Bekenntnisse

Nach reformiertem Verständnis ist der Glaube immer wieder neu herausgefordert zu sagen, was Sache ist.

Der Glaube will bekannt sein ...
Und der Glaube wird bekannt: in der Bibel - in der Kirche - im Alltag
"Ich schäme mich des Evangeliums nicht" (Röm 1,16), schreibt der Apostel Paulus. Offen und frei, öffentlich und ungezwungen spricht der Glaubende von Gott, von Jesus Christus und vom Heiligen Geist. Gott hat Gutes an mir getan, bekennen Christen und preisen seinen Namen. Mit ihrem Bekenntnis stehen Christen zu dem, was ihnen selbst im Glauben widerfahren ist. Im Bekenntnis sagen sie vor aller Welt, was sie im Glauben erkannt haben. Ihr Bekennen wird zum wahren Bekennen, wenn den Worten Taten folgen.
Ökumenisch kann nur sein, wer konfessionell ist
Was bedeutet
Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Braunschweig Dr. Friedrich Weber plädiert für eine Stärkung der Konfessionen um des gesamtevangelischen Profils willen.
Das Bekenntnis von Westminster
Das Bekenntnis von Westminster (englisch: Westminster Confession) ist ein in manchen reformierten Kirchen noch heute gültiges Glaubensbekenntnis. Verfasst wurde es von der Westminstersynode, einem von 1643 bis 1649 tagenden und aus englischen und schottischen Presbyterianern bestehenden Ausschuss des Langen Parlaments in England.
Helvetische Konsensusformel: Formula Consensus von 1675
Einhellige Formul der Reformierten Eidgnößischen Kirchen/ betreffend die Lehr von der allgemeinen Gnad/ und was derselben anhanget/ so dann auch etliche andere Religionspuncten.
Das hochorthodoxe, schließlich zum Scheitern verurteilte Bekenntnis hat Rémy Suter transkribiert:
Lerngelegenheiten werden nicht ausgeschöpft
Bernd Schröder kritisiert reformierte Reserviertheit gegenüber der erfahrungsbezogenen didaktischen Arbeit
Der Göttinger Theologieprofessor und Religionspädagoge macht auf Defizite im Umgang mit dem Heidelberger Katechismus aufmerksam und zeichnet eine Perspektive, wie die Einsichten des Heidelbergers zukünftig an Jugendliche weitergegeben werden können.
Versöhnte Verschiedenheit
40 Jahre Leuenberger Konkordie – auch in Lippe
Vortrag von Gerrit Noltensmeier vor der Synode der Lippischen Landeskirche im Juni 2013 - jetzt online.
Reformiertes Bekennen heute: Bekenntnis der Hoffnung
Ein reformiertes Bekenntnis aus Argentinien in deutscher Übersetzung und mit Einleitung
Das persönliches Bekenntnis aus den Reformierten Kirchen Argentiniens, verfasst von Pfr. Gerardo Oberman, ist auf reformiert-info online veröffentlicht in Ergänzung zu dem Sammelband: Reformiertes Bekennen heute, hrsg. von Marco Hofheinz, Raphaela J. Meyer zu Hörste-Bührer und Frederike van Oorschot.
Das Belhar-Bekenntnis
Die Generalsynode der farbigen südafrikanischen Nederduitse Gereformeerde Sendingskerk (NGSK) verabschiedete 1986 das Belhar-Bekennntis als verbindliches Bekenntnis. Ablehnung und Überwindung der Apartheit wurden zur Bekenntnisfrage - acht Jahre vor der formellen staatlichen Überwindung der Apartheit 1994.

Das Belhar-Bekenntnis in der dt. Übersetzung von 2016.doc
Warum haben die Reformierten so viele Bekenntnisse?
Ein Überblick über die wichtigsten reformierten Bekenntnisschriften
Weltweit gibt es zahlreiche unterschiedliche reformierte Bekenntnisschriften. An ihrem jeweiligen Ort, in der Sprache ihrer Zeit bekennen Reformierte ihren Glauben. Das reformierte Bekenntnis kennt keinen Stillstand. Neue Bekenntnisschriften entstehen. Ganz aktuell sind Reformierte weltweit im Gespräch über die 2004 in Accra formulierte Glaubensverpflichtung.
Die Barmer Theologische Erklärung vom Mai 1934
Die Barmer Theologische Erklärung von 1934 markiert die Geburtsstunde der Bekennenden Kirche in Deutschland. Sie ist eine klare Absage an die falsche Lehre der Deutschen Christen.
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