uns dafür die Augen / und für vieles mehr, / was du machst. // Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
24. Juli 2025

Gütiger Gott, / schärfe unsere Ohren, / dass wir deine Stimme hören, / dass wir sie hören können / zwischen alle den vielen lauten / und leisen Stimmen, / die uns umgeben, / uns fordern, / uns tadeln, / uns umschmeicheln / und werben wollen. //

Deine Stimme ist einzigartig. / Lass sie uns hören. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir uns dir zuwenden. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass sie uns Trost schenke, / wenn uns Furcht und Angst plagen. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir mit der Gewissheit leben dürfen, / dass du uns nicht verlässt. // Amen


Meike Waechter, Berlin
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