Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Woher kommen die Reformierten?

Herkunft, Geschichte und Verbreitung der Reformierten

Etwa zeitgleich mit der Reformation in Deutschland regte sich auch in Zürich (Zwingli) und später in Genf (Calvin) Widerstand gegen die vorherrschenden kirchlichen Zustände.
In Deutschland sind die Reformierten zwar eine Minderheit geblieben, in anderen Gegenden Europas sieht das aber anders aus. Und weltweit gibt es sogar mehr Reformierte als Lutheraner.

Lesen Sie kurze Biografien der Reformatoren Zwingli, Luther und Calvin. Wie entstand dann aus den verschiedenen Bewegungen eine Konfession? Verschiedene politische Entwicklungen förderten die Verbreitung der Reformierten in Europa. Wie kommt es, dass es weltweit so viele Reformierte gibt?


Georg Rieger
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